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Massive Lieferprobleme: Fahrräder werden knapp und teurer


Massive Lieferprobleme  

Fahrräder werden knapp und teurer

31.07.2021, 12:41 Uhr | dpa

Massive Lieferprobleme: Fahrräder werden knapp und teurer. In einer chinesischen Fabrik werden Fahrräder zusammengebaut (Archivbild). Asien ist ein bedeutender Produzent für den weltweiten Markt. (Quelle: imago images)

In einer chinesischen Fabrik werden Fahrräder zusammengebaut (Archivbild). Asien ist ein bedeutender Produzent für den weltweiten Markt. (Quelle: imago images)

Wer sich ein neues Rad kaufen will, sollte sich auf Wartezeiten einstellen. Denn der Nachschub, vor allem aus Fernost, lässt auf sich warten. Fahrradhändler klagen über Engpässe.

Im Fahrradhandel werden die Lieferprobleme nach Angaben aus der Branche noch größer. Manche Räder könnten erst mit monatelanger Verspätung ausgeliefert werden. "Einige Händler warten bis heute noch auf bis zu 40 Prozent der Räder, die sie bereits im vergangenen Jahr bestellt haben", sagte Hans-Peter Obermark vom Verband des Deutschen Zweiradhandels (VDZ) der Funke-Mediengruppe (Samstag). "Die Branche rechnet - sofern es nicht zu weiteren Lockdowns kommt – erst Ende 2024 mit einer Normalisierung des Fahrradmarktes bei weiter steigender Nachfrage."

Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) erwartet, dass die Preise für Fahrräder um 10 bis 15 Prozent steigen. Die Transportkosten seien "sehr deutlich angezogen. Hersteller werden sie nicht komplett an Endkunden weitergeben", sagte der ZIV-Geschäftsführer Burkhard Stork. Coronabedingt seien Lieferketten unterbrochen worden. "Angesichts der Lieferengpässe werden wir in diesem Jahr wohl wieder die Umsätze und Absätze des Vorjahres erreichen."

Produktionsprobleme in Asien

Große Steigerungsraten seien nicht möglich. Fahrräder seien zwar noch verfügbar, "aber wer eine klare Vorstellung von seinem neuen Rad im Kopf hat, der muss lange warten." Betroffen seien alle Räderarten von Rennrädern über Mountainbikes bis zu City-Rädern, hieß es.

Einer der größten Exporteure von Rädern in die EU ist Kambodscha. Dort reiht sich ein Lockdown an den nächsten, viele Fabriken in den Sonderwirtschaftszonen sind davon betroffen. Da der Hafen im Süden des Landes seltener angefahren wird, haben sich die Containerkosten dramatisch erhöht. Im vergangenen Jahr wurde knapp eine halbe Million Räder nach Europa verschifft, das ist ein Viertel aller EU-Importe. Die meisten E-Bikes kommen aus Taiwan.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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