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Autozulieferer Heinze-Gruppe meldet Insolvenz an

Von t-online, mak

Aktualisiert am 27.09.2021Lesedauer: 1 Min.
Firmenpleiten betreffen immer mehr deutsche Unternehmen: t-online erklärt, wann ein Unternehmen insolvent ist und wer das übrige Vermögen des Unternehmens bekommt. (Quelle: t-online)
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Schlechte Nachrichten für die Beschäftigten der Heinze-Gruppe: Der Autozulieferer aus Herford ist insolvent. Der Grund: Porsche, BMW und Co. fuhren ihre Produktion zurück.

Der Autozulieferer Heinze mit Sitz in Herford musste Insolvenz anmelden. Das berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Unternehmensgruppe.


Diese Firmen sind in der Corona-Krise in Schieflage geraten

Adler-Modemärkte: Die Textilkette hat ihr Insolvenzverfahren Ende August 2021 beendet. Bis zu 500 der insgesamt 3.100 Arbeitsplätze fallen weg, rund 30 Filialen sind von Schließungen betroffen, wie ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Dienstag sagte. Das Insolvenzverfahren war im Januar beantragt und am 1. Juli eröffnet worden.
Nobiskrug: Die insolvente Rendsburger Traditionswerft Nobiskrug wurde im Juli 2021 von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen – und ist damit gerettet. Nahezu alle 300 Arbeitsplätze blieben erhalten, hieß es. Nobiskrug hatte im April diesen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Die Werft hat unter anderem die "SY A" gebaut (auf dem Bild), die als als einer der größten Luxusjachten der Welt gilt.
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Wie das "Westfalen-Blatt" Geschäftsführer Jörg Tilmes zitiert, habe die Heinze-Gruppe wegen eines plötzlichen Auftragsstopps der Autofirmen finanzielle Probleme bekommen. Denn die Kosten laufen weiter. Das Unternehmen stellt unter anderem Teile für die Innenausstattung her, also etwa Zierleisten oder Lautsprechergitter, und beliefert Firmen wie Porsche, BMW oder Mercedes.

"Die Autobauer produzieren nicht mehr, weil sie keine Halbleiter mehr bekommen. Also brauchen sie auch keine Kunststoffteile mehr", erklärt Tilmes der Zeitung. Die Konzerne klagen schon seit Monaten über einen Mangel an Mikrochips – und mussten daher zeitweise ihre Produktion herunterfahren.

730 Mitarbeiter betroffen

Die Gruppe, die aus 24 zusammengeschlossenen Einzelfirmen besteht, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter weltweit, 900 davon in Deutschland. Von der Insolvenz sind 730 Beschäftigte des Unternehmens betroffen. Drei Tochterfirmen mussten keine Insolvenz anmelden, heißt es in dem Bericht. Sie wurden laut Medienberichten bereits am Freitagnachmittag über die Zahlungsunfähigkeit unterrichtet.

Zu Heinze gehören unter anderem die Krallmann GmbH in Hiddenhausen, die Hero Galvanotechnik GmbH in Bad Salzuflen oder die Linden GmbH in Herford. Neben Autoteilen stellt die Firma laut Webseite auch Sanitärprodukte oder Teile für Handys her.

Die Heinze-Gruppe gibt es seit rund 85 Jahren, sie macht einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • heinze-gruppe.de
  • Westfalen-Blatt: "Heinze-Gruppe meldet Insolvenz an"
  • Neue Westfälische: "Traditionsunternehmen Heinze ist insolvent: 600 Arbeitnehmer betroffen"
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