Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Gründerin ausgekauft: Erotikshop Amorelie wechselt Besitzer

Gründerin ausgekauft  

ProSiebenSat1 verkauft Eroktikshop Amorelie an Beate-Uhse-Mutter

01.10.2021, 12:58 Uhr | dpa

Gründerin ausgekauft: Erotikshop Amorelie wechselt Besitzer. Foto einer Werbeveranstaltung von Amorelie mit Shermine Shahrivar (Symbolbild): Der Erotikshop wechselt den Besitzer. (Quelle: Getty Images/Hannes Magerstaedt)

Foto einer Werbeveranstaltung von Amorelie mit Shermine Shahrivar (Symbolbild): Der Erotikshop wechselt den Besitzer. (Quelle: Hannes Magerstaedt/Getty Images)

Die Branche mit Sexspielzeug boomt: Die EQOM-Gruppe, zu der auch Beate Uhse gehört, ist mit seinen Gewinnen auf Einkaufstour und hat das Berliner Start-Up Amorelie angepeilt. Die Gründerin verkauft dafür alle ihre Anteile.  

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 ProSiebenSat.1 Aktie verkauft seinen Online-Sexshop Amorelie an die niederländische EQOM-Gruppe, die zu den führenden Unternehmen der Branche in Europa gehört. EQOM-Chef Eric Idema sagte am Freitag: "Gemeinsam können wir nun weiter wachsen." Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Die EQOM-Gruppe, zu der seit zwei Jahren auch Beate Uhse gehört, hat im vergangenen Jahr 100 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet und ist zur Zeit auf Einkaufstour: Anfang September hatte das Unternehmen zwei große Branchenunternehmen in Norwegen und den Niederlanden übernommen.

Ihr Ziel ist es, bis 2025 ein Global Player mit 500 Millionen Euro Umsatz zu werden. Amorelie peilt für das laufende Jahr gut 60 Millionen Euro Umsatz an und erwirtschaftet Jahresgewinne im niedrigen einstelligen Millionenbereich.

ProSiebenSat1 machte den Erotikshop bekannt

Amorelie wurde 2013 in Berlin gegründet. 2014 beteiligte sich ProSiebenSat.1 an dem Start-up und machte es durch Fernsehwerbung bekannt. Heute hält die ProSiebenSat.1-Tochter NuCom Group, an der der Finanzinvestor General Atlantic mit 28 Prozent beteiligt ist, 98 Prozent an Amorelie.

Die Gründerin Lea-Sophie Cramer besitzt die restlichen zwei Prozent. NuCom und Cramer wollen sämtliche Anteile an EQOM verkaufen. Nach Freigabe durch die Kartellbehörden soll das Geschäft bis Jahresende abgeschlossen werden.

Nachdem ProSiebenSat.1 die Marke Amorelie in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch TV-Werbung bekannt gemacht habe, solle sie nun europaweit expandieren, sagte Amorelie-Vorstandschefin Claire Midwood. EQOM will nach eigenen Angaben "die Branche des sexuellen Wohlbefindens auf ein höheres Niveau heben. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder Europäer ein Sexspielzeug auf dem Nachttisch hat.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: