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Chipmangel trifft auch Minister: Peter Altmaier hat Probleme beim Autokauf

Chipmangel trifft Minister  

Altmaier hat Probleme beim Autokauf

28.10.2021, 11:00 Uhr | fho, t-online

Chipmangel trifft auch Minister: Peter Altmaier hat Probleme beim Autokauf. Peter Altmaier steigt in seinen Dienstwagen: Mit dem Ende seiner Amtszeit ist der Wirtschaftsminister wieder selbst für seine Fortbewegungsmittel verantwortlich.  (Quelle: imago images/Florian Gaertner/photothek.net)

Peter Altmaier steigt in seinen Dienstwagen: Mit dem Ende seiner Amtszeit ist der Wirtschaftsminister wieder selbst für seine Fortbewegungsmittel verantwortlich. (Quelle: Florian Gaertner/photothek.net/imago images)

Die Zeit im Deutschen Bundestag endet für Wirtschaftsminister Peter Altmaier bald – und damit auch sein Anspruch auf einen Dienstwagen. Aber der Kauf eines Neuwagens gestaltet sich schwierig. 

Der Chipmangel belastet die Automobilindustrie stark und führt zu langen Lieferzeiten. Das musste auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) persönlich feststellen. Nach 27 Jahren im Deutschen Bundestag verabschiedet er sich aus der Politik. Doch Ersatz für seinen Dienstwagen zu finden, ist nicht so leicht. "Es ist sehr, sehr schwer derzeit, überhaupt einen Liefertermin zu bekommen“, sagte er der Augsburger Allgemeinen. Seine Anfragen bei verschiedenen Händlern seien bisher nicht erfolgreich gewesen. 

Der Chipmangel macht der gesamten Automobilbranche zu schaffen. Immer wieder standen auch bei deutschen Herstellern in den vergangenen Monaten die Bänder still. Das Opel-Werk in Eisenach etwa bleibt bis Jahresende geschlossen. Andere Firmen schicken ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit. Einige Unternehmen spüren durch den Chipmangel auch schon einen direkten Absatzeinbruch. So lieferte Mercedes zwischen Juni und Ende September über 30 Prozent weniger Autos aus als im Vorjahreszeitraum. 

Für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind die Autobauer ein wichtiger Faktor. Die schlechten Aussichten in der Branche schlagen sich daher auch direkt in der gesenkten Wachstumsprognose der Bundesregierung nieder (t-online berichtete). Statt um die im Frühjahr vorausgesagten 3,5 Prozent soll die deutsche Wirtschaft nun nur noch um 2,5 Prozent zulegen. Das gab Altmaier am Mittwoch bekannt. 

Mit Erholung ist für die Autohersteller erst mal nicht zu rechnen. Experten gehen davon aus, dass die Halbleiter-Krise noch mindestens bis ins nächste Jahr, wahrscheinlich sogar noch deutlich darüber hinaus zu spüren sein wird. 

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