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Bei Deutschlands privaten Banken drohen weitere Streiks

Von dpa-afx, fls

Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Commerzbank-Filiale (Symbolbild): Bei den Privatbanken drohen neue Streiks.
Eine Commerzbank-Filiale (Symbolbild): Bei den Privatbanken drohen neue Streiks. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Nur wenige Stunden nach Verhandlungsauftakt war schon wieder Schluss: Bei den TarifgesprĂ€chen fĂŒr die BeschĂ€ftigten der Privatbanken knirscht es gewaltig. Jetzt könnte es zu neuen Streiks kommen.

Die Tarifverhandlungen fĂŒr die privaten Banken in Deutschland sind am Montag schon nach wenigen Stunden abgebrochen worden. Die Gewerkschaft Verdi habe "zusĂ€tzliche unĂŒberwindbare HĂŒrden fĂŒr eine Tarifeinigung aufgebaut", begrĂŒndete der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) den Schritt.

Die Gewerkschaft betonte: "Wir schĂŒtzen die Interessen der BeschĂ€ftigten gegen die Übergriffe der Arbeitgeber und achten darauf, dass kein Kaufkraftverlust bei den BeschĂ€ftigten entsteht."

Eine Einmalzahlung von 500 Euro, wie sie sich die privaten Bankenarbeitgeber vorstellten, fĂŒhre zu einem deutlichen Gehaltsverlust. "Unsere Antwort: Die Streiks werden in den kommenden Wochen fortgesetzt und verschĂ€rft", kĂŒndigte Verdi-VerhandlungsfĂŒhrer Jan Duscheck an.

"Unrealistische Maximalforderungen" – "Schwarze-Peter-Spiel"

Verdi war mit einer Forderung von 4,5 Prozent mehr Geld fĂŒr zwölf Monate in die Verhandlungen fĂŒr 140.000 BeschĂ€ftigte gegangen, die am 1. Juli begonnen hatten. Nun verlangt Verdi nach Angaben der Arbeitgeber bei einer Laufzeit von 24 Monaten eine Einmalzahlung von 1.500 Euro, die Erhöhung der Tarifentgelte um 3,5 Prozent zum Januar 2022 sowie um weitere 2,5 Prozent zum Januar 2023, plus zwei zusĂ€tzliche Urlaubstage. Auch der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) hat nach Arbeitgeberangaben seine Forderungen etwas erhöht.

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"Wer mehr als ein halbes Jahr lang auf völlig unrealistischen Maximalforderungen beharrt und diese jetzt sogar noch erheblich verschĂ€rft, entzieht weiteren Verhandlungen die Basis", sagte die VerhandlungsfĂŒhrerin des AGV Banken, Commerzbank-Personalchefin Sabine Schmittroth.

Verdi warf den Arbeitgebern dagegen ein "Schwarze-Peter-Spiel" vor. "Wir haben deutlich Kompromissbereitschaft gezeigt – die Arbeitgeber nicht", sagte Duscheck. Die Arbeitgeber hĂ€tten keine eigenen VorschlĂ€ge gemacht und auch keine Verhandlungsbereitschaft gezeigt.

Auch öffentliche Banken verhandeln ĂŒber Tarife

Die GesprĂ€che waren schon einmal ins Stocken geraten und nach einer Serie von Warnstreiks erst am Montag wieder in großer Runde aufgenommen worden – pandemiebedingt in einer Videoschalte.

Im Vorgriff auf einen möglichen Abschluss empfiehlt der AGV Banken seinen Mitgliedsunternehmen bis April 2022 eine Brutto-Einmalzahlung fĂŒr TarifbeschĂ€ftigte in Höhe von 500 Euro und fĂŒr Auszubildende in Höhe von 100 Euro.

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Ungemach droht derweil auch Kunden von öffentlichen Banken, zu denen etwa auch die Sparkassen zĂ€hlen. Hier laufen aktuell ebenfalls Tarifverhandlungen. Laut Verdi treten die Mitarbeiter der betroffenen GeldhĂ€user am Dienstag in einen bundesweiten Warnstreik. Es ist das erste Mal seit 1972, dass die Tarifverhandlungen fĂŒr die öffentlichen Banken getrennt von denen der privaten Banken stattfinden.

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