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Staatsanwaltschaft klagt Ex-Wirecard-Manager Markus Braun an

Von t-online, fho

Aktualisiert am 14.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Ex-Wirecard-Chef Markus Braun (Archivbild): Die Staatsanwaltschaft hat gegen Braun und zwei weitere frühere Wirecard-Manager Anklage erhoben.
Ex-Wirecard-Chef Markus Braun (Archivbild): Die Staatsanwaltschaft hat gegen Braun und zwei weitere frühere Wirecard-Manager Anklage erhoben. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den früheren Wirecard-Chef Markus Braun. Die Ermittler werfen ihm und zwei weiteren Managern gewerbsmäßigen Betrug, Untreue und andere Delikte vor.

Die Staatsanwaltschaft München I hat am vergangenen Donnerstag Anklage gegen Markus Braun, den ehemaligen Chef des inzwischen insolventen Zahlungsdienstleisters Wirecard. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft am Montag. Zuvor hatte das "Handelsblatt" berichtet.

Die Ermittler beschuldigen ihn des gewerbsmäßigen Bandenbetrugs, der Veruntreuung von Konzernvermögen, Bilanzfälschung sowie Manipulation des Wirecard-Aktienkurses. Mit Braun sind auch Oliver Bellenhaus, früherer Wirecard-Manager in Dubai, und Stephan von Erffa, ehemaliger Chefbuchhalter und Vizefinanzvorstand, angeklagt. Lesen Sie hier, wie es zum Wirecard-Skandal kommen konnte.

"Schwierige und umfangreiche" Ermittlungen

Die Ermittlungen seien " außerordentlich schwierig und umfangreich" gewesen, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft. Die eigens eingerichtete Sonderkommission "Treuhänder" habe 340 Firmen, 450 Personen und mehr als 1.100 Bankverbindungen als relevant eingestuft und überprüft. Es wurden 450 Vernehmungen durchgeführt. Die vorgelegte Anklageschrift umfasst 474 Seiten.

Die Sache liegt jetzt bei der vierten Strafkammer des Landgerichts München I, die entscheiden muss, ob sie einen Prozess aufnehmen will. Diese Entscheidung wird im Sommer erwartet, ein Prozess könnte dann im Herbst starten. Sollte es zu einem Prozess und einer Verurteilung kommen, drohen den Männern bis zu 10 Jahre Haft.

Über seinen Pressesprecher beteuerten Brauns Verteidiger die Unschuld ihres Mandanten und erhoben schwere Vorwürfe gegen die Ermittler. "Die Anklage leidet an gravierenden Mängeln und geht von einem völlig falschen Tatbild aus." Im weiteren Verfahren werde sich erweisen, dass "Dr. Braun nie Teil einer Bande war, die Millionensummen hinter seinem Rücken veruntreut hat, dass er nichts von den Machenschaften dieser Bande gewusst und schon gar nicht von diesen profitiert hat." Dies zielt auf den seit Sommer 2020 untergetauchten ehemaligen Vertriebsvorstand Jan Marsalek, gegen den die Staatsanwaltschaft gesondert ermittelt.

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Vom Vorzeigemanager in die Untersuchungshaft

Wirecard galt als Erfolgsgeschichte, als Aufsteiger der deutschen Wirtschaft. Doch im Juni 2020 kam der große Zusammenbruch: Es fehlten 1,9 Milliarden in der Bilanz, die Aktie des damaligen Dax-Konzerns fiel rasant. Auch das Image des ehemaligen Vorzeige-Chefs Markus Braun war angeschlagen. Mittlerweile sitzt er in Augsburg-Gablingen in Untersuchungshaft.

Der "Westdeutsche Rundfunk" und die "Süddeutsche Zeitung" hatten bereits vor zwei Wochen über Dokumente berichtet, die bei einer möglichen Anklage eine Rolle spielen könnten. Dabei ging es um einen Polizeibericht über einen Geldkreis, in dem Braun eingebunden gewesen sein soll. Das andere Dokument ist eine Schadensersatzklage gegen sechs frühere Vorstandsmitglieder, die im Auftrag des Insolvenzverwalters Michael Jaffé eingereicht wurde.

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  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
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