• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Unternehmen & Verbraucher
  • Verbraucher
  • DIW-PrĂ€sident rechnet mit anhaltend hohen Preisen: "NĂ€chsten fĂŒnf bis zehn Jahre"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextNagelsmann liebt Bild-ReporterinSymbolbild fĂŒr einen TextLindner: Keine neuen Entlastungen 2022Symbolbild fĂŒr einen TextAntonia Rados verlĂ€sst RTLSymbolbild fĂŒr einen TextEnergiekonzern braucht StaatshilfeSymbolbild fĂŒr einen TextR. Kelly mit Missbrauchsopfer verlobtSymbolbild fĂŒr ein VideoMassenschlĂ€gerei auf KreuzfahrtschiffSymbolbild fĂŒr einen TextBallweg wollte sich absetzen – U-HaftSymbolbild fĂŒr einen Text17-JĂ€hriger vergewaltigt: Foto-FahndungSymbolbild fĂŒr einen TextFamilie hĂ€ngt tagelang an FlughĂ€fen festSymbolbild fĂŒr einen TextPfandregelungen: Das sollten Sie wissenSymbolbild fĂŒr einen TextLĂ€nderchef will zweijĂ€hriges TempolimitSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserFlug-Chaos: Super-Gau kommt erst nochSymbolbild fĂŒr einen TextSchlechtes Hören erhöht das Demenzrisiko

DIW-PrÀsident rechnet mit anhaltend hohen Preisen

Von afp
Aktualisiert am 19.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Kundin legt ihre Waren aufs Kassenband (Symbolbild): Die Preise fĂŒr Lebensmittel sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.
Eine Kundin legt ihre Waren aufs Kassenband (Symbolbild): Die Preise fĂŒr Lebensmittel sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. (Quelle: Rolf Poss/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Lebensmittel, Rohstoffe, Benzin: In fast allen Lebensbereichen steigen die Preise. DIW-PrĂ€sident Marcel Fratzscher rechnet damit, dass das auch fĂŒr die kommenden Jahre so bleiben wird.

Die Menschen in Deutschland mĂŒssen sich nach EinschĂ€tzung des Deutschen Instituts fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) auf anhaltend hohe Preise einstellen. Die Preise wĂŒrden sich "auf die nĂ€chsten fĂŒnf bis zehn Jahre" erhöhen, sagte DIW-PrĂ€sident Marcel Fratzscher am Dienstag im Deutschlandfunk. Er nannte als GrĂŒnde den Krieg in der Ukraine, große Unsicherheit und ein Ende der Globalisierung in ihrer bisherigen AusprĂ€gung.

Die hohen Preise seien aktuell zum grĂ¶ĂŸten Teil "spekulationsgetrieben", sagte Fratzscher im Deutschlandfunk. Teile des Angebots wĂŒrden zurĂŒckgehalten aus Sorge, dass in Zukunft nicht genug da sein werde. "Die Sorge um die Zukunft treibt die Preise." Die Unsicherheit, "was da kommen könnte", sei das vielleicht grĂ¶ĂŸte Gift.

DIW-PrÀsident Marcel Fratzscher
DIW-PrĂ€sident Marcel Fratzscher (Quelle: JĂŒrgen Heinrich/imago-images-bilder)

Nur wenn der Ukraine-Krieg beendet werde "in einer Art und Weise, dass Russland nicht weitermacht und weitere LĂ€nder angreift", werde sich die Lage beruhigen, erwartet Fratzscher. Russland sei zwar global gesehen eine relativ unwichtige Volkswirtschaft - insbesondere Deutschland aber sei sehr abhĂ€ngig von dem Land. "Sie haben uns im WĂŒrgegriff." Solange der Krieg anhalte, "werden wir das wirtschaftlich zu spĂŒren bekommen".

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin reagiert auf Witze der G7-Chefs ĂŒber nackten Oberkörper
Wladimir Putin beim Reiten in Russland (Archivbild): Das Foto lieferte den Grund fĂŒr witzige Bemerkungen beim G7-Gipfel.


Besonders Milch und Butter werden teurer

Besonders bei bestimmten Produkten könnten die Verbraucher rapide PreisansprĂŒnge bald spĂŒren. Die Molkereien in Deutschland erwarten weitere deutliche Preisanstiege bei Milch und Butter. "Die Verbraucher hat erst ein Teil der Preiserhöhungen erreicht", sagte der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Milchindustrie-Verbands, Eckhard Heuser, dem "Handelsblatt". Die Großhandelspreise hĂ€tten schon viel krĂ€ftiger angezogen, kĂ€men aber erst gegen Sommer bei den Konsumenten an.

"Der Liter Milch geht auf jeden Fall ĂŒber einen Euro", schĂ€tzte Heuser. Bei Butter rechnete er mit zehn Cent mehr pro Packung.
Das liege nicht nur an den gestiegenen Kosten fĂŒr die Produzenten, sondern auch an den HamsterkĂ€ufen der Verbraucher. "Das Hamstern spielt beim Preisanstieg leider eine Rolle", sagte Heuser dem "Handelsblatt" weiter. "Die Verbraucher frieren Butter ein und decken sich mit H-Milch ein."

Aber auch die Nahrungsmittelhersteller selber hamsterten. "Sie lagern mehr VorrĂ€te an Milch, Butter und KĂ€se ein, um immer lieferfĂ€hig zu sein." Dies habe bereits zu einem relativ starken Preisanstieg gefĂŒhrt. Dabei gebe es insbesondere bei Milch keine Knappheit in Deutschland; das Land erzeugt viel mehr, als es selber verbraucht.

Fratzscher: Staat muss mehr investieren

Von der Ampel-Regierung erwartet Fratzscher mehr Entlastungen, denn "wir haben das Ende der Fahnenstange noch nicht gesehen". Die Politik mĂŒsse gezielt helfen, sagte er im Deutschlandfunk. Der DIW-PrĂ€sident schlug vor, den reduzierten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Null zu setzen.

Zudem mĂŒsse der Staat deutlich mehr investieren - in die Energiewende, die Digitalisierung und die Bildung. Die Schuldenbremse werde "auf fĂŒnf bis zehn Jahre nicht zu halten sein". Das Land dĂŒrfe sich nicht "kaputtsparen".

Forderungen nach einer ZurĂŒckhaltung von BeschĂ€ftigten in den Tarifrunden wies Fratzscher zurĂŒck. Lohnerhöhungen und auch die anstehende Anhebung des Mindestlohns seien die besten Maßnahmen, um Menschen schnell und unbĂŒrokratisch zu helfen. Dabei sei Augenmaß nötig, aber "Anpassungen halte ich fĂŒr absolut notwendig", auch, damit der Konsum aufrecht erhalten werden könne.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Jule Damaske
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft
BenzinDeutschlandHandelsblattLebensmittelRusslandUkraine
Ratgeber

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website