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Post-Vorstand warnt vor "Container-Stau"

Von rtr
23.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Containerschiff am Tiefseehafen von Shanghai (Symbolbild): Vor China warten Hunderte Schiffe auf ihre Löschung.
Containerschiff am Tiefseehafen von Shanghai (Symbolbild): Vor China warten Hunderte Schiffe auf ihre Löschung. (Quelle: cnsphoto/Reuters-bilder)
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Die chinesische Regierung fährt eine strikte No-Covid-Politik – mit drastischen Folgen für die weltweiten Lieferketten. Der Frachtvorstand der Deutschen Post rechnet damit, dass die Probleme noch lange anhalten.

Die Probleme globaler Lieferketten durch den Lockdown in Teilen Chinas werden voraussichtlich über das wichtige Weihnachtsgeschäft hinaus bis ins kommende Jahr andauern. "Für die globalen Lieferketten hat China eine viel größere Wirkung als der Ukraine-Krieg", sagte der Frachtvorstand der Deutschen Post, Tim Scharwath, am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Dabei seien die Probleme auch bei einem Ende der Corona-Maßnahmen etwa in der Hafen-Metropole Shanghai nicht vorbei. Denn dann drohen neue Verzögerungen an anderer Stelle: "Nach einer Öffnung werden sich wahrscheinlich Staus vor US-amerikanischen und europäischen Häfen bilden", betonte Scharwath.

"Es wird länger dauern, als wir gedacht haben, bis sich die Handelssysteme wieder normalisieren." Damit könnten die Ungleichgewichte bis ins kommende Jahr anhalten. Auch bei den Frachtraten gab Scharwath keine Entwarnung. Unternehmen müssen also weiter mit steigenden Logistikkosten und Verbraucher in der Folge mit steigenden Preisen rechnen.

Lkw-Fahrer fehlen

Die chinesischen Behörden hatten Ende März einen rigiden Lockdown über Shanghai verhängt, nun stauen sich Container und Schiffe. "China ist die Werkbank der Welt", sagte Scharwath. "Betroffen von der Entwicklung in Shanghai sind alle Güter von High-Tech-Waren bis hin zur Mode", betonte er. Nun komme es darauf an, wie Shanghai wieder geöffnet werde: "Macht China die Schleusen auf – oder wird graduell geöffnet?"

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"Normalerweise kommen die Mengen gleichmäßig in den Häfen an", sagte der Manager mit Blick auf Europa und Nordamerika. "Das wird jetzt aber anders sein", fügte er hinzu: "Und die Container-Flut wird dann auf weniger Kapazitäten in den Häfen treffen".

Es fehle vielerorts an Mitarbeitern und Lkw-Fahrern. Der Fahrer-Mangel werde dann auch Konsequenzen für die Verteilung der Güter in Europa haben. Die Post setzte deshalb auch auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn.

Frachtsparte auf Rekordkurs

Die Frachtsparte der Post, einstmals Sorgenkind des Bonner Konzerns, hat sich unter Scharwaths Regie zu einem Gewinnbringer entwickelt. Im neuen Jahr steuert die Sparte mit ihren mehr aus 42.000 Mitarbeitern auf Rekordkurs.

Der Umsatz zog im ersten Quartal auch dank stark gestiegener Frachtraten um knapp 55 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro an, der operative Ertrag (Ebit) kletterte auf 601 (Vorjahr: 216) Millionen Euro, die Umsatzrendite lag bei 8,2 Prozent. "Der Umsatz bei uns ist sehr stark getrieben durch die hohen Raten", sagte Scharwath.

Im zweiten Quartal "werden die Raten das Niveau halten oder auch steigen". Die weitere Entwicklung der Umsatzrendite (Ebit-Marge) hänge auch stark von China ab. "Sicher ist aber, dass wir eine höhere Umsatzrendite als in der Vergangenheit haben werden", betonte der Post-Vorstand.

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