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Bundesbank-Chef Nagel will mehrere Zinserhöhungen

Von dpa, mak

Aktualisiert am 27.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Joachim Nagel: Der BundesbankprÀsident dringt auf eine baldige Zinswende.
Joachim Nagel: Der BundesbankprÀsident dringt auf eine baldige Zinswende. (Quelle: sepp spiegl/imago-images-bilder)
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Vor dem Hintergrund einer steigenden Teuerungsrate dringt der Bundesbank-Chef auf eine baldige Zinswende. Aus seiner Sicht sollte die EZB den Leitzins dieses Jahr sogar mehrfach anheben.

Angesichts der hohen Inflation stellt BundesbankprĂ€sident Joachim Nagel gleich mehrere Leitzinserhöhungen durch die EZB in diesem Jahr in Aussicht. "In unserer Juni-Sitzung mĂŒssen wir ein deutliches Signal geben, wohin die Reise geht", sagte Nagel im GesprĂ€ch mit dem "Spiegel" laut einer Vorabmeldung vom Freitag. "Aus meiner heutigen Sicht mĂŒssen wir dann im Juli einen ersten Zinsschritt machen und weitere in der zweiten JahreshĂ€lfte folgen lassen."

Am Montag hatte EZB-PrĂ€sidentin Christine Lagarde die FinanzmĂ€rkte mit ihren Aussagen zur Geldpolitik bewegt. Sie stellte ein Ende der Negativzinsen bis zum Ende des dritten Quartals in Aussicht. Einen ersten Zinsschritt peilt sie fĂŒr den Juli an. An den FinanzmĂ€rkten wurden die Aussagen als Hinweis auf eine erste Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gedeutet.

Sparer könnten profitieren

Seitdem haben einige Mitglieder im EZB-Rat gefordert, im Juli sogar einen grĂ¶ĂŸeren Zinsschritt um 0,50 Prozent zu machen. Dies scheint aber im EZB-Rat nicht mehrheitsfĂ€hig zu sein. Eine Reihe von westlichen Notenbanken, darunter auch die US-Notenbank, haben bereits eine Zinswende eingeleitet.

Hebt die EZB die Zinsen an, können auch Deutschlands Sparer wieder auf höhere Zinsen hoffen – oder zumindest auf einen Wegfall der Strafzinsen. Zuletzt hatte bereits Deutschlands grĂ¶ĂŸte Direktbank, die ING, angekĂŒndigt, die Strafzinsen fĂŒr den Großteil ihrer Kunden abzuschaffen. Genauer: Ab Juli hebt sie die FreibetrĂ€ge drastisch an, sodass nur wenige Kunden mit sehr hohen Guthaben noch Strafzinsen zahlen mĂŒssen.

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Stagflationsrisiko sieht Nagel nicht

Von einem raschen Sinken der Inflationsrate, die in Deutschland wie in der Eurozone zuletzt 7,4 Prozent betrug, geht der BundesbankprĂ€sident indes nicht aus. "Die Inflation wird nicht ĂŒber Nacht sinken, das kann noch etwas dauern. Es kommt darauf an, dass die lĂ€ngerfristigen Inflationserwartungen gut verankert sind", sagte er.

FĂŒr die deutsche Wirtschaft ist Nagel trotz der zahlreichen Krisenherde verhalten optimistisch. "Die deutsche Wirtschaft steht nicht so schlecht da: Wir haben vor dem Krieg fĂŒr 2022 mit mehr als vier Prozent Wachstum gerechnet. Jetzt könnte sich das etwa halbieren. Mit einem Wachstum von etwa zwei Prozent sieht es dann immer noch ganz ordentlich aus."

Das Szenario einer Stagflation, also einer vergleichsweise hohen Inflation bei gleichzeitig stagnierender Wirtschaftsleistung, sieht er derzeit als nicht wahrscheinlich an: "Die Lage ist weiterhin robust", sagte Nagel dem "Spiegel".

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