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RWE holt Kohlekraftwerk-Mitarbeiter aus Frührente zurück

Von rtr
Aktualisiert am 21.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Kohlekraftwerk Niederaußem, betrieben von RWE Power (Symbolbild): Hunderte Mitarbeiter von RWE müssen zurück an ihre Arbeitsplätze.
Kohlekraftwerk Niederaußem, betrieben von RWE Power (Symbolbild): Hunderte Mitarbeiter von RWE müssen zurück an ihre Arbeitsplätze. (Quelle: C. Hardt/imago-images-bilder)
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Deutschland will eine Stromkrise im eigenen Land vermeiden, indem die Kohlekraftwerke wieder verstärkt zum Einsatz kommen sollen. Für viele RWE-Mitarbeiter bedeutet dies das Ende der Frührente.

Um die Braunkohlekraftwerke länger laufen lassen zu können, stoppt RWE die Frühverrentung von Mitarbeitern, die mit der Stilllegung von Braunkohle-Blöcken eigentlich in den Vorruhestand gehen sollten. "RWE Power wird ihre Personalplanung in Kraftwerken und Tagebauen an die neue Einsatzbereitschaft anpassen. Das umfasst mehrere hundert Stellen", sagte eine RWE-Sprecherin der "Rheinischen Post".

"Der absehbar höhere Personalbedarf wird dadurch gedeckt, dass Mitarbeiter stellenweise erst später als bisher geplant über das sogenannte Anpassungsgeld in den vorgezogenen Ruhestand gehen können. Des Weiteren soll der Personalbedarf über Einstellung von Ausgebildeten und vom externen Arbeitsmarkt gedeckt werden."

RWE Power verfügt über drei 300-Megawatt-Kraftwerksblöcke, die derzeit in der sogenannten Sicherheitsbereitschaft sind und auf Wunsch des Bundes wieder hochgefahren werden können: Niederaußem E und F sowie Neurath C.

Experten rechnen mit steigendem CO2-Ausstoß

Die Umstellung hat allerdings ihren Preis: Durch die von der Bundesregierung geplante intensivere Nutzung von Kohlekraftwerken zur Stromerzeugung rechnen Experten der Denkfabrik Agora Energiewende mit steigenden Treibhausgasemissionen. "Durch den kurzfristigen, vermehrten Einsatz von Kohle zum Ersatz von Gas werden die Emissionen in diesem, aber voraussichtlich auch in den kommenden Jahren zunächst steigen", sagte Simon Müller, Deutschland-Direktor von Agora, der "Rheinischen Post" am Dienstag.

Das von Grünen-Politiker Robert Habeck geleitete Bundeswirtschaftsministerium plant, kurzfristig mehr Strom aus Kohle zu erzeugen, um so angesichts gedrosselter Gaslieferungen aus Russland die Gasspeicher schneller füllen zu können. Diese Maßnahme dürfe laut Agora-Direktor Müller "allenfalls eine kurzfristige Notfallmaßnahme" sein, die unter anderem durch "einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien" kompensiert werden müsse.

Ausbau der erneuerbaren Energien wird "drastisch" erhöht

Die Grünen im Bundestag rechtfertigen indes Habecks Pläne. Wirtschaftspolitiker Dieter Janecek sagte, niemand habe sich das gewünscht. Man gewährleiste aber "nur so" die "Versorgungssicherheit im kommenden Winter für Haushalte und Industrie".

Gleichzeitig werde "drastisch" das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren erhöht, und es würden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mehr Energie einzusparen, ergänzte der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag. Janecek äußerte sich zudem optimistisch, dass sich die Lage bereits im kommenden Jahr entspannen werde.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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