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Gaspreise könnten um bis zu 400 Prozent steigen

Von t-online, fho

01.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Gasflamme (Symbolbild): Die Gaspreise könnten in den kommenden Monaten noch deutlich weiter steigen.
Gasflamme (Symbolbild): Die Gaspreise könnten in den kommenden Monaten noch deutlich weiter steigen. (Quelle: Christopher Neundorf/imago-images-bilder)
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Für Gaskunden könnte es in den kommenden Monaten noch deutlich teurer werden. Energieexpertin Claudia Kemfert rät daher zum Energiesparen.

Die Sorge vor einem Gasengpass und damit auch die Angst vor höheren Kosten schwelen weiter. Jetzt warnt eine Energieexpertin vor drastisch anziehenden Preisen. "Es sind bis zu 400 Prozent Preissteigerungen möglich", sagte Claudia Kemfert, Energieökonomin am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), am Freitag im ZDF-Morgenmagazin.

Das hätte auch für Privathaushalte spürbare Folgen – diese würden sich allerdings erst im Winter bemerkbar machen. Die Expertin rief daher zum Energiesparen auf, um einerseits Geld zu sparen und anderseits dafür zu sorgen, dass mehr Gas für den Winter eingespeichert werden könne.

Claudia Kemfert ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.
Claudia Kemfert ist Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago-images-bilder)

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte zuletzt die Befürchtung geäußert, dass die russischen Gaslieferungen gänzlich eingestellt werden könnten. Ab dem 11. Juli stehen Wartungsarbeiten an der Ostseepipeline Nord Stream 1 an, wofür die Versorgung für einige Tage planmäßig unterbrochen wird. Wie es danach weitergeht, ist offen, schon jetzt ist die Gaszufuhr aus Russland deutlich reduziert.

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Gasspeicher sind wichtiger Baustein

Alles hänge davon ab, wie schnell es gelingt, die Gasspeicher zu füllen, so Kemfert. Diese sind derzeit zu 61 Prozent gefüllt. Die russischen Gaslieferungen sind zwar gedrosselt, doch noch fließen täglich rund 40 Prozent der vereinbarten Menge nach Deutschland.

Laut Branchenverband Ines, einem Zusammenschluss der deutschen Gasspeicher, beläuft sich das Speichervolumen in Deutschland insgesamt auf einen Energiegehalt von maximal rund 256 Terawattstunden. Das entspricht etwa einem Viertel des jährlichen Gasverbrauchs in Deutschland (rund 1.000 Terawattstunden). "Dieses Speichervolumen alleine kann Deutschland zwei bis drei durchschnittlich kalte Wintermonate mit Gas versorgen", heißt es von der Bundesregierung.

Kemfert fordert zum Energiesparen auf

Doch auch volle Speicher werden den deutschen Gasbedarf allein nicht vollständig decken können. Ähnlich wie Habeck setzt auch Kemfert aufs Energiesparen. "Wenn wir 20 Prozent des Gases einsparen, ist das wirklich schon ein Großteil der Miete", sagt sie.

Und es tue sich bereits etwas. Die Industrie verzichte aufgrund der hohen Preise bereits auf eine Menge Gas und auch Privatkunden hielten sich durch die Kosten zurück. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) stellte im Vergleich zuletzt fest, dass die Deutschen in den ersten fünf Monaten des Jahres insgesamt rund ein Drittel weniger Gas verbraucht haben als ein Jahr zuvor (t-online berichtete).

Je mehr Gas nun eingespart werde, desto wahrscheinlicher sei es, dass die Speicher im Oktober zu 80 Prozent, im November zu 90 Prozent gefüllt seien und so ein wichtiger Puffer für den Winter sein können, so Kemfert. Dabei lobt sie Habecks Auktionsmodell, das Unternehmen für die Extrakosten entschädigt, die beim Einsparen von Energie anfallen. Lesen Sie hier mehr dazu.

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