Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & Verbraucher

Bundesbank-Chef Nagel: Zehn Prozent Inflation möglich


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBerlin und Madrid wollen Pyrenäen-PipelineSymbolbild für einen TextKurzfristige Programmänderung bei RTLSymbolbild für einen TextTagesschau: Skandalöse Formulierung?Symbolbild für einen TextWitze im Netz über Kaliningrad-AnnexionSymbolbild für einen TextRusslandreise: Kritik von AfD-SpitzeSymbolbild für einen TextPitt reagiert auf Jolies GewaltvorwürfeSymbolbild für einen TextNach BVB-Pleite: Sevilla feuert TrainerSymbolbild für einen TextNach Sieg: Hiobsbotschaft für LeipzigSymbolbild für einen TextFrau erschossen: Filmstar einigt sichSymbolbild für einen TextAnschlag auf Synagoge in HannoverSymbolbild für einen TextAuf der Wiesn "jede Bedienung krank"Symbolbild für einen Watson Teaser"Tagesschau"-Sprecherin kündigt bei ARDSymbolbild für einen TextKaum zu glauben: Dieses Casino ist gratis

Bundesbank: Historisch hohe Inflationsrate möglich

Von dpa, afp
Aktualisiert am 20.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Mitarbeiterin zieht einen Artikel über den Scanner (Symbolbild): An der Supermarktkasse ist die Inflation besonders spürbar.
Eine Mitarbeiterin zieht einen Artikel über den Scanner (Symbolbild): An der Supermarktkasse ist die Inflation besonders spürbar. (Quelle: IMAGO/Fotostand / Gelhot)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Inflationsrate könnte schon bald zweistellig sein, sagt Bundesbank-Chef Joachim Nagel. Und er hat noch weitere schlechte Nachrichten.

Bundesbank-Präsident Joachim Nagel hält mit dem Ende des Tankrabatts und des 9-Euro-Tickets einen Anstieg der Inflationsrate auf zehn Prozent für möglich. "Der Tankrabatt und das 9-Euro-Ticket laufen aus, das dürfte die Inflationsrate um gut einen Prozentpunkt erhöhen", sagte Nagel der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Samstag. "Die Gasumlage kommt, im Gegenzug soll die Mehrwertsteuer auf Gas gesenkt werden, was wiederum die Preise dämpft."

In der "Summe" sei in den Herbstmonaten eine Inflationsrate von zehn Prozent möglich, sagte Nagel. Der Präsident der Deutschen Bundesbank machte die historische Dimension deutlich: "Zweistellige Inflationsraten wurden in Deutschland das letzte Mal vor über siebzig Jahren gemessen. Im vierten Quartal 1951 waren es nach den damaligen Berechnungen elf Prozent."

Lage auch in 2023 weiter schwierig

Auch für das kommende Jahr gibt Nagel keine Entwarnung. "Das Thema Inflation wird 2023 nicht verschwinden." Russland habe seine Gaslieferungen drastisch reduziert, und die Preise für Erdgas und Elektrizität seien stärker gestiegen als erwartet. Nachdem im Gesamtjahr 2022 die Inflationsrate nach europäischer Berechnung bei acht Prozent liegen dürfte, erwartet Nagel für das kommende Jahr eine Rate von sechs Prozent.

Nagel forderte daher weitere Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB): "Bei den hohen Inflationsraten müssen weitere Zinsschritte folgen." Das werde auch allgemein erwartet. Die nächste Sitzung findet am 8. September statt. Eine Zahl für eine mögliche Zinserhöhung wollte Nagel nicht nennen.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Connery, Brosnan oder Craig: Wer ist der bessere Bond?
Er ist der beste Bond – mit großem Abstand
Symbolbild für ein Video
Putins Atom-U-Boot entdeckt

Kurz erklärt: Was ist eigentlich Inflation?

Die Redaktion Wirtschaft und Finanzen erklärt in fünf Bildern die Inflation und wie diese sich auf Verbraucher auswirkt.
Folgen der Inflation bemerken die Verbraucher meist zuerst im Supermarkt.
+3

Nagel rechnet mit Rezession im Winter

"Entscheidend wird sein, die mittelfristigen Inflationserwartungen stabil bei zwei Prozent zu halten. Ich bin davon überzeugt, dass der EZB-Rat die dafür notwendigen geldpolitischen Maßnahmen ergreift", so der Bundesbankpräsident. Im Juli hatte die EZB die Leitzinsen um 0,50 Prozentpunkte angehoben.

Auch für die konjunkturelle Entwicklung zeigt sich Nagel pessimistisch: "Wenn sich die Energiekrise zuspitzt, erscheint eine Rezession im kommenden Winter wahrscheinlich." Im ersten Halbjahr sei die deutsche Wirtschaft noch ganz passabel gelaufen. "Kommen jetzt aber weitere Lieferprobleme etwa durch langanhaltendes Niedrigwasser hinzu, würden sich die Wirtschaftsaussichten für das zweite Halbjahr weiter eintrüben", sagte Nagel. Die Tarifpartner rief er zu verantwortungsvollen Tarifabschlüssen auf.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
Deutsche BundesbankDeutschlandEZBInflation
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website