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EU-Sanktionen: Diese russischen Banken fliegen aus Swift heraus


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Diese russischen Banken fliegen jetzt aus dem Swift-System heraus

Von afp
Aktualisiert am 02.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Logo des Zahlungssystems Swift (Symbolbild): Die EU schließt sieben russische Banken aus.
Logo des Zahlungssystems Swift (Symbolbild): Die EU schließt sieben russische Banken aus. (Quelle: Reuters-bilder)
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Kein Zugang zum internationalen Zahlungsnetzwerk: Die EU schließt sieben russische Banken von Swift aus. Dabei fehlen überraschend die Namen zweier Geldhäuser.

Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine schließt die Europäische Union sieben russische Banken vom internationalen Zahlungssystem Swift aus. Zudem wird es den Staatsmedien RT und Sputnik untersagt, ihre Inhalte unter anderem in deutscher Sprache zu verbreiten

Das geht aus den jüngsten Sanktionsbeschlüssen hervor, die am Mittwoch mit Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft traten. Der Swift-Ausschluss wird nach Ratsangaben in zehn Tagen wirksam.

Von dem internationalen Zahlungssystem ausgeschlossen werden demnach die zweitgrößte russische Bank VTB sowie die Geldhäuser Bank Otkritie, Novikombank, Promsvyazbank, Rossiya Bank, Sovcombank und VEB.

Sender dürfen nicht mehr ausstrahlen

Die Sberbank als größte Bank Russlands ist anders als erwartet nicht betroffen. Auch die Gazprombank des staatlichen Gaskonzerns Gazprom ist ausgenommen. Zur Begründung erklärten EU-Beamte, beide seien eng mit dem Öl- und Gassektor verbunden. Die EU wolle damit negative Auswirkungen auf die eigene Energieversorgung vermeiden.

Den russischen Staatsmedien RT (ehemals Russia Today) und Sputnik wird es sowohl im Fernsehen wie auch im Internet verboten, ihre Inhalte zu verbreiten. Die Entscheidung betrifft Inhalte auf Deutsch, aber auch auf Englisch, Französisch und Spanisch. Alle EU-Länder sind aufgefordert, dies umzusetzen.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell erklärte, die staatlichen russischen Medien trügen zu einer Kreml-Kampagne der "systematischen Manipulation von Informationen" über die Ukraine bei. Er verwies auf weitere EU-Sanktionen, die zuletzt auch gegen RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan verhängt worden waren. Weil sie sich nach Brüsseler Angaben an einem "Desinformationskrieg" beteiligt, darf sie nicht mehr in die EU einreisen, zudem wurde ihr Vermögen in der Union eingefroren.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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