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Dürre: China dreht einigen Fabriken den Strom ab


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Chinesische Provinz Sichuan rationiert wegen Dürre Strom für Fabriken

Von afp
Aktualisiert am 16.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Chengdu, Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan: Industriebetriebe in 19 von 21 Städten in Sichuan müssen die Produktion bis Samstag aussetzen, um Strom zu sparen.
Chengdu, Hauptstadt der chinesischen Provinz Sichuan: Industriebetriebe in 19 von 21 Städten in Sichuan müssen die Produktion bis Samstag aussetzen, um Strom zu sparen. (Quelle: Makoto Honda/imago images)
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Temperaturen über 40 Grad und laufende Klimaanlagen führen derzeit in der chinesischen Provinz Sichuan zu Dürre. Unternehmen setzen ihre Produktion aus.

Die chinesische Provinz Sichuan im Südwesten des Landes hat wegen einer lang anhaltenden Dürre den Strom für Fabriken rationiert. Wegen der hohen Temperaturen in der Provinz mit 84 Millionen Menschen ist der Stromverbrauch für Klimaanlagen aktuell sehr hoch, gleichzeitig liefern die Wasserkraftwerke wenig Elektrizität.

Sichuan bezieht normalerweise 80 Prozent des benötigten Stroms aus Wasserkraft und beliefert damit auch Industriegebiete an der Ostküste.

In Sichuan lagen die Temperaturen in den vergangenen Tagen bei über 40 Grad, wie Daten des chinesischen Wetterdienstes zeigen. Viele Flüsse in der Provinz sind laut dem für Wasserressourcen zuständigen Ministerium in Peking ausgetrocknet.

Betriebe in 19 von 21 Städten betroffen

Die Regionalregierung ordnete bereits am Sonntag an, dass Industriebetriebe in 19 von 21 Städten in Sichuan die Produktion bis Samstag aussetzen müssen, um Strom zu sparen. Mehrere Unternehmen teilten in Mitteilungen an die Börse mit, sie hätten die Produktion gestoppt.

Darunter waren etwa Unternehmen wie der Aluminiumhersteller Henan Zhongfu oder der Düngemittelhersteller Sichuan Meifeng. Auch eine Fabrik des taiwanischen Apple-Zulieferers Foxconn stoppte die Bänder. Einige Betriebe dürfen dagegen mit gedrosselter Leistung weitermachen.

In Sichuan wird auch die Hälfte des chinesischen Lithiums abgebaut, das vor allem in Batterien für E-Autos gebraucht wird. Auch hier wird in den fünf Werktagen von Montag bis Freitag Strom eingespart – Schätzungen zufolge werde die Produktion deshalb um 1.200 Tonnen geringer ausfallen, sagt Analystin Susan Zhou von Rystad Energy.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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