Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherVerbraucher

Gasumlage: Habeck lehnt Mehrwertsteuer ab – Lindner "prüft"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextScholz will für zweite Amtszeit antretenSymbolbild für einen TextDas sagt Bayern zum Flick-VerbleibSymbolbild für einen TextDeutsche Snowboarderin stirbt bei UnfallSymbolbild für einen TextVermieter zahlt nicht: 200 Wohnungen kaltSymbolbild für einen TextSöder: Höhere Erbschaftssteuer ungerechtSymbolbild für einen TextDiese Apps warnen bei KatastrophenSymbolbild für einen TextÄlteste DNA der Welt entdecktSymbolbild für einen TextBayern-Frauen schlagen FC BarcelonaSymbolbild für einen TextBericht: Stromnetzbetreiber warnt KundenSymbolbild für einen TextKlarspüler kann der Gesundheit schadenSymbolbild für einen TextFrau rast in 30er-Zone – schwerer CrashSymbolbild für einen Watson TeaserSat.1: Nackt-Kalender stiftet VerwirrungSymbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Habeck lehnt Mehrwertsteuer auf Gasumlage ab – Lindner "prüft"

Von dpa, fls

Aktualisiert am 14.08.2022Lesedauer: 2 Min.
imago images 163730933
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne): Über die Gasumlage zahlen auch Verbraucher die höheren Einkaufspreise der Versorger mit. (Quelle: IMAGO/Emmanuele Contini)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Gasumlage soll Versorgern wie Uniper zugutekommen. Noch ist aber offen, ob auch der Staat über die Mehrwertsteuer davon profitiert.

Auf die am Donnerstagabend beschlossene Gasumlage soll nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums keine Mehrwertsteuer erhoben werden. "Das ist nicht vermittelbar", hieß es aus Kreisen des von Robert Habeck (Grüne) geführten Hauses.

Die Zuständigkeit liege aber beim FDP-geführten Finanzministerium. Dieses müsse prüfen, wie das funktionieren könne. Auf t-online-Anfrage teilte ein Sprecher von Finanzminister Christian Lindner (FDP) mit: "Nach der derzeitigen Rechtslage ist die Gasumlage Teil der Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Umsatzsteuer. Das BMF prüft Wege, mit denen erreicht werden kann, dass Gaskunden in diesem Zusammenhang keine zusätzlichen Belastungen entstehen.

Das Kabinett hatte sich am Donnerstagabend auf die Gasumlage geeinigt, die ab Herbst zu Preissteigerungen für Gaskunden führen wird. Die Bundesregierung will mit der Umlage infolge stark gedrosselter russischer Gaslieferungen einen Zusammenbruch von Importeuren verhindern.

Wie hoch die Umlage ausfallen wird, ist aktuell noch offen. Laut Wirtschaftsministerium sollen ab Oktober zwischen 1,5 Cent und 5 Cent je Kilowattstunde zusätzlich fällig werden. Die genaue Höhe soll bis zum 15. August berechnet werden.

Neue Entlastungen für Verbraucher gefordert

Nach einer Kalkulation des Vergleichsportals Check24 könnten für einen Single-Haushalt mit einem durchschnittlichen Gasverbrauch von rund 5.000 Kilowattstunden pro Jahr Mehrkosten zwischen 89 und 289 Euro entstehen. Ein Paar-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunden müsste sich demnach auf zusätzliche Kosten zwischen 214 Euro und 714 Euro einstellen – jeweils ohne Mehrwertsteuer.

Angesichts dieser Summen hatten Sozialverbände und Verbraucherschützer zuletzt angemahnt, dass gerade Menschen mit geringen Einkommen finanzielle Unterstützung brauchten. Die Gasumlage soll Gasversorgern wie Uniper <DE000UNSE018> zugutekommen, die zu hohen Preisen Ersatz für ausbleibende, günstigere Gasmengen aus Russland kaufen müssen. Habeck sagte, die Entscheidung der Bundesregierung für die befristete Umlage werde und müsse von weiteren Entlastungen für die Bürgerinnen und Bürger begleitet werden.

Der stellvertretende Chef der Unionsfraktion, Jens Spahn, kritisierte die Umlage. Sie habe "erhebliche handwerkliche Fehler" und sei nicht fair, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Dass der Staat über die Mehrwertsteuer an der Sonderumlage noch mitverdient, ist fast zynisch." Wenn die Ampel hier nicht zügig nachbessert, werde die Unionsfraktion im Bundestag die Aufhebung der Verordnung zur Gasumlage beantragen, sagte der CDU-Politiker.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Verbrauchen die Deutschen zu viel Gas?
Von Frederike Holewik
BundesregierungChristian LindnerFDPMehrwertsteuerRobert Habeck
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website