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H√§ndedruck kann HPV √ľbertragen

t-online, dpa-tmn, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 16.03.2018Lesedauer: 4 Min.
Selbst bei einem H√§ndedruck k√∂nnen HP-Viren √ľbertragen werden.
Selbst bei einem H√§ndedruck k√∂nnen HP-Viren √ľbertragen werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Fast jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit humanen Papillomviren (HPV). Sie lauern fast √ľberall und eine √úbertragung ist sogar per H√§ndedruck m√∂glich. Wer sich infiziert, muss nicht nur mit Haut- und Genitalwarzen rechnen, auch das Krebsrisiko steigt. Wie Sie sich am besten sch√ľtzen.

Mehr als 150 verschiedene HPV-Typen sind mittlerweile bekannt. Ihnen auszuweichen ist kaum möglich: "Die meisten Erwachsenen kommen während ihres Lebens mit HPV in Kontakt. Das betrifft Frauen gleichermaßen wie Männer“, weiß Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Nicht jeder, der infiziert ist, erkrankt

Doch das heißt nicht, dass eine Infektion mit humanen Papillomviren immer auch eine Erkrankung nach sich zieht. In den meisten Fällen ist das Immunsystem stark genug, das Virus erfolgreich zu bekämpfen. Die Infektion heilt ohne Symptome wieder aus, der Betroffene merkt nichts davon. Selbst dann, wenn krebsfördernde Viren beteiligt waren. Doch bei einem Teil der Infizierten sind die Keime stärker. Abhängig vom jeweiligen Virustyp, drohen neben Haut- und Genitalwarzen auch bösartige Zellveränderungen in der Intimregion sowie im Mundraum.

HPV-Übertragung durch Händedruck

Die √úbertragungswege, √ľber die die HP-Viren in unseren K√∂rper gelangen k√∂nnen, sind unterschiedlich. So werden die Erreger, die harmlose Hautwarzen im Gesicht sowie an H√§nden und F√ľ√üen ausl√∂sen k√∂nnen, √ľber Hautkontakt und verunreinigte Fl√§chen weitergetragen. Daher sollte man in Schwimmb√§dern und Saunen immer Badeschuhe tragen. Handt√ľcher und Waschlappen von Betroffenen sollte man nicht mitbenutzen. Nach dem Kontakt mit einer Hautwarze sollten die H√§nde gr√ľndlich gewaschen und desinfiziert werden.

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Genitalwarzen: Meist sind zwei HPV-Typen schuld

Doch nicht nur an den H√§nden k√∂nnen sich Warzen bilden. Auch die Intimregion kann betroffen sein. Besonders die Papillomviren Typ 6 und 11 sind f√ľr die Warzen im Genitalbereich verantwortlich. Genitalwarzen, auch Feigwarzen genannt, sind zwar hochansteckend, aber gutartig. Sie werden √ľber Geschlechtsverkehr √ľbertragen. M√§nner und Frauen sind gleicherma√üen betroffen. "Es wird gesch√§tzt, dass von 100 Personen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren eine bis zwei sichtbare Genitalwarzen aufweisen‚Äú, erkl√§rt Weg-Remers. "Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass die H√§ufigkeit weiter steigt.‚Äú Doch Vorsicht: Auch wenn die Warzen abgeheilt sind, kann es sein, dass die HP-Viren am Infektionsort verbleiben. Die Ansteckungsgefahr bleibt dann bestehen.

M√ľtter k√∂nnen ihre Kinder bei der Geburt infizieren

Auch eine Übertragung von der Mutter auf ihr Neugeborenes bei der Geburt ist möglich, da das Kind mit den Schleimhäuten der Mutter in Kontakt kommt. Von 1000 Neugeborenen, deren Mutter bei der Geburt Genitalwarzen hatte, lösen die Viren bei etwa sieben Kindern gutartige Wucherungen am Kehlkopf aus, teilt der KID mit.

Eine Ansteckung mit Genitalwarzen ohne Schleimhautkontakt scheint dagegen nicht m√∂glich zu sein: Die Viren w√ľrden bei Infizierten weder ins Blut oder in den Speichel noch in die Muttermilch oder das Sperma √ľbergehen, so der KID. Normales K√ľssen, Blutspenden oder das Stillen eines Kindes seien nach heutigem Kenntnisstand ungef√§hrlich.

Ob die Genitalwarzen-Erreger beim Kontakt der Schleimh√§ute mit verunreinigten Gegenst√§nden wie Toiletten, Handt√ľchern oder Seifen weitergegeben werden k√∂nnen, ist bisher noch unklar. Ganz ausgeschlossen werden k√∂nne es nicht, so der KID.

Hochrisikotypen 16 und 18 besonders gefährlich

Neben den harmlosen Papillomviren, die Haut- und Genitalwarzen ausl√∂sen k√∂nnen, gibt es zw√∂lf sogenannte Hochrisikotypen, bei denen die Gefahr einer b√∂sartigen Zellentartung besonders hoch ist. Dazu z√§hlen unter anderem die Typen 16 und 18. Die am h√§ufigsten durch HPV hervorgerufene Krebserkrankung ist Geb√§rmutterhalskrebs. Doch die Viren k√∂nnen neben der weiblichen Intimregion auch die m√§nnlichen Geschlechtsorgane befallen. Auch der After kann betroffen sein. Diese Hochrisikotypen werden ebenfalls √ľber Geschlechtsverkehr √ľbertragen.

Auch Oralverkehr birgt Risiken

Gelangen Hochrisikoviren in den Mundraum, steigt das Risiko, an Mund-, Rachen- oder Kehlkopfkrebs zu erkranken. "Je gr√∂√üer die Zahl der Sexualpartner ist, desto h√∂her ist das Risiko f√ľr einen Infekt und somit auch f√ľr eine Erkrankung‚Äú, erkl√§rt Weg-Remers. "Und auch wenn das Immunsystem die HP-Viren erfolgreich zur√ľckdr√§ngen konnte, kann man sich jederzeit erneut infizieren ‚Äď wieder mit dem Risiko, dass die Infektion nicht vollst√§ndig ausheilt und dann in seltenen F√§llen zu Krebs f√ľhren kann.‚Äú

Kondome senken das Ansteckungsrisiko

Um sich vor den gef√§hrlichen Formen der humanen Papillomviren zu sch√ľtzen, sollte man Kondomen verwenden. "Aber Sex mit Kondom bietet bei wechselnden Sexualpartnern keinen sicheren Schutz‚Äú, erkl√§rt Weg-Remers. Dies liege daran, dass eine HPV-Infektion keine klassische Geschlechtskrankheit sei, sondern eine Kontaktinfektion. Dadurch k√∂nnten auch K√∂rperstellen als Infektionsquelle dienen, die au√üerhalb des durch das Kondom gesch√ľtzten Bereichs liegen. "Dennoch scheint bei konsequenten Kondomtr√§gern seltener eine Infektion aufzutreten.‚Äú

Impfung gegen HPV

Zum Schutz vor Geb√§rmutterhalskrebs ist eine Impfung gegen Humane Papillomaviren (HPV) ratsam. Die St√§ndige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt sie f√ľr M√§dchen zwischen 9 und 14 Jahren vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Sie wirkt gegen die HP-Viren, die am h√§ufigsten f√ľr die Entstehung von Geb√§rmutterhalskrebs verantwortlich sind. Die Kosten √ľbernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. Wurde ein M√§dchen im vorgesehenen Alter nicht geimpft, sollte die Impfung dem Institut f√ľr Qualit√§t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) zufolge bis zum Alter von 17 Jahren nachgeholt werden.

Die beiden in Deutschland zur Verf√ľgung stehenden Impfstoffe wirken gegen zwei beziehungsweise neun HP-Viren. Diese Viren sind f√ľr bis zu 90 Prozent der Geb√§rmutterhalskrebs-Erkrankungen verantwortlich. Voraussetzung f√ľr den Aufbau des Schutzes ist, dass das M√§dchen sich nicht bereits infiziert hatte. In der Regel werden zwei Impfdosen im Abstand von f√ľnf Monaten verabreicht. Ist die Patientin schon √§lter als 14, wird drei Mal geimpft.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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