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Untersuchung von Proben - Pharma-Skandal: Gestohlene Krebsmedikamente ohne Mängel

Untersuchung von Proben  

Pharma-Skandal: Gestohlene Krebsmedikamente ohne Mängel

20.09.2018, 11:42 Uhr | dpa

Untersuchung von Proben - Pharma-Skandal: Gestohlene Krebsmedikamente ohne Mängel. Die Firma Lunapharm soll mit in Griechenland gestohlenen Krebsmedikamenten gehandelt haben.

Die Firma Lunapharm soll mit in Griechenland gestohlenen Krebsmedikamenten gehandelt haben. Foto: Patrick Pleul. (Quelle: dpa)

Potsdam (dpa) - Im Brandenburger Arzneimittelskandal haben die Laboruntersuchungen keine Hinweise auf Mängel bei den beschlagnahmten Medikamenten ergeben. "Bei keiner der untersuchten Proben wurde die Qualität der Medikamente beanstandet", teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit.

"Die Wahrscheinlichkeit, dass Patientinnen und Patienten dem Risiko einer gesundheitlichen Schädigung ausgesetzt waren, ist damit sehr gering, kann aber gleichwohl nicht völlig ausgeschlossen werden", erklärte die neue Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke). Ihre Vorgängerin, Ministerin Diana Golze (Linke), war im Zuge des Skandals zurückgetreten.

Das Brandenburger Unternehmen Lunapharm soll unter anderem mit in Griechenland gestohlenen Krebsmedikamenten gehandelt haben. Allein in Brandenburg erhielten elf Patienten die betroffenen Chargen, in anderen Bundesländern könnten es Hunderte weitere sein. Unklar ist aber weiter, ob die bereits eingenommenen Medikamente ebenfalls wirksam waren.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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