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Wegen Corona-Pandemie: Viele schieben ärztliche Vorsorgetermine auf

Wegen Corona-Pandemie  

Viele schieben ärztliche Vorsorgetermine auf

13.08.2020, 14:51 Uhr | dpa

Wegen Corona-Pandemie: Viele schieben ärztliche Vorsorgetermine auf. Keine Kontrolle wegen der Pandemie: Mehr als jeder Fünfte hat einer Umfrage zufolge aufgrund von Corona einen Zahnarztbesuch verschoben.

Keine Kontrolle wegen der Pandemie: Mehr als jeder Fünfte hat einer Umfrage zufolge aufgrund von Corona einen Zahnarztbesuch verschoben. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Köln/Erfurt (dpa/tmn) – Krebsfrüherkennung oder Zahnkontrolle: Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schieben viele Menschen wegen Corona gesundheitliche Vorsorgetermine auf die lange Bank.

Die BZgA verweist dabei auf aktuelle Umfragewerte und rät eindringlich, dass man solche Untersuchungen auch in Pandemiezeiten konsequent wahrnehmen sollte.

Jeder Fünfte hat Zahnarzttermin verschoben

Mitte Juli gaben 11 Prozent der Befragten im "COVID-19 Snapshot Monitoring" (Cosmo) an, Termine zur Krebsfrüherkennung wegen Corona aufgeschoben zu haben. Bei Gesundheits-Check-ups, wo gesundheitliche Risiken und Vorbelastungen allgemein geprüft werden, lag der Anteil bei 16 Prozent. Und mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) hat einen Zahnarztbesuch verlegt.

Verschiedene medizinische Fachgesellschaften hatten in den vergangenen Wochen und Monaten davor gewarnt, Vorsorgetermine wegen Corona nicht wahrzunehmen. Und die Bundeszahnärztekammer hatte erst vor kurzem die hohen Hygiene-Standards in den Praxen betont.

Risiko für andere negative Entwicklungen

Die Autoren des Cosmo-Monitorings sehen den Verzicht ebenfalls problematisch: "Wenn Corona zu fehlender Vorsorge führt, erhöht das das Risiko für andere, negative gesundheitliche Entwicklungen", schreiben sie in ihremÜberblick.

Das Querschnitt-Monitoring der Uni Erfurt, bei dem seit Anfang März regelmäßig rund 1000 Menschen im Internet zu ihren Wahrnehmungen in der Pandemie befragt werden, erfolgt im Auftrag eines Konsortiums. Dazu gehören unter anderem das Robert Koch-Institut und die BZgA.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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