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Warum fertige MundspĂŒllösungen oft mehr bringen

Von dpa
Aktualisiert am 27.01.2021Lesedauer: 2 Min.
MundspĂŒllösungen können eine sinnvolle ErgĂ€nzung zum ZĂ€hneputzen sein.
MundspĂŒllösungen können eine sinnvolle ErgĂ€nzung zum ZĂ€hneputzen sein. (Quelle: Catherine Waibel/dpa-tmn./dpa)
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Berlin (dpa/tmn) - Wer seine Zahnpflege durch SpĂŒlungen ergĂ€nzen möchte, sollte nach EinschĂ€tzung der Stiftung Warentest auf fertige MundspĂŒllösungen setzen.

Das Geld fĂŒr Mundwasser zum VerdĂŒnnen könne man sich dagegen sparen - so lautet das Fazit der Stiftung nach einer Untersuchung von 20 Produkten, die in SupermĂ€rkten oder Drogerien erhĂ€ltlich sind (Zeitschrift "test", Ausgabe 2/2021). Wichtige Fragen zu dem Test im Überblick - und die Antworten darauf.

Was war das Problem mit den MundwĂ€ssern zum VerdĂŒnnen?

Laut Stiftung Warentest eine nicht ausreichende Wirksamkeit gegen Zahnbelag, Zahnstein oder ZahnfleischentzĂŒndungen. Keines der sieben geprĂŒften MundwĂ€sser enthalte die dafĂŒr notwendige Dosis der entsprechenden Wirkstoffe, kritisieren die Tester. Nicht einmal zum Verhindern von Mundgeruch dĂŒrften die enthaltenen Mengen ausreichen.

Und was ist mit Kariesprophylaxe?

Hier können MundwĂ€sser zum VerdĂŒnnen ohnehin nichts ausrichten. Um vorbeugend gegen Karies wirken zu können, mĂŒssten sie deutlich mehr von dem dafĂŒr nötigen Spurenelement Fluorid enthalten, als es die entsprechende EU-Kosmetikverordnung zulĂ€sst, erlĂ€utern die Warentester in ihrem Bericht.

Sechs der sieben getesteten Mundwasser zum VerdĂŒnnen bekamen von der Stiftung die zweitschlechteste Note "mangelhaft". Ein Produkt wurde noch mit "ausreichend" bewertet, weil es im Gegensatz zu den anderen Mitteln nicht mit unbelegten Wirkungsversprechen aufgefallen war.

Medizinische MundwÀsser dagegen können zum Beispiel bakterienabtötend wirken - sie sind aber apothekenpflichtig und wurden nicht getestet.

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Bringen frei erhĂ€ltliche MundspĂŒlungen mehr Nutzen?

Zum Großteil ja. Die meisten der 13 in dieser Kategorie getesteten Produkte enthalten ausreichend Fluorid und sorgen damit den Testern zufolge fĂŒr eine gute bis sehr gute Kariesprophylaxe.

Sind die MundspĂŒlungen uneingeschrĂ€nkt zu empfehlen?

Nein. Zwei Produkte enthalten kein Fluorid und wurden deshalb auch schlechter als die anderen bewertet. Doch das Gesamtbild ist deutlich besser als bei den MundwĂ€ssern: 7 von 13 MundspĂŒllösungen - also immerhin mehr als die HĂ€lfte - wurden insgesamt mit "gut" bewertet.

Wichtig zu wissen: Zur Prophylaxe von Parodontitis enthielt keine der SpĂŒlung ausreichend Wirkstoff - die Mehrheit der Produkte beugt aber deren Vorstufe, der ZahnfleischentzĂŒndung (Gingivitis), vor. Die meisten helfen außerdem gegen Zahnstein, Zahnbelag sowie Mundgeruch und stĂ€rken dem Test zufolge den Zahnschmelz.

Welche Produkte lagen ganz vorn?

Einige der preisgĂŒnstigen Produkte schnitten am besten ab. Vorne lagen Eigenmarken: Edeka Elkos (Dentamax Zahnfleischpflege MundspĂŒlung), Kaufland Bevola (MundspĂŒlung Mint), Lidl Dentalux (MundspĂŒlung Fresh Mint ZĂ€hne + Zahnfleisch Intensivschutz) und Rossmann Prokudent (Zahn- & Zahnfleisch MundspĂŒlung) kosten 0,72 bis 0,79 Euro fĂŒr 500 Milliliter und bekamen allesamt die Gesamtnote 1,6.

Können MundspĂŒlungen das ZĂ€hneputzen ersetzen?

Nein. Doch sie können eine sinnvolle ErgĂ€nzung sein - vor allem fĂŒr Menschen, die anfĂ€llig fĂŒr Karies sind. Oder wenn einem das Benutzen von ZahnbĂŒrste und Zahnseide aus motorischen GrĂŒnden schwer fĂ€llt. Auch ZahnspangentrĂ€ger sollten laut Stiftung Warentest spĂŒlen.

Was ist mit Kindern?

Sie dĂŒrfen ab etwa sechs Jahren MundspĂŒlungen nutzen. Maßgeblich ist, dass sie diese nach der Verwendung sicher wieder ausspucken. Heranwachsende sollten nach Empfehlung der Warentester nur solche Produkte verwenden, die frei von Alkohol und Zinksalzen sind.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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