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Bluthochdruck: Das sind die typischen Symptome und Anzeichen


Warnsignale erkennen  

Bluthochdruck: Das sind typische Symptome und Anzeichen

30.08.2018, 12:14 Uhr | Nina Bürger, t-online.de

Bluthochdruck: Das sind die typischen Symptome und Anzeichen. Bluthochdruck ist eine schleichende Erkrankung, die häufig über lange Zeit unerkannt bleibt. (Quelle: Getty Images/Science Photo Library)

Bluthochdruck ist eine schleichende Erkrankung, die häufig über lange Zeit unerkannt bleibt. (Quelle: Science Photo Library/Getty Images)

Bluthochdruck ist weit verbreitet. Bleibt er unbehandelt drohen Schlaganfall, Herzinfarkt oder Herzschwäche. Wir erklären, welche Symptome erste Warnzeichen sind und wie Bluthochdruck behandelt werden kann.

Bluthochdruck: Diese Symptome sind Warnsignale

Laut Angaben der Deutschen Herzstiftung wissen zwischen sieben und zehn Millionen Menschen in Deutschland gar nicht, dass sie von Bluthochdruck betroffen sind. "Menschen mit Bluthochdruck sind häufig Kranke, die sich wohl fühlen", schreibt die Stiftung Warentest in ihrem Ratgeber "Bluthochdruck. Vorbeugen, erkennen, behandeln". Dabei ist ein zu hoher Blutdruck auf Dauer gefährlich, denn er ist der häufigste Risikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen. Manchmal sendet der Blutdruck jedoch Warnzeichen. 

Folgende Symptome können auf einen erhöhten Blutdruck hindeuten:

  • Kopfschmerzen mit Pochen an den Schläfen
  • Ohrensausen, Nasenbluten
  • häufige Müdigkeit
  • Hitzewallungen, Schwindelgefühle
  • Kurzatmigkeit
  • Sehstörungen
  • rote Gesichtsfarbe
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen in der Brust

Diagnose: Menschen mit Bluthochdruck fühlen sich oft fit

Typisch für Bluthochdruck ist, dass er häufig unerkannt bleibt. Das liegt daran, dass er keine Schmerzen mit sich bringt und von den Patienten nicht gespürt wird, warnt die Deutsche Herzstiftung. Im Gegenteil: Menschen mit zu hohem Blutdruck fühlen sich oftmals besonders fit und leistungsfähig.

Sie sind eher weniger müde und besonders im Leben engagiert. Der hohe Blutdruck fällt häufig erst auf, wenn er Schäden an den Organen verursacht. Erst dann rückt er in das Bewusstsein der Patienten.

Behandlung: Gesunder Lebensstil senkt das Risiko

In 90 bis 95 Prozent der Fälle lässt sich keine eindeutige Ursache für Bluthochdruck feststellen. Dennoch gibt es bestimmte Risikofaktoren. So vermuten Mediziner, dass neben genetischen Faktoren auch ein ungesunder Lebensstil eine große Rolle spielt. So kann Übergewicht ebenso wie Stress, Schlafmangel oder Alkohol den Blutdruck in die Höhe treiben. Auch zu viel Salz und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko erheblich.

Bei fünf bis zehn Prozent der Patienten kann ein konkreter Auslöser festgestellt werden, zum Beispiel Nierenschäden, hormonelle Störungen oder die Einnahme von Medikamenten. Während im jüngeren Erwachsenenalter weniger Frauen als Männer an Hypertonie erkranken, nimmt die Anzahl der Frauen mit Bluthochdruck nach dem 50. Lebensjahr zu und nähert sich der Zahl der betroffenen Männer an. Grund dafür ist die Hormonumstellung in der Menopause.

Vorsorge: Ab 40 Blutdruck regelmäßig messen

Info: Als zu hoch gilt ein Ruheblutdruck über 140 mmHg systolisch (oberer Wert) und 90 mmHg diastolisch (unterer Wert).

Um das Risiko Bluthochdruck rechtzeitig zu erkennen, sollte jeder seinen Blutdruck kennen. Besonders zu beachten ist, dass der Blutdruck mit dem Alter steigt. Die Empfehlung geht deshalb dahin, ab 40 Jahren mindestens einmal pro Jahr den Blutdruck checken zu lassen. Ab 50 sollte man das sogar halbjährlich tun, und wer in seiner nahen Verwandtschaft Fälle von Bluthochdruck hat, sollte seinen Blutdruck schon mit 30 oder früher regelmäßig messen lassen.

Verwendete Quellen:
  • Stiftung Warentest Ratgeber "Bluthochdruck. Vorbeugen, erkennen, behandeln"

Die Themenfelder Cholesterin und Herz-Kreislauf-Gesundheit werden Ihnen in Kooperation mit der Amgen GmbH (Riesstraße 24, 80992 München) präsentiert. Die Amgen GmbH hat keinen Einfluss auf die inhaltliche Ausgestaltung, diese liegt ausschließlich bei der Redaktion von t-online.de.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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