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F├╝r diese Menschen k├Ânnte eine Affenpocken-Impfung sinnvoll sein

Von dpa
26.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Martinsried: In einem Labor bei M├╝nchen wurde das Vakzin gegen Affenpocken entwickelt. (Quelle: Reuters)
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Die Stiko spricht jetzt eine Empfehlung bez├╝glich einer pr├Ąventiven Impfung gegen die Affenpocken aus. F├╝r wen ist sie wirklich sinnvoll?

Eine pr├Ąventive Impfung von Risikogruppen gegen die Affenpocken k├Ânnte laut dem Chef der St├Ąndigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, sinnvoll sein. "Dar├╝ber wird derzeit nachgedacht", sagte Mertens der "Rheinischen Post". Im Gegensatz zur klassischen Pockenimpfung seien bei dem modernen Impfstoff keine Nebenwirkungen zu erwarten. Eine Impfung der gesamten Bev├Âlkerung sei aber "sehr wenig wahrscheinlich".

Bei der Erstimpfung mit dem klassischen Pockenimpfstoff war es bei einem von rund 20.000 Geimpften zu Hirnhautentz├╝ndungen gekommen. "Der aktuelle Impfstoff ÔÇô und nur dieser kommt infrage ÔÇô ist aber viel besser vertr├Ąglich", sagte Mertens. Das Impfvirus k├Ânne sich nach der Impfung im Menschen nicht weiter vermehren.

Infizierte sollten 21 Tage in Quarant├Ąne

├ältere Menschen, die gegen die Pocken geimpft wurden, verf├╝gen laut dem Stiko-Chef auch ├╝ber einen Impfschutz gegen die Affenpocken. "Ein gewisser Schutz h├Ąlt wahrscheinlich lebenslang an", sagte Mertens. Zwar sei der Impfschutz nicht vollst├Ąndig, er sch├╝tze aber zumindest gegen schwere Erkrankungen.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte am Dienstag am Rande des ├ärztetags in Bremen eine Isolation f├╝r Affenpocken-Infizierte von mindestens 21 Tagen gefordert. Zudem m├╝ssten die Symptome ausgeheilt sein, bevor die Ma├čnahme beendet werden k├Ânne.

Kommunikation des Bundesgesundheitsministeriums wird kritisiert

Die Deutsche Aidshilfe kritisierte die Kommunikation des Bundesgesundheitsministeriums, demzufolge von den Affenpocken vor allem M├Ąnner betroffen sind, die Sex mit anderen M├Ąnnern haben. Vor diesem Hintergrund m├╝ssten Begriffe wie "Risikogruppe" unbedingt vermieden werden. "Formulierungen wie 'Risikogruppe' wirken stigmatisierend, die vereinfachende Erw├Ąhnung anonymer Sexkontakte bedient ein abwertendes Klischee ÔÇô zumal Affenpocken auch ohne Sex ├╝bertragen werden k├Ânnen", mahnte Holger Wicht von der Aidshilfe.

Das Wort "Risikogruppe" sei gro├čen Teilen der Bev├Âlkerung erst seit der Corona-Pandemie bekannt. Schwule M├Ąnner w├╝rden dadurch jedoch "an eine Zeit erinnert, in der sie krass stigmatisiert" worden seien. Damals sei oftmals nicht das HI-Virus, sondern die "Risikogruppe" als Gefahr gesehen worden. Um die richtigen Gruppen zu erreichen und Infektionen erfolgreich einzud├Ąmmen, brauche es jetzt eine Kommunikation, die "niemanden stigmatisiert und von den Menschen, an die sie sich richtet, akzeptiert werden kann", forderte Wicht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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