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  • USA: Ist Joe Biden eine sinnvolle Alternative zu Donald Trump?


Meinung
Was ist eine Meinung?

Die subjektive Sicht des Autors auf das Thema. Niemand muss diese Meinung ĂŒbernehmen, aber sie kann zum Nachdenken anregen.

Amerikas Schrei nach Ruhe

  • Florian Wichert
Von Florian Wichert

Aktualisiert am 27.07.2020Lesedauer: 8 Min.
Eine Black-Lives-Matter-Demonstrantin in Portland/USA wird festgenommen.
Eine Black-Lives-Matter-Demonstrantin in Portland/USA wird festgenommen. (Quelle: Caitlin Ochs/Reuters-bilder)
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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

hier kommt der kommentierte Überblick über die Themen des Tages:

WAS WAR?

CDU- und SPD-Chef auf Augenhöhe? Helmut Kohl (l.) und Hans-Jochen Vogel im ZDF-Studio zur Landtagswahl im Saarland 1990.
CDU- und SPD-Chef auf Augenhöhe? Helmut Kohl (l.) und Hans-Jochen Vogel im ZDF-Studio zur Landtagswahl im Saarland 1990. (Quelle: sepp spiegl/imago-images-bilder)

Oberlehrer. Oberdezernent. KlarsichthĂŒlle: Das waren wenig schmeichelhafte Spitznamen fĂŒr den frĂŒheren Parteichef der SPD, Hans-Jochen Vogel, der nun im Alter von 94 Jahren verstorben ist. Die Spitznamen trug Vogel zu Unrecht, versichert unser Kolumnist Gerhard Spörl. Er muss es wissen, war er doch frĂŒher einmal pro Woche zum FrĂŒhstĂŒck mit Vogel eingeladen. FrĂŒh morgens um 7 Uhr. Er begleitete Vogel als Journalist und berichtete vom Aufstieg Vogels zum OberbĂŒrgermeister der Stadt MĂŒnchen mit nur 34 Jahren – oder von der Niederlage bei der Bundestagswahl 1983 gegen Helmut Kohl und die Union. "Vogel fragte sich nicht, was die Partei ihm geben konnte. Er gab der Partei, was sie brauchte", schreibt Gerhard Spörl, der es nicht immer leicht mit Vogel hatte.


WAS STEHT AN?

Joe Biden.
Joe Biden. (Quelle: Matt Slocum/ap-bilder)

Auf dem Land leben oder zumindest mal ein, zwei Wochen dort Urlaub machen – das wĂ€r doch was. Der Gedanke kann einem schon mal kommen, wĂ€hrend man diese Zeilen schreibt und aus dem Fenster auf eine bereits drei Jahre wĂ€hrende Großbaustelle gegenĂŒber der Wohnung in Berlin-Mitte schaut, wo unterdessen alle fĂŒnf Minuten eine Straßenbahn vorbeirattert und das Haus vibrieren lĂ€sst.

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Die diversen Vorteile dieser Wohnlage rĂŒcken da schon mal einen Moment in den Hintergrund: der Supermarkt in unmittelbarer NĂ€he, die Restaurants und CafĂ©s nebenan – oder der kurze Arbeitsweg.

Psychologen haben dafĂŒr sogar eine evolutionsbedingte ErklĂ€rung: den NegativitĂ€tseffekt. Vor tausenden von Jahren war es fĂŒr den Menschen ĂŒberlebenswichtig, sich insbesondere die negativen Erfahrungen mit giftigen Beeren oder Pilzen sowie gefĂ€hrlichen Orten aufgrund von Raubtieren abzuspeichern, den Fokus also auf negative Dinge zu richten.

Heute kann dieser Effekt dazu fĂŒhren, dass sich negative Erlebnisse, Gedanken oder GefĂŒhle beim Menschen eher einbrennen als positive. Oder in diesem Fall: Dass man immer mal an Dinge denkt, die man gerade nicht haben kann – obwohl man andere hat. Dass man vielleicht gerade gern genau das Gegenteil hĂ€tte von dem, was man hat.

Vielleicht sehnen auch Sie sich – zumindest gelegentlich – nach dem Gegenteil von dem, was Sie haben. Womöglich vermissen Sie auf dem Land nahe gelegene Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten oder Freizeitangebote? Oder Sie wohnen in der Stadt und trĂ€umen von Landluft? Sie haben Kinder und hĂ€tten gern endlich mal wieder Zeit fĂŒr sich alleine? Sie versuchen mal eine gewisse Zeit, vegetarisch zu essen, wĂŒrden nun aber einiges fĂŒr ein saftiges Schnitzel geben?

Oder Sie leben in den USA.

Sie haben einen PrĂ€sidenten, der seit Jahren so laut und ohrenbetĂ€ubend regiert, dass es Ihnen ganz schwindelig wird. Der politische Gegner bepöbelt und VerbĂŒndete verprellt. Derbe in seiner Wortwahl. Er zettelt Konflikte an, um von eigenen Fehlern abzulenken. Er schickt gegen den Willen von Stadt und Bundesstaat SicherheitskrĂ€fte nach Portland oder Seattle, um gewaltsam die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt niederzuschlagen. Die Bilder von dort sind grausam.

Demonstranten haben vor dem Bundesgericht Mark O. Hatfield in Portland ein Feuer entzĂŒndet.
Demonstranten haben vor dem Bundesgericht Mark O. Hatfield in Portland ein Feuer entzĂŒndet. (Quelle: Imagespace/ZUMA Wire/dpa-bilder)

Er stolpert mit dem Land in eine tiefe wirtschaftliche Krise, obwohl er es eigentlich in jeder Hinsicht "great again" machen wollte. Er schlingert durch die Corona-Krise und ĂŒbertönt sein Versagen, indem er alle paar Tage irgendeine Parole in die Welt blĂ€st, die ihn womöglich in ein besseres Licht rĂŒckt als die letzte am Vortag. Mittlerweile kann Sie nichts mehr schockieren. Aber wenn Sie mal in sich hineinhorchen, fĂ€llt Ihnen auf: Sie sehnen sich nach dem Gegenteil dieses ohrenbetĂ€ubenden LĂ€rms. Nach Ruhe und BestĂ€ndigkeit.

Sie sehnen sich



nach Joe Biden. Der Mann ist 77 Jahre alt und in 99 Tagen die Alternative zu Donald Trump bei den PrĂ€sidentschaftswahlen. Er war der VizeprĂ€sident von Barack Obama. In einer Zeit also, in der es diesen ohrenbetĂ€ubenden LĂ€rm aus dem Weißen Haus noch nicht gab.

Ist das der Mann, der die USA mit einer Vision anfĂŒhren und wieder zur unangefochtenen Weltmacht machen wird? Der dem aufstrebenden China die Stirn bietet? Der das Land vereint, Corona- und Wirtschaftskrise genauso wie die Rassismus-Probleme wegblĂ€st? Ein PrĂ€sident, um den die Welt die USA beneiden wird?

Eher nicht.

Die RealitĂ€t sieht so aus: Biden hĂ€lt keine mitreißenden Reden, stattdessen verhaspelt er sich oder verliert sich in seinen SĂ€tzen. Sein Charisma? Überschaubar. Seine Energie frĂŒherer WahlkĂ€mpfe? Futsch. Seine Mimik? Steif. Sein Wahlkampf? Eigentlich eine Farce.

Aus Angst vor einer Corona-Infektion fĂŒhrt Biden den Wahlkampf von seinem Keller aus. Von dort meldet er sich gelegentlich digital via Livestream zu Wort. Auch er versucht die ein oder andere Attacke Richtung Trump – fĂŒr die VerhĂ€ltnisse in einem tobenden US-Wahlkampf agiert er dennoch auffallend zurĂŒckhaltend.

Trump totzusagen verbietet sich. Selbst heute, nur 99 Tage vor der Wahl. Es wird allein noch drei TV-Duelle geben, bei denen es eigentlich nur einen Sieger geben kann. Und Trump hat auch 2016 die PrĂ€sidentschaftswahlen gegen Hillary Clinton gewonnen, die er eigentlich nicht mehr gewinnen konnte. Dennoch könnte Stand heute das, was von Joe Biden ĂŒbrig geblieben ist, ausreichen, um Trump zu schlagen. Zumindest liegt Biden in Umfragen teils deutlich vorn. WĂ€re heute Wahl, wĂŒrde er wohl gewinnen. Sein grĂ¶ĂŸtes Problem ist, dass heute eben nicht Wahl ist.

Aber wie kommt Biden durch die kommenden 99 Tage? Je leiser, desto besser? Weil Trump so laut wie möglich sein wird, um doch noch zu gewinnen?

Nur mit Nichtstun wird Biden wahrscheinlich nicht ĂŒber die Runden kommen. In den nĂ€chsten Tagen will und muss Biden zunĂ€chst den Kreis der Kandidatinnen enger ziehen und dann seine mögliche kĂŒnftige VizeprĂ€sidentin benennen. Das ist eine extrem spannende Personalie, weil diese ihn bei gesundheitlichen Problemen im höchsten Amt der Welt beerben könnte und spĂ€testens bei den nĂ€chsten Wahlen in vier Jahren hervorragende Aussichten auf eine Kandidatur hĂ€tte. Bidens Kandidatur in diesem Jahr ist höchstwahrscheinlich nur auf eine Amtszeit angelegt.

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Tagesanbruch - Was heute wichtig ist
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Auch nach dieser Entscheidung fĂŒr eine Stellvertreterin wird es fĂŒr Biden schwierig, abzutauchen. Dann stehen noch die schwierigen TV-Duelle an.

Die Senatorin Kamala Harris aus Kalifornien gilt als aussichtsreiche Kandidatin fĂŒr die Stellvertretung von Joe Biden.
Die Senatorin Kamala Harris aus Kalifornien gilt als aussichtsreiche Kandidatin fĂŒr die Stellvertretung von Joe Biden. (Quelle: MediaPunch/imago-images-bilder)

Immerhin: Im Endspurt hat Biden ganz klar die einfachere Rolle. Er kann abwarten, dass Trump sich weiter selbst zerstört – und dann womöglich die Sehnsucht nach der Ruhe erfĂŒllen. Dem Gegenteil von dem, was die USA heute haben.


Die USA und Russland verhandeln in dieser Woche in Wien nicht nur von Dienstag bis Donnerstag ĂŒber atomare RĂŒstungskontrollen. Heute bereits werden Vertreter beider Parteien ĂŒber die Sicherheit im Weltraum reden.

Ja genau. Im Weltraum.

Die USA werfen Russland "seltsame und gefĂ€hrliche" AktivitĂ€ten im Weltraum vor, Moskau arbeite an der Entwicklung von Raketen, die Satelliten zerstören könnten. Erst am Donnerstag hatten die USA und Großbritannien erklĂ€rt, Russland habe ein Geschoss von einem Satelliten abgefeuert, das die ZĂŒge einer Waffe habe.

Aus dem US-Außenministerium hieß es dazu am vergangenen Freitag: "Wir hoffen, dass dieses Treffen uns ermöglicht, Wege zu erkunden, um die StabilitĂ€t und Sicherheit im Weltraum zu erhöhen und die Entwicklung von Normen fĂŒr verantwortungsbewusstes Verhalten voranzutreiben." Hoffentlich gelingt das.


John Lewis bekam 2011 die "Presidential Medal of Freedom" vom damaligen US-PrÀsidenten Barack Obama verliehen, die höchste zivile Auszeichnung der USA.
John Lewis bekam 2011 die "Presidential Medal of Freedom" vom damaligen US-PrÀsidenten Barack Obama verliehen, die höchste zivile Auszeichnung der USA. (Quelle: Carolyn Kaster/ap-bilder)

Im Kuppelsaal des US-Kapitols in Washington werden lediglich PrÀsidenten, Befehlshaber des MilitÀrs und Kongressabgeordnete aufgebahrt. Seit 1952 wurde diese Ehre insgesamt 30 Persönlichkeiten zuteil, zuletzt dem ehemaligen US-PrÀsidenten George H. W. Bush, der im Jahr 2018 starb. Heute wird der Leichnam von John Lewis hier aufgebahrt.

Lewis war Kongressabgeordneter und vor allem WeggefĂ€hrte des BĂŒrgerrechtlers Martin Luther King. In den 1960er-Jahren gehörte er zu dessen bekanntesten Mitstreitern, die fĂŒr die Gleichstellung der schwarzen Bevölkerung in den USA kĂ€mpften. SpĂ€ter vertrat er die Demokratische Partei jahrzehntelang im Kongress. Vergangene Woche war Lewis im Alter von 80 Jahren an BauchspeicheldrĂŒsenkrebs gestorben.

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Olaf Scholz spricht zur Presse in BrĂŒssel (Archivbild): Einem Bericht zufolge plant er Einmalzahlungen fĂŒr die BĂŒrger als Entlastung.



WAS LESEN UND ANSCHAUEN?

Höchst umstritten: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU.
Höchst umstritten: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU. (Quelle: Hannibal Hanschke/Reuters Pool/dpa-bilder)

Vom frĂŒheren Bayern-PrĂ€sidenten Uli Hoeneß weiß man, dass er schon mal zum Telefonhörer greift und sich in die Talkrunde "Doppelpass" im TV durchstellen lĂ€sst, wenn eine Diskussion in eine aus seiner Sicht falsche Richtung lĂ€uft. Einen Ă€hnlichen Vorfall erlebten in der vergangenen Woche die Kollegen des Bayrischen Rundfunks. Nicht mit Hoeneß, dafĂŒr aber mit dem aufgebrachten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer von der CSU. Die DĂŒnnhĂ€utigkeit kommt nicht von UngefĂ€hr.

Nachdem der EuropĂ€ische Gerichtshof seinen Vorschlag fĂŒr eine "AuslĂ€ndermaut" in Deutschland einkassiert hatte, preschte Scheuer letzte Woche mit einer neuen Idee vor, einer europaweiten Maut. Im SPD-gefĂŒhrten Umweltministerium wurde die Idee scharf zurĂŒckgewiesen. Und meine Kollegen Tim Kummert und Johannes Bebermeier berichten nicht nur ĂŒber RĂŒcktrittsforderungen der Opposition, sondern auch ĂŒber schwindenden RĂŒckhalt in der Union. Dort werden bereits Wetten geschlossen, wann fĂŒr den Pannen-Minister Schluss ist.


Der tĂŒrkische PrĂ€sident Recep Tayyip Erdogan: Er möchte, dass die TĂŒrkei an der Erdgasförderung im Mittelmeer beteiligt wird.
Der tĂŒrkische PrĂ€sident Recep Tayyip Erdogan: Er möchte, dass die TĂŒrkei an der Erdgasförderung im Mittelmeer beteiligt wird. (Quelle: T-Online-bilder)

Hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vergangene Woche in der ÄgĂ€is einen Krieg verhindert? Zumindest war die Situation so ernst, dass sie laut Angaben des Kanzleramtes mit dem griechischen Regierungschef Kyriakos Mitsotakis und dem tĂŒrkischen StaatsprĂ€sidenten Recep Tayyip Erdogan telefonierte, um sie zu beruhigen. TĂŒrkische und griechische Kriegsschiffe standen sich gegenĂŒber, tĂŒrkische F-16-Kampfjets donnerten durch die Luft und das griechische Heer auf dem Festland wurde in Alarmbereitschaft versetzt. Was dort passierte, war eine neue Eskalationsstufe im Gas-Konflikt zwischen Griechenland und der TĂŒrkei. Ein fast vergessener Konflikt, der die Angst vor einem Krieg neu entfacht hat. Mein Kollege Patrick Diekmann erklĂ€rt, wie brisant die Lage ist.


Am 27. Januar dieses Jahres, also exakt vor sechs Monaten, wurde in Deutschland zum ersten Mal eine Infektion mit dem Coronavirus bestĂ€tigt – bei einem Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto in Bayern. Seitdem hat sich das Leben hier in allen Bereichen verĂ€ndert. Es folgten mehr als 200.000 weitere Infektionen, ein Lockdown und unzĂ€hlige weitere Maßnahmen zur EindĂ€mmung, die bis zu diesem Jahr völlig undenkbar gewesen wĂ€ren – von Abstandsgeboten bis zur Maskenpflicht. Aber: Deutschland hat die Pandemie in den Griff bekommen.

Stand heute.

Denn am Wochenende gab es fast 200 infizierte Erntehelfer in Bayern, ein Corona-Ausbruch in St. Wolfgang in Oberösterreich, Tausende auf illegalen Partys: Die Angst vor einer zweiten Welle der Pandemie steigt – und die Fragen werden wieder mehr. Einige davon haben meine Kolleginnen Sandra Simonsen, Melanie Weiner, Nicole Sagener, Hanna Klein und mein Kollege Arno Wölk beantwortet. Zum Beispiel diese: Droht uns bei einer zweiten Welle erneut ein bedenklicher Medikamenten-Engpass, weil viele wichtige Wirkstoffe und Medikamente in China und Indien produziert werden? Wie beeinflusst das Stresshormon Cortisol den Krankheitsverlauf von Covid-19, wenn durch die psychischen Belastungen wĂ€hrend der Pandemie bei vielen Menschen der Spiegel steigt? Was muss ich im Österreich-Urlaub beachten, nachdem das Nachbarland aufgrund steigender Infektionszahlen bei den Lockerungen zurĂŒckrudert? Und: Wie legt das Coronavirus unser Immunsystem genau lahm?


Nach 7 Jahren, 231 Spielen und 31 Toren geht Thiagos Zeit beim FC Bayern nun zu Ende.
Nach 7 Jahren, 231 Spielen und 31 Toren geht Thiagos Zeit beim FC Bayern nun zu Ende. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)

An kaum einem Fußballer scheiden sich die Geister so sehr wie an ihm: Thiago gilt fĂŒr viele Fans als verletzungsanfĂ€llig, ĂŒberschĂ€tzt und verzichtbar. FĂŒr andere dagegen ist er ein KĂŒnstler, Taktgeber und Virtuose, den es so in der Bundesliga noch nie gegeben hat. Vor sieben Jahren begann seine Zeit in Deutschland, nachdem der damalige Bayern-Trainer Pep Guardiola seinen Transfer mit dem legendĂ€ren Satz "Thiago oder nix" angekĂŒndigt hatte. Seitdem ist er mit dem Verein in jedem Jahr Deutscher Meister geworden. Nun wird er den FC Bayern verlassen – und löst damit erneut eine große Diskussion aus. Wird er Bayern und der Bundesliga fehlen? Im "Zweikampf der Woche" diskutiere ich das mit unserem Sportchef Robert Hiersemann.


An den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime werden immer brutalere Drohungen verschickt, die mit "NSU 2.0" unterschrieben sind. Vor einigen Tagen berichtete Aiman Mazyek davon in einem schockierenden Video auf Twitter. Mit t-online.de hat Mazyek ĂŒber die aktuellen VorfĂ€lle gesprochen. "Von ZerstĂŒckeln und Vergasen ist hier die Rede", warnt er. Über welche Konsequenzen Aiman Mazyek nachgedacht hat und wie er mit den Drohungen fĂŒr sich und seine Familie lebt, sehen und hören Sie im Video-Interview meiner Kollegen Adrian Röger und Saskia Leidinger.


WAS AMÜSIERT MICH?

Falls Sie noch ein nettes Urlaubsziel suchen:

(Quelle: Mario Lars)

Ich wĂŒnsche Ihnen einen wunderbaren Start in die Woche. Morgen schreibt an dieser Stelle wie gewohnt Florian Harms.

Ihr

Florian Wichert
Stellvertretender Chefredakteur t-online.de
E-Mail: t-online-newsletter@stroeer.de

Mit Material von dpa.

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