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Karneval im Newsblog: Weshalb ab dem Aschermittwoch gefastet wird

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Newsblog zum Karneval  

Nubbel, Hoppeditz & Co. an Aschermittwoch

14.02.2018, 16:31 Uhr

Karneval im Newsblog: Weshalb ab dem Aschermittwoch gefastet wird. Polizisten beim Karneval in Düsseldorf: In Nordhorn ist ein Security-Mitarbeiter niedergestochen worden. (Quelle: dpa/Federico Gambarini)

Polizisten beim Karneval in Düsseldorf: In Nordhorn ist ein Security-Mitarbeiter niedergestochen worden. (Quelle: Federico Gambarini/dpa)

Der Aschermittwoch beendet den Karneval und die Fastenzeit beginnt. Sie dauert nach christlichem Verständnis 40 Tage bis Ostern, wobei die Sonntage nicht mitgerechnet werden.

  • 16.30 Uhr: Die Fastenzeit beginnt

​Die Passionszeit beginnt jährlich am Aschermittwoch und dauert 40 Werktage. In dieser Zeit ist das Fasten eine kirchliche Tradition.

Hier erklären wir Ihnen den Ursprung und die Bedeutung der Fastenzeit.

  • 11.45 Uhr: Nubbel, Hoppeditz & traditionelle Karnevalsfiguren

​In der Nacht zum Aschermittwoch wird in Köln der Nubbel verbrannt. Die Strohpuppe büßt damit stellvertretend für die über Karneval begangenen Sünden. Der Brauch kam erst nach dem Zweiten Weltkrieg auf, davor wurde der Nubbel schon am Ende einer Kirmes verbrannt. 

Der Hoppeditz, die Düsseldorfer Narrenfigur, wird an Aschermittwoch öffentlich verbrannt. Anschließend gibt es einen Trauerzug. Am 11.11. feiert Hoppeditz auf dem Marktplatz seine fröhliche Auferstehung von den Toten. 

  • 10 Uhr: Brauchtum an Aschermittwoch

​Was das schwarze Aschenkreuz auf der Stirn zum Faschingsende bedeutet.

  • 16.03: Künstler zerstören ihre Motivwagen – Theresa May nach England?

Mit Hammer, Akkuschrauber und Zange rissen die Mitarbeiter des Düsseldorfer Wagenbauers Jacques Tilly am Dienstag das Porträt von SPD-Politikerin Andrea Nahles ab. Sie zerstörten zehn der zwölf Mottowagen, die am Rosenmontag durch die Innenstadt gefahren waren.

Wagenbauer Jacques Tilly zerstört den Motivwagen mit Andrea Nahles: Zwei Mottowagen des Rosenmontagszugs sollen dagegen erhalten bleiben.  (Quelle: dpa/Federico Gambarini)Wagenbauer Jacques Tilly zerstört den Motivwagen mit Andrea Nahles: Zwei Mottowagen des Rosenmontagszugs sollen dagegen erhalten bleiben. (Quelle: Federico Gambarini/dpa)

Überlebt hat den Abriss ein Wagen, der Theresa May mit einem Neugeborenen namens "Brexit" zeigte. "Es gibt derzeit Gespräche darüber, den Wagen nach England zu schicken", sagte Tilly. Bereits im Vorjahr war ein Anti-Brexit-Wagen mit Englands Regierungschefin May und einer Pistole von Brexit-Gegnern für eine Demo in London per Schiff auf die Insel verfrachtet worden. Dort tauchte er dann vor der BBC-Zentrale und Mays Residenz Downing Street No. 10 auf.

Theresa May bringt den "Brexit" auf die Welt: Der Motivwagen löste in England große Diskussionen aus. (Quelle: dpa/Ina Fassbender)Theresa May bringt den "Brexit" auf die Welt: Der Motivwagen löste in England große Diskussionen aus. (Quelle: Ina Fassbender/dpa)

Die Darstellung von May in diesem Jahr habe für "Aufregung" in britischen Zeitungen gesorgt, sagte Tilly. "Ich wusste aber nicht, dass Theresa May gar keine Kinder bekommen kann." Auch ein Wagen zu Trump und der Russlandaffäre bleibt erhalten: Er soll als Dekoration für die Werkstatt dienen. 

  • 14.48. Uhr: Weniger Straftaten in Köln, aber häufiger Widerstand gegen die Polizei

Die Kölner Polizei zeigt sich zufrieden mit der Bilanz rund um den Karneval 2018. Insgesamt zählten die Beamten 185 Strafanzeigen (2017: 237). 48 Mal ging es dabei um Körperverletzung, elf Mal um Drogendelikte, 23 Mal um Sachbeschädigung oder Taschendiebstahl. Bei drei Raubdelikten musste die Kripo Ermittlungen aufnehmen, zweimal wurden Sexualdelikte zur Anzeige gebracht. Einzig beim Widerstand gegen Polizeibeamte erhöhten sich die Fallzahlen von sieben (2017) auf elf. Von Rosenmontag bis jetzt wurden 53 Personen in Polizeigewahrsam genommen. 29 davon mussten in der Ausnüchterungszelle ihren Rausch ausschlafen. 

  • 14.16 Uhr: Rund 3.350 Einsätze für die Düsseldorfer Polizei

Für die Düsseldorfer Polizei bedeuten die Karnevalstage vor allem: Höchstarbeit. Rund 3.346 Mal mussten die Beamten eingreifen. Dies seien ähnliche Zahlen wie im Vorjahr (3.186), meldete die Polizei. Zwischen Altweiber und Veilchendienstag kamen so 170 Fälle von Körperverletzung, 33 Einsätze wegen Schlägereien und 179 Fälle randalierender Personen zusammen. Dazu mussten die Beamten 195 Mal wegen anderer Streitigkeiten ausrücken.

  • 13.39 Uhr: Faschingsendspurt auf dem Viktualienmarkt

Tausende Münchner haben am Dienstag auf dem Viktualienmarkt beim traditionellen Tanz der Marktweiber den Faschingsendspurt gefeiert. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) begrüßte die Standldamen vom Honig-, Obst-, Gemüse-, Käse- oder Brotzeitstandl, die seit Oktober für ihren Auftritt trainiert haben, auf der Bühne. Der traditionelle Tanz der Marktweiber zählt jedes Jahr zu den Höhepunkten des Münchner Faschings. Der Brauch geht auf den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück.

  • 13.22 Uhr: Innenminister empfängt Karnevalsvereine

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat Karnevals- und Fastnachtsvereine in Stuttgart empfangen. Rund 500 Besucher mit Karnevalsmützen oder Gardeuniform, aber auch Vertreter der Fastnacht mit Maske und Häs, kamen am Dienstag ins Neue Schloss Stuttgart, wie ein Sprecher des Staatsministeriums mitteilte. 

  • 13.08 Uhr: Feuerwehr mit mehr Einsätzen als im Vorjahr

Die Zahl der Rettungseinsätze an den Karnevalstagen ist in Düsseldorf auf mehr als 2000 gestiegen. Damit hatten Feuerwehr und Rettungskräfte von Altweiber bis Dienstagmorgen mehr zu tun als in den Vorjahren, wie die Feuerwehr am Dienstag berichtete. 2017 waren es 1959 Einsätze. 561 Karnevalisten mussten in mobilen Sani-Zelten behandelt werden. Im Vorjahr waren es 420 Narren in Not, davor 368. 230 von ihnen mussten ins Krankenhaus. Der schlimmste Vorfall ereignete sich bereits an Altweiber: In der Düsseldorfer Altstadt war ein 19-Jähriger drei Meter tief von einer Mauer in die eiskalte Düssel gestürzt und hatte sich schwer verletzt. Er ist inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.

  • 12.48 Uhr: Polizei: Mainzer Rosenmontagsbilanz "erstaunlich"

An Rosenmontag sind in Mainz insgesamt weniger Straftaten verübt worden als im Vorjahr – allerdings waren darunter etwas mehr Körperverletzungen. Die geringere Zahl an Straftaten sei erstaunlich, weil 2017 nach einem eiskalten Starkregen nach dem Rosenmontagszug die Stadt wie leer gefegt gewesen sei, sagte Polizeisprecher Rinaldo Roberto am Dienstag. Unter dem Strich zählte die Polizei an diesem Rosenmontag 113 Straftaten, darunter 73 Körperverletzungen. Im Vorjahr waren es 137 Taten, darunter 60 Körperverletzungen. Möglicherweise werden in den kommenden Tagen noch Taten nachgemeldet.

Es seien vor allem auswärtige Gruppen, etwa aus der Südpfalz oder dem Rheingau, die immer wieder an Fastnacht auffielen. 21 Menschen erhielten schon im Vorfeld ein sogenanntes Aufenthalts- und Betretungsverbot für den Rosenmontag. "Dagegen hat keiner verstoßen, zumindest ist uns keiner aufgefallen", sagte Roberto. Die Polizei kontrollierte insgesamt 758 Männer und Frauen und zählte 15 Widerstandshandlungen. "Bei der Menge an Menschen in Mainz sind das nicht wirklich viele", kommentierte Roberto. Drei Polizisten hätten Prellungen oder Schürfwunden erlitten. 25 Menschen wurden in Gewahrsam genommen. 

  • 12.36 Uhr: Sanitäter bei Rettungseinsatz mit brennender Zigarette attackiert

Ein 23-jähriger Sanitäter ist bei einem Einsatz auf einer Karnevalsfeier bei Bonn verletzt worden: Am späten Abend kam der Rettungswagens an einer Schule an, um einen Partyteilnehmer zu versorgen. Als der Sanitäter mit dem Patienten auf dem Weg zum Krankenwagen war, wurde er von mehreren Unbekannten bedrängt und attackiert: Die Männer versuchten, dem 23-Jährigen eine brennende Zigarette auf dem Kopf auszudrücken, so die Polizei. Dann wurde er geschubst und geschlagen. Als der Sanitäter in dem Gerangel auf den Boden stürzte, traten die Unbekannten auf ihn ein. Der Sanitäter musste ins Krankenhaus. 

  • 11.15 Uhr: Karneval geht am Niederrhein weiter

Nach Rosenmontag in Köln und Düsseldorf geht das närrische Treiben heute beim Karnevalszug in Mönchengladbach weiter. Ab 13.11 Uhr ziehen beim Veilchendienstagszug mehr als 4.000 Teilnehmer durch die Stadt am Niederrhein. Bei gutem Wetter würden etwa 250.000 Karnevalisten erwartet, hieß es bei der Stadt. Der Veranstalter rechnet mit bis 350.000 Zuschauern.

Der Zug mit 70 Festwagen steht in diesem Jahr unter dem Motto "Immer zu zweit - Halt Pohl und All Rheydt!" – die Schlachtrufe der ehemals eigenen Städte Mönchengladbach und Rheydt, die 1975 mit Wickrath zusammengelegt worden waren. Das Motto solle den Zusammenhalt demonstrieren, sagte ein Sprecher des Veranstalters.

  • 11.05 Uhr: NRW-Regierungschef für "Pannekopp" nominiert

Die Motivwagen an Rosenmontag waren voll von Spitzen gegen Politiker, am Tag danach gibt es für einen von ihnen sogar noch eine Auszeichnung zu gewinnen: Am Dienstag wird der diesjährige Preisträger des Anti-Ordens des Ruhrgebietskarnevals "Geierabend" bekannt gegeben. Nominiert sind NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und das Kölner Literaturfestival Lit.Cologne.

Laschet war als "Herr der Ringe" für den Plan, Olympia in das Ruhrgebiet zu holen, ins Visier der Karnevalisten geraten. "Das Ruhrgebiet ist von Olympia weiter entfernt als Schalke von der Meisterschaft", heißt es in der Nominierung der Dortmunder. "Schön, Olympia machen zu wollen, wo das Stadion von Westfalia Herne nicht mal Rasen hat", so die Karnevalisten.

Bei der Lit.Cologne wurden angebliche Bemühungen um die "Alphabetisierung vom Ruhrgebiet" aufs Korn genommen. "Erst bringen uns die Kölner Literatur bei, ab 2018 erklären sie uns dann, wie man Fußball spielt und schließlich, wie man Bier braut", heißt es in der Nominierung.

Der "Pannekopp" wiegt 28,5 Kilogramm und muss nach den Statuten bis zum Ende der Fastenzeit um den Hals getragen werden. Wohl deshalb hat ihn bislang auch noch niemand in Empfang genommen – bis auf einen lokalen SPD-Politiker vor Jahren. 

  • Dienstag, 10.25 Uhr: Rosenmontagsbilanz in Köln

Den Karneval in Köln überschatteten zwei tragische Unglücke: Ein Polizist wurde in der Nacht auf Samstag vor eine fahrende Straßenbahn gestoßen. Kurz darauf konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Mittlerweile sind weitere Details über den mutmaßlichen Täter bekannt. Laut einem Bericht des "Express" handelte es sich um einen Rechtsanwalt (44) aus dem Ruhrgebiet. Er hatte sich zunächst als Zeuge des Vorfalls gemeldet, machte dann aber Angaben, die sich mit keinem anderen Passanten deckten. Der Mann konnte am Düsseldorfer Flughafen geschnappt werden. Er wollte sich nach Montenegro absetzen, so der Express. Die Staatsanwaltschaft hat nun Haftbefehl wegen fahrlässiger Tötung erlassen.

Rettungskräfte nach dem Kutschenunfall in Köln. Augenzeugen berichteten, dass Flaschen auf die Pferde geworfen wurden. (Quelle: dpa/Pia Meis)Rettungskräfte nach dem Kutschenunfall in Köln. Augenzeugen berichteten, dass Flaschen auf die Pferde geworfen wurden. (Quelle: Pia Meis/dpa)

Beim Rosenmontagszug in der Kölner Innenstadt kam es zu einem Unfall mit mehreren Verletzten. Bei einer Kutsche gingen die Pferde durch, der Wagen kippte und stürzte auf die Zuschauer. Der Kutscher und drei Menschen wurden verletzt. Nach Augenzeugenberichten sollen die Tiere mit Flaschen beworfen worden sein. Tierschützer pochen nun auf ein Verbot von Pferden bei Karnevalszügen. "Es ist teilweise so eng und so laut, dass das für die Tiere purer Stress ist", sagte Claus Kronaus vom Netzwerk für Tiere Köln. Weil Pferde Fluchttiere seien, würden sie dann durchdrehen. 

  • 18:20 Uhr: Umzug in Hagen wegen Brand abgebrochen

Wegen eines Wohnungsbrandes ist der Rosenmontagszug in Hagen abgebrochen worden. Nach Angaben der Polizei stoppte der Zug im letzten Viertel der Strecke nach rund zwei Stunden. Feuerwehr und Rettungsdienst versperrten den Weg. "Die Zugleitung hat sich dann entschieden, den Umzug aufzulösen", sagte ein Polizeisprecher. Den Angaben zufolge wurden vier Kinder aus der Wohnung mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.

  • 17:10 Uhr: Mann sticht Security-Mitarbeiter in den Bauch

Ein Mann hat bei einer Feier nach einem Karnevalsumzug in Nordhorn im Landkreis Graftschaft Bentheim einen Security-Mitarbeiter mit einem Messer schwer verletzt. Der Täter stach seinem Opfer das Messer in den Bauch, nachdem er nach einer Auseinandersetzung von dem Security-Mitarbeiter aus einem Partyzelt geführt werden sollte, wie die Polizei mitteilte. Das Opfer kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Der Angreifer flüchtete mit einem Fahrrad. Die Polizei sucht nach Zeugen.

  • 16:55 Uhr: Mainzer Rosenmontagszug: Polizei bislang zufrieden

Die Polizei hat sich mit dem bisherigen Verlauf des Mainzer Rosenmontagszugs zufrieden gezeigt. Die Anreise der Narren sei "völlig störungsfrei" verlaufen, der Verkehr werde an den Sperrstellen unproblematisch umgeleitet, hieß es am frühen Nachmittag. Die Zugstrecke ist laut Polizei Mainz gut besucht. Rund 200 Jugendliche seien kontrolliert worden, dabei wurden 20 Liter alkoholische Getränke gefunden und vernichtet. Von einem Zwischenfall berichteten die Beamten: Ein 24 Jahre alter Mann aus Kaiserslautern habe Einsatzkräfte beleidigt und geschlagen, woraufhin er in Gewahrsam genommen worden sei.

  • ​15.58 Uhr: Frau von Rinderschädel verletzt

Bei einer Faschingsfeier in der Oberpfalz ist eine Frau von einem von der Wand fallenden Rinderschädel schwer am Kopf verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hielt sich die 28-Jährige am Vortag mit einer Faschingsgruppe in einem Gasthaus in Kemnath auf. Während der Feier löste sich ohne ersichtlichen Grund der rund drei Kilo schwere Rinderschädel von der Wand und fiel der Frau auf den Kopf. Eigentlich sollte er dort gar nicht hängen, hieß es. Ein Unbekannter habe ihn zuvor im Gastraum angebracht.

  • 15.50 Uhr: Letzter in der Liga, Erster beim Feiern.

Trainer Stefan Ruthenbeck grinst auf dem Motivwagen des 1. FC Köln. (Quelle: dpa/Rolf Vennenbernd)Trainer Stefan Ruthenbeck grinst auf dem Motivwagen des 1. FC Köln. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa)

  • 15.43 Uhr: Mehrere Schlägereien in Altenkirchen

Nach dem Karnevalsumzug in Altenkirchen im Westerwald sind mehrere Auseinandersetzungen eskaliert. Ein 25-Jähriger wurde dabei in der Nacht auf Montag durch Tritte so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus musste. Das teilte die Polizei mit. Der junge Mann wollte seinem 34 Jahre alten Bruder helfen, nachdem dieser niedergeschlagen worden war. Zwei Kontrahenten traten auf die am Boden liegenden Brüder mehrfach ein, auch auf die Köpfe. Zuvor war auch ein Streit zwischen einem 19-Jährigen und einem 21 Jahre alten Mann eskaliert. Dabei kamen ein Messer und ein Schlagring zum Einsatz. Schlimmere Verletzungen habe es aber nicht gegeben, sagte der Sprecher. Gegen beide wurde Strafanzeige erstattet. Außerdem warf ein 18-Jähriger einem Gleichaltrigen in einer Gaststätte ein Bierglas ins Gesicht und verletzte ihn dadurch.

  • 15.30 Uhr: Rosenmontagszug in Köln geht weiter

Nach dem Unfall mit drei Verletzten ist der Rosenmontagszug in Köln fortgesetzt worden, wie die Polizei mitteilte.

  • 15.22 Uhr: Mainzer Polizei zufrieden

Die Mainzer Polizei hat sich mit dem bisherigen Verlauf des Rosenmontagszugs zufrieden gezeigt. Die Anreise der Narren sei "völlig störungsfrei" verlaufen, der Verkehr werde an den Sperrstellen unproblematisch umgeleitet. Die Zugstrecke ist laut Polizei Mainz gut besucht. Rund 200 Jugendliche seien kontrolliert worden, dabei wurden 20 Liter alkoholische Getränke gefunden und vernichtet. Von einem Zwischenfall berichteten die Beamten: Ein 24 Jahre alter Mann aus Kaiserslautern habe Einsatzkräfte beleidigt und geschlagen, woraufhin er in Gewahrsam genommen worden sei.

  • 15.08 Uhr: Pferdekutsche durchgegangen – mehrere Verletzte

Im Kölner Rosenmontagszug ist eine Pferdekutsche durchgegangen. Mehrere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. "Es sind aber alle ansprechbar", sagte ein Sprecher. Er konnte zunächst nichts zur Art der Verletzungen sagen. Nach ersten Erkenntnissen geht es um etwa drei Verletzte. Die Menschen hätten offenbar in der Kutsche gesessen. Der dahinter folgende Teil des Zuges wurde gestoppt. Krankenwagen steuerten die Unfallstelle an. Ein Tierarzt kümmerte sich um die Pferde.

  • 14.10 Uhr: Die Toten Hosen rocken den Düsseldorfer Umzug

Die Düsseldorfer Punkrocker Die Toten Hosen haben beim Rosenmontagszug in ihrer Heimatstadt ein lautstarkes Heimspiel gegeben. Auf einem eigenen Wagen nahm die Band am Zug durch die Innenstadt teil. Sie sorgte unter anderem mit dem "Altbier-Lied" und dem Chart-Hit "Tage wie dieser" für Stimmung am Straßenrand. Die Band stammt aus Düsseldorf und fährt immer wieder mal im Zug mit. Zum ersten Mal war sie 1996 mit einem eigenen Wagen dabei.

  • 13.39 Uhr: 35 Musikkapellen in Düsseldorf

Nach dem Kölner Rosenmontagszug hat sich am Montagmittag auch der bunte Tross der Düsseldorfer Narren in Bewegung gesetzt. Unter dem Motto "Jeck erst recht" umfasst er rund 8.500 Teilnehmer aus 72 Vereinen und 126 Wagen, es gibt 10 Tanzgruppen und 35 Musikkapellen. Auf der mehr als fünf Kilometer langen Zugstrecke durch die Innenstadt werden 120 Tonnen Süßigkeiten verteilt. Die stets politisch motivierten Figuren auf den Wagen zeigen unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel als schwarze Spinne, US-Präsident Donald Trump und die britische Premierministerin Theresa May. Sie sind aus Maschendraht und Pappmaché geformt. In den Figuren steckt monatelange Arbeit, dennoch werden sie nach dem Zug einfach wieder eingestampft.

  • 12.59 Uhr: Teenager attackiert Polizisten

Bei Fastnachtsfeierlichkeiten in Worms ist es der Polizei zufolge zu "teils chaotischen Zuständen" gekommen. Ein Polizeibeamter, der am Sonntag einen Streit vor einem Festzelt schlichten wollte, wurde von einem 16-Jährigen angegriffen. Der Teenager schlug dem Beamten in den Bauch, attackierte ihn mit Kniestößen und verletzte ihn dabei leicht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Beamten setzten Pfefferspray ein und nahmen den 16-Jährigen fest. Er wurde anschließend seinen Eltern übergeben.

Mehrere Zwischenfälle hatte es auch zuvor beim Fastnachtsumzug in Abenheim gegeben. Vier junge Männer wurden kurzzeitig festgenommen, weil sie die Veranstaltung störten und Ermahnungen sowie Platzverweise ignorierten. Daneben wurden fünf Strafanzeigen wegen Körperverletzung aufgenommen.

  • 12.42 Uhr: Trump einen Bären aufgebunden

In den USA wird Donald Trump die Russland-Affäre nicht los, beim Umzug in Düsseldorf bekam er dafür sein Fett weg. Ein Motivwagen zeigte den US-Präsidenten in unzweideutiger Pose mit einem russischen Bären. Das zottelige Tier beugt sich dabei grinsend von hinten über Trump.

Ein Mottowagen beim Rosenmontagsumzug in Düsseldorf: US-Präsident Donald Trump und der russische Bär sind in einer eindeutigen Pose zu sehen. (Quelle: dpa/Marcel Kusch)Ein Mottivwagen beim Rosenmontagsumzug in Düsseldorf: US-Präsident Donald Trump und der russische Bär sind in einer eindeutigen Pose zu sehen. (Quelle: Marcel Kusch/dpa)

  • 12.36 Uhr: Fremdenfeindlicher Motivwagen? - Staatsschutz ermittelt

Nach einem Karnevalsumzug in Saarbrücken ermittelt jetzt der Staatsschutz. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung. Der Grund: Ein Motivwagen zeigte eine gefüllte Badewanne. In ihr sitzen bärtige Männer, offensichtlich aus dem arabischen Raum. Darunter prangte der Schriftzug "Die Wanne ist voll". Solche Sprüche kommen oft aus dem Lager der Flüchtlingsgegner. „Wir nehmen die Sache sehr ernst“, sagte ein Polizeisprecher gegenüber der Zeitung. 

  • 12.29 Uhr: Karnevals-Party wird zu Massenschlägerei

Erst wurde gefeiert, dann geprügelt: Eine Karnevalsparty in einer Gaststätte in Lünen musste von der Polizei beendet werden. Am Samstagabend kam es in dem Lokal immer wieder zu Raufereien und Ruhestörungen. Gegen Mitternacht eskalierte die Situation, als sich circa 30 alkoholisierte und aggressive Männer vor der Gaststätte den Anweisungen der Polizeibeamten widersetzten. Es kam zu tumultartigen Auseinandersetzungen, bei denen mehrere Gäste der Feier die Beamten tätlich angriffen. Die Folge: Die Polizei setzte Pfefferspray ein und beendete die Party.

  • 12.20 Uhr: Tragisches Unglück bei Faschingsumzug in Bayern

Eine 24-Jährige wurde bei einem Umzug in Oberbayern von einem Traktor überfahren und tödlich verletzt. 

  • 12.06 Uhr: Schulz durch den Fleischwolf gedreht

Auch der Abgang von Martin Schulz als SPD-Chef und künftiger Außenminister ist Thema bei den Rosenmontagszügen. In Düsseldorf wird Schulz durch den Fleischwolf gedreht. 

Eine Karikatur von Martin Schulz auf dem Rosenmontagszug in Mainz. (Quelle: dpa/ Andreas Arnold)Eine Karikatur von Martin Schulz auf dem Rosenmontagszug in Mainz. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

In Mainz wird der der Noch-SPD-Chef als Rohrkrepierer bezeichnet. Er ist einer von 13 Mottivwagen in rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.  

  • 11.58 Uhr: Prinz wirft Handy statt Kamelle in die Menge

Ein Karnevalsprinz hat bei einem Umzug in Oberhausen aus Versehen sein Handy in die Menschenmenge geworfen - zusammen mit einer Hand voller Kamelle. Der Prinz hatte am Samstagnachmittag auf dem Smartphone erste Fußballergebnisse nachgeschaut und den Narren per Mikrofon zugerufen. Dann legte er das Handy in dem Fach für Süßigkeiten ab, schilderte ein Sprecher der Karnevalsgesellschaft.

Als er es wenig später vermisste, rief er von einem anderen Handy aus seine Nummer an - und hatte die Polizei dran. Die Beamten teilten ihm mit, er könne das Mobiltelefon auf der Wache abholen. Ein ehrlicher Narr hatte es mit den Bonbons aufgefangen. Zuerst hatte die "WAZ" über das Missgeschick berichtet.

  • 11.16 Uhr: Reizgasangriff auf Pizzeria - Wollten die Hells Angels Schutzgeld erpressen?

Zunächst sah es so aus, als hätten betrunkene Karnevalisten über die Stränge geschlagen. Jetzt sind die Hells Angels in Verdacht geraten, einen Reizgasangriff auf eine Pizzeria in Düsseldorf verübt zu haben. Was war passiert? Am Donnerstagabend wurde ein Mülleimer durch die Fensterscheibe einer Pizza-Bude in der Altstadt geworfen. Dann versprühten Männer Tränengas. 34 Menschen wurden verletzt, zudem zehn Polizisten.

Die Polizei nahm vier Verdächtige fest. Mehrere Medien hatten zuerst über den Rocker-Hintergrund berichtet. Die "Bild" zitierte den schwer verletzten Pizzeria-Inhaber: Ein hochrangiger Rocker der Hells Angels sei am Donnerstag erschienen und habe Anteile am Geschäft verlangt. Als er abgelehnt habe, sei eine halbe Stunde später der Angriff erfolgt.

Hinter einer ähnlich brutalen Attacke auf einen Döner-Imbiss im vergangenen November sollen ebenfalls die Hells Angels stecken. Der Laden war damals vom selben Gastronomen eröffnet worden, ebenfalls in der Düsseldorfer Altstadt.

  • 11.08 Uhr: 300 Tonnen Süßigkeiten

In Köln werden mehr als eine Million Jecken erwartet. Rund 100 Wagen und mit mehr als 10 000 Teilnehmern setzen sich ab 10 Uhr in Gang. Auf die Kostümierten am Straßenrand werden rund 300 Tonnen Süßigkeiten, gut 700 000 Tafeln Schokolade und massenweise Pralinen und Strüßje (Sträußchen) herabregnen. In Düsseldorf geht es gegen 12 Uhr los. Der dortige Umzug gilt als besonders bissig und provozierend. In der NRW-Landeshauptstadt wird die mit mehreren Hunderttausend Narren rechnet. 

In Mainz fällt der Startschuss um 11.11 Uhr. Rund 550 000 närrische Zuschauer werden laut Prognose zu dem Spektakel kommen. Und fast 9000 Teilnehmer laufen, fahren oder reiten mit.

  • 10.43 Uhr: Motivwagen spotten über Trump und Merkel

Rosenmontag in Düsseldorf: Ein Mottowagen zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel als Schwarze Witwe. (Quelle: dpa/Marcel Kusch)Rosenmontag in Düsseldorf: Ein Motivwagen zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel als Schwarze Witwe. (Quelle: Marcel Kusch/dpa)

Die großen Rosenmontagszüge in Köln, Düsseldorf und Mainz nehmen wieder die Politik aufs Korn – allen voran Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump. In Köln fuhr eine Pappmaché-Ausgabe des US-Präsidenten als Dampfwalze mit, in Düsseldorf "lastete" die Russland-Affäre in Gestalt eines dicken Bären auf ihm, und in Mainz drosch er mit einem Golfschläger auf das Klimaabkommen ein.

Die traurigste Figur gab der Noch-SPD-Vorsitzende Martin Schulz ab: Er wurde in Düsseldorf durch den Fleischwolf gedreht. Seine anvisierte Nachfolgerin Andrea Nahles gab derweil die Parole aus: "Genossen, das ENDE ist NAHles!"

Kanzlerin Angela Merkel thronte in Düsseldorf als Schwarze Witwe über den Schädeln lang verblichener Polit-Größen wie des einstigen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, des vormaligen Vizekanzlers Philipp Rösler (FDP) und ihres früheren unionsinternen Gegenspielers Edmund Stoiber von der CSU.

  • 10.22 Uhr: Sonne satt statt Kamelle

Nicht nur in Düsseldorf, Köln und Mainz feiern Menschen Fasching. Wir haben die Top 10 der größten Karnevalshochburgen zusammengestellt. Mit dabei: eine kleine Insel in der Karibik.  

  • 9.59 Uhr: Wetter: Erst kommt Schnee, dann die Sonne

Für die Rosenmontagsumzüge im Westen Deutschlands machen die Meteorologen den Narren leichte  Hoffnung. Vormittags seien Schneeschauer zwar nicht ganz auszuschließen, der Nachmittag dagegen dürfte im Rheinland überwiegend niederschlagsfrei und teilweise sogar sonnig verlaufen – einem Azorenhoch sei dank.

Beim Narrensprung in Baden-Württemberg hatten die Zuschauer bereits mit Schneeschauern zu kämpfen: Für die Rosenmontagszüge am Rhein ist nicht viel besseres Wetter angesagt. (Quelle: dpa/Patrick Seeger)Beim Narrensprung in Baden-Württemberg hatten die Zuschauer bereits mit Schneeschauern zu kämpfen: Für die Rosenmontagszüge am Rhein ist nicht viel besseres Wetter angesagt. (Quelle: Patrick Seeger/dpa)

Weiter östlich und vor allem im Bergland könnten dagegen Schauer und örtliche Gewitter den närrischen Frohsinn trüben. Im Süden Deutschlands und vor allem südlich der Donau müssen sich die Narren warm anziehen: Die Temperaturen liegen nur knapp über null Grad, auch Schnee ist möglich.

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