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Saudischer Todesschütze soll Manifest veröffentlicht haben

Von dpa, afp, jmt, dru

Aktualisiert am 07.12.2019Lesedauer: 3 Min.
US-Militärstützpunkt Pensacola: Notfallhelfer und Polizisten auf dem Gelände der Naval Air Station.
US-Militärstützpunkt Pensacola: Notfallhelfer und Polizisten auf dem Gelände der Naval Air Station. (Quelle: Uncredited/WEAR-TV/ap-bilder)
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Ein Pilot aus Saudi-Arabien hat in Florida mehrere Menschen auf einem US-Stützpunkt erschossen. Weitere Landsleute sollen die Tat gefilmt haben. Ermittler prüfen ein mögliches Bekennerschreiben.

Bei einem Schusswaffenangriff auf einem US-Militärstützpunkt hat ein saudiarabischer Soldat mindestens drei Menschen erschossen und acht verletzt. Beim anschließenden Schusswechsel mit der Polizei wurde auch er selbst getötet. Zuvor hatte der Mann möglicherweise ein anti-amerikanisches Manifest im Internet veröffentlicht. Derzeit wird aber noch geprüft, ob der Eintrag im Kurzbotschaftendienst Twitter tatsächlich von dem Schützen stammt.

Bericht: Sechs Saudi-Araber festgenommen

Der Angehörige der saudiarabischen Luftwaffe befand sich den Angaben der Behörden zum Training auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola im Bundesstaat Florida. Am Freitagmorgen Ortszeit eröffnete er dann in einem Gebäude mit Unterrichtsräumen das Feuer. Er wurde schließlich von eintreffenden Polizisten gestellt und erschossen. Bei dem Feuergefecht wurden auch einer der Polizisten am Arm und ein weiterer am Knie verletzt.

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Er sei "gegen das Böse, und Amerika als Ganzes ist zu einer Nation des Bösen geworden", heißt es in dem Eintrag bei Twitter, auf den das Unternehmen SITE aufmerksam machte, das auf die Überwachung extremistischer Internetseiten spezialisiert ist. "Ich bin nicht gegen Euch als Amerikaner, ich hasse Euch nicht wegen Eurer Freiheiten, ich hasse Euch, weil Ihr jeden Tag Verbrechen nicht nur gegen Muslime, sondern auch gegen die Menschheit unterstützt, finanziert und begeht", zitierte SITE den Schützen, dessen Name mit Mohammed al-Schamrani angegeben wurde.

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Wie gelangte die Waffe auf den Stützpunkt?

Der Account, auf dem die USA auch wegen ihrer Unterstützung für Israel kritisiert wurden und der den früheren Al-Kaida-Anführer Osama bin Laden zitierte, wurde inzwischen gelöscht. Die Zeitung "New York Times" berichtete unter Berufung auf Ermittlerkreise, sechs Saudi-Araber seien nach dem Schusswaffenangriff festgenommen worden. Drei von ihnen hätten die ganze Tat gefilmt.

Dem Bericht zufolge war der Schütze mit einer vor Ort gekauften Pistole Glock 9mm bewaffnet. Sie war mit einem größeren Magazin ausgestattet. Außerdem habe er vier bis sechs weitere Magazine bei sich gehabt. Es sei unklar, wie die Waffe auf das Militärgelände gelangt sei, sagte Kinsella. Nur Mitglieder der Sicherheitskräfte dürften Waffen mit auf den Stützpunkt bringen.

"Wie an einem Filmset"

"Durch den Tatort zu laufen war wie an einem Filmset", sagte Sheriff David Morgan. "Man erwartet nicht, dass so etwas bei einem zu Hause passiert." Der Kommandeur des Stützpunktes, Timothy Kinsella, würdigte den Einsatz der Sicherheitskräfte. Es hätte noch "viel schlimmer" kommen können. US-Präsident Donald Trump schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, der saudische König Salman habe in einem Anruf sein Beileid ausgedrückt und den "barbarischen Akt" verurteilt. Der Täter stehe nicht für die Menschen Saudi-Arabiens, die "das amerikanische Volk lieben", zitierte Trump den König weiter.

Auf der Militärbasis im Süden der USA sind 16.000 Militärangehörige und mehr als 7000 Zivilisten stationiert. Pensacola ist ein wichtiges Ausbildungszentrum der Marine und Stützpunkt einer Kunstflugstaffel der US-Navy. Ausgebildet werden auch hunderte ausländische Soldaten, unter anderem aus Saudi-Arabien, einem wichtigen Rüstungspartner der USA. Erst am Mittwoch hatte ein Matrose auf dem US-Marinestützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii zwei Menschen erschossen. Der 22-jährige Angreifer nahm sich anschließend das Leben. Sein Motiv ist bislang unklar.


In den USA kommt es immer wieder zu Schusswaffenattacken auf Militärstützpunkten. Im November 2009 tötete ein US-Armeepsychiater am Stützpunkt Fort Hood im Bundesstaat Texas 13 Menschen. Vier Jahre später erschoss ein Amokläufer auf einer Militärbasis in der Hauptstadt Washington zwölf Menschen, ehe er bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde. Im Juli 2015 tötete ein offenbar islamistisch motivierter Schütze an einem Rekrutierungszentrum im Bundesstaat Tennessee fünf Armeeangehörige.

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