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Ukraine-Krieg im Newsblog | Kiew meldet Frontdurchbruch bei Cherson


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Kiew meldet Frontdurchbruch bei Cherson

Von dpa, afp, reuters, t-online
Aktualisiert am 29.08.2022Lesedauer: 62 Min.
Ukrainischer Soldat in der Nähe der Frontlinie (Archivbild): Die Gegenoffensive in der Südukraine soll begonnen haben.
Ukrainischer Soldat in der Nähe der Frontlinie (Archivbild): Die Gegenoffensive in der Südukraine soll begonnen haben. (Quelle: Alex Chan/imago-images-bilder)
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Tag 187 seit Kriegsbeginn: Die Lage am AKW Saporischschja bleibt brenzlig. Die EU will offenbar Einreisen von Russen einschränken. Alle Infos im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


  • Kiew meldet Frontdurchbruch in der Südukraine
  • London: Russische Soldaten belächeln Verteidigungsminister
  • IAEA-Team auf dem Weg zu AKW Saporischschja
  • Die Nacht im Überblick
  • Brennende Autos und Verletzte nach Beschuss auf AKW-Stadt Enerhodar
  • So können Sie für die Ukraine spenden
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Neuere Nachrichten zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine können Sie im neuen Newsblog hier verfolgen.

Russische Besatzer berichten von erneutem Beschuss des AKW Saporischschja

16.20 Uhr: Das Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der russischen Besatzungstruppen erneut beschossen und beschädigt worden. "Die nationalen Verbände der ukrainischen Streitkräfte schießen mit Artillerie dicht neben die Reaktorblöcke des AKW Saporischschja", teilte die russische Militärverwaltung der Stadt Enerhodar im Süden der Ukraine der Nachrichtenagentur Interfax zufolge am Montag mit. Laut diesen Angaben wurde dabei sogar ein Gebäude beschädigt, in dem atomarer Brennstoff lagerte.

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Beim Beschuss soll das Dach der Uran-Lagerhalle beschädigt worden sein. Entsprechende Fotos veröffentlichte auch der von Moskau als Militärgouverneur des Gebiets Saporischschja eingesetzte Wladimir Rogow auf seinem Telegram-Kanal. Die Schüsse seien von einer aus US-Beständen stammenden Haubitze vom Typ M777 abgefeuert worden, gab er an.

Unabhängig lassen sich die Angaben nicht überprüfen. Seit Wochen machen sich Kiew und Moskau gegenseitig für die Eskalation rund um die Nuklearanlage verantwortlich. Ein erhöhter Ausstoß von Radioaktivität wurde nicht bekannt.

Mehrere Menschen durch russischen Beschuss in Mykolajiw getötet

15.47 Uhr: Bei russischem Beschuss von Privathäusern in der südukrainischen Stadt Mykolajiw sind nach Behördenangaben mehrere Menschen getötet worden. "Das Zentrum der Stadt wird schwer beschossen. Es werden immer noch Raketen abgefeuert. Verlassen Sie die Schutzräume nicht", schrieb der Gouverneur der Region, Witalij Kim, auf Telegramm.

Deutschland und Tschechien besiegeln Panzer-Ringtausch

15.10 Uhr: Deutschland und Tschechien haben beim Prag-Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den geplanten Waffen-Ringtausch zugunsten der Ukraine unter Dach und Fach gebracht. Er habe den Ringtausch jetzt "ganz konkret" mit dem tschechischen Regierungschef Petr Fiala verabredet, sagte Scholz am Montag nach einem Treffen mit Fiala in Prag. Tschechien habe T72-Kampfpanzer aus sowjetischer Produktion an die Ukraine abgegeben und erhalte dafür von Deutschland 14 Leopard-Panzer und einen Bergepanzer Büffel.

Fiala betonte, der Ringtausch sei nun "vollendet". "Die ersten Panzer werden noch vor dem Jahresende nach Tschechien kommen." Dies sei ein "großer Schritt" im Verteidigungsbereich. Auch Scholz betonte, das Abkommen werde die "Zusammenarbeit zwischen den tschechischen und deutschen Verteidigungsarmeen weiter stärken".

Kiew meldet Frontdurchbruch in der Südukraine

13.05 Uhr: Im südukrainischen Gebiet Cherson sollen ukrainische Truppen die russischen Frontlinien durchbrochen haben. "Die Streitkräfte der Ukraine haben Offensivhandlungen in vielen Abschnitten im Süden der Ukraine begonnen", zitierte das Internetportal Hromadske die Pressesprecherin der Südgruppe der ukrainischen Armee, Natalija Humenjuk.

Demnach sollen Einheiten der Donezker Separatisten und unterstützender russischer Marineinfanterie zum Rückzug gezwungen worden sein. Genauere Ortsangaben wurden nicht gemacht. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

London: Russische Soldaten belächeln Verteidigungsminister

12.46 Uhr: Aus Sicht britischer Geheimdienste befindet sich Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu zunehmend in einer Position der Schwäche. Es sei wahrscheinlich, dass Offiziere und Soldaten den Minister wegen eines ineffektiven und realitätsfernen Führungsstils nicht ernst nähmen, heißt es in einem Bericht, der am Montag in London veröffentlicht wurde. Schoigu habe den Großteil seiner Karriere vor der Berufung zum Minister im Bausektor und anderen Bereichen verbracht. Ihm fehle militärische Erfahrung.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht die britische Regierung regelmäßig Geheimdienstinformationen zu dessen Verlauf. Moskau wirft London gezielte Desinformation vor.

Selenskyj: Russland will Europa mit Wirtschaftsterror schwächen

12.17 Uhr: Russland versucht nach Darstellung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, europäische Länder daran zu hindern, ihre Gasspeicher für den Winter ausreichend zu befüllen. Russland wende Wirtschaftsterrorismus an, um Europa zu schwächen, sagt Selenskyj auf einer Öl- und Gaskonferenz in Norwegen, zu der er per Videoübertragung zugeschaltet ist.

Russland: Ukraine zur Mäßigung rund um AKW bringen

12.13 Uhr: Das russische Präsidialamt fordert die internationale Gemeinschaft auf, die Ukraine zum Abbau militärischer Spannungen rund um das Atomkraftwerk Saporischschja zu bringen. Die Regierung in Kiew bringe ganz Europa in Gefahr, behauptet Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im Vorfeld einer Inspektion von Europas größtem AKW durch ein Team der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA).

Eine von den USA geforderte entmilitarisierte Zone rund um das Kraftwerk, das von russischen Truppen besetzt ist, sei nicht im Gespräch, ergänzte Peskow. Er sicherte zu, dass die Inspekteure der IAEO sicher sind. "Was die von Russland kontrollierten Gebiete betrifft, so wird (der Mission) die notwendige Sicherheit garantiert."

Russland und die Ukraine werfen sich seit Wochen gegenseitig vor, das AKW zu beschießen. Beide Seiten weisen die Vorwürfe zurück.

Scholz bietet dauerhafte Hilfe für Artillerie und Luftabwehr an

11.22 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat vorgeschlagen, dass Deutschland sich vorrangig um die Luftabwehr und Artillerie der ukrainischen Streitkräfte kümmert. Bei einem Besuch in Prag sagt Scholz, dass man gerade ein neues Waffenpaket im Wert von 600 Millionen Euro zugesagt habe. Man brauche eine dauerhafte und verlässliche Unterstützung der ukrainischen Armee. "Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass Deutschland besondere Verantwortung beim Aufbau der ukrainischen Artillerie und Luftverteidigung übernimmt", sagt er.


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