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Krieg in der Ukraine: Russische Drohne schlägt offenbar in Rumänien ein


Newsblog zum Krieg in der Ukraine
Russische Drohne schlägt offenbar in Rumänien ein


Aktualisiert am 24.07.2024 - 15:53 UhrLesedauer: 15 Min.
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Eine Shahed-Drohne iranischer Bauart (Symbolbild): Solch eine Drohne soll in Rumänien eingeschlagen sein. (Quelle: IMAGO/Anonymous/imago)

In St. Petersburg kam es wohl zu einem Anschlag von Partisanen. Die Ukraine will laut Präsident Selenskyj selbst weitreichende Raketen bauen. Alle Informationen im Newsblog.

Bericht: Russische Drohne schlägt in Rumänien ein

15.38 Uhr: Am frühen Mittwochmorgen ist offenbar mindestens eine russische Drohne auf rumänischem Territorium eingeschlagen und hat dabei einen Brand ausgelöst. Das berichtet das englischsprachige ukrainische Portal "Kyiv Post" unter Berufung auf Angaben aus ukrainischen Sicherheitskreisen. Demnach wurden Explosionen nahe dem Dorf Niculițel unweit der ukrainischen Grenze gemeldet. Möglicherweise handelte es sich um eine fehlgeleitete russische Shahed-Drohne iranischer Bauart. Die unbemannten Fluggeräte werden umgangssprachlich auch als Kamikazedrohnen bezeichnet.

Die Regierung des Nato-Mitglieds Rumänien hat den Zwischenfall zwar bisher nicht bestätigt, aber eine Untersuchung eingeleitet. "Das Verteidigungsministerium hat Maßnahmen angeordnet, um in der Umgebung von Plauru nach möglichen Gegenständen zu suchen, die auf das Staatsgebiet gefallen sind", heißt es in einer Erklärung des Verteidigungsministeriums.

Laut rumänischen Medienberichten haben die Behörden des Landes am Mittwochmorgen gegen 2.20 Uhr wegen einer russischen Drohnenattacke auf die Ukraine Luftalarm für die Region Tulcea im Südosten Rumäniens ausgelöst. Gegen 3.45 Uhr wurde der Alarm demnach wieder aufgehoben. Den Berichten zufolge haben zehn Anwohner während des Angriffs Notrufe abgesetzt, weil sie Explosionen in der Nähe gehört hätten.

Das rumänische Verteidigungsministerium erklärte, dass F-16-Kampfjets wegen des Angriffs aufgestiegen seien. Tulcea liegt direkt an der ukrainischen Grenze, lediglich die Donau trennt die beiden Länder. Bei dem russischen Drohnenangriff sind nach ukrainischen Angaben in der südlichen Stadt Ismail, die am gegenüberliegenden Ufer der Donau liegt, Hafenanlagen und ein Wohngebäude beschädigt worden. Drei Menschen seien verletzt worden.

Berichte: Partisanenangriff in St. Petersburg

12.32 Uhr: Ukrainische Militärblogger berichten über einen Partisanenangriff in St. Petersburg. So schreibt der Blogger Igor Sushko: "Partisanen sprengten einen Kesselwagen im Depot des Ladoschski-Bahnhofs in Sankt Petersburg in die Luft." Mehr dazu lesen Sie hier.

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Russische Ökonomin stürzt aus dem Fenster

10.53 Uhr: Die russische Top-Ökonomin Valentina Bondarenko ist offenbar im Alter von 82 Jahren bei einem Sturz aus dem Fenster ihrer Wohnung in Moskau gestorben, wie russische Medien laut "Newsweek" berichten.

Bondarenko, eine leitende Forscherin am Institut für Wirtschaftswissenschaften der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau, sei am Montagabend aus ihrem Wohnungsfenster gestürzt, schreiben russische Medien laut "Newsweek". "Sie ist aus dem Fenster ihrer Wohnung gefallen. Leider war es nicht möglich, sie zu retten. Die Verletzungen, die sie erlitten hat, waren mit dem Leben unvereinbar", heißt es weiter.

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Ukraine zerstört offenbar letzte russische Krim-Eisenbahnfähre

10.39 Uhr: Das ukrainische Militär hat einem Bericht zufolge Russlands "dritte und letzte Eisenbahnfähre" auf der Krim zerstört, schreibt der britische "Telegraph" unter Berufung auf Militärangaben. Diese Fähren seien dafür genutzt worden, um Militärgerät und -ausrüstung zu transportieren, heißt es weiter. Der Drohenangriff fand demnach bereits am Dienstagmorgen statt, dabei wurde ein Mensch getötet und vier weitere Menschen verletzt.

Die Fähre ankerte laut Bericht in der Stadt Kavkaz in der Region Krasnodar, nur wenige Kilometer von der Kertsch-Brücke entfernt – der einzig verbliebenen direkten Landverbindung zwischen Russland und der Halbinsel Krim.

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Rheinmetall erhält Auftrag für Munitionsfabrik in der Ukraine

09.55 Uhr: Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat von der Ukraine nach eigenen Aussagen den Auftrag für die komplette technische Ausstattung einer Munitionsfabrik bis hin zur Inbetriebnahme erhalten. Das Projekt war im Februar 2024 angekündigt worden. Der Gesamtwert liegt laut Rheinmetall im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Munitionsproduktion solle innerhalb von 24 Monaten beginnen. Gemeinsam mit seinem ukrainischen Joint-Venture-Partner werde Rheinmetall auch für den Betrieb der Anlage verantwortlich sein.

Die größte deutsche Waffenschmiede ist einer der wichtigsten Lieferanten von Militärgütern an die Ukraine. Das Düsseldorfer Unternehmen mit seinem größten Werk im niedersächsischen Unterlüß hat bereits Panzer, Flugabwehr, Munition und anderes Gerät geliefert. Mit der neuen Munitionsfabrik vor Ort stärkt Rheinmetall sein Ukraine-Geschäft auch langfristig. Ebenfalls über ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem ukrainischen Partner betreibt Rheinmetall zudem ein Panzerwerk in der Westukraine.

China: Wollen langfristige Beziehungen zur Ukraine

09.29 Uhr: China strebt langfristige Beziehungen zur Ukraine an. Das Verhältnis der beiden Länder solle entsprechend geplant werden, teilt das chinesische Außenministerium nach einem Gespräch von Außenminister Wang Yi mit seinem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba in Guangzhou mit. China und die Ukraine sollten sich stetig austauschen, Vertrauen aufbauen und ihre Freundschaft erneuern, sagt ein Sprecher des Ministeriums.

Auto explodiert in Moskau – Opfer könnte Geheimdienst-Offizier sein

9.15 Uhr: In Moskau sind bei einem mutmaßlichen Anschlag mit einem Sprengsatz zwei Menschen schwer verletzt worden. In einem Wagen vom Typ Toyota Land Cruiser sei es zu einer Explosion gekommen, kurz nachdem ein Mann und eine Frau in das Fahrzeug eingestiegen waren, berichtet die russische Nachrichtenagentur Tass. Bei dem Mann soll es sich offenbar um einen russischen Geheimdienst-Offizier handeln. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Russischer Drohnenangriff verletzt drei Menschen

07.25 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff in der Nacht sind nach ukrainischen Angaben in der südlichen Stadt Ismail Hafenanlagen und ein Wohngebäude beschädigt worden. Drei Menschen seien verletzt worden. Örtliche Behörden erklären auf Facebook, Rettungskräfte seien im Einsatz.

US-Verteidigungsminister bekräftigt Unterstützung für Ukraine

2.26 Uhr: US-Verteidigungsminister Austin sichert der Ukraine in einem Telefonat mit seinem Amtskollegen Umerow die weitere Unterstützung der USA zu. Wie das Pentagon mitteilt, betont Austin die "unerschütterliche Unterstützung" angesichts der russischen Aggression. Umerow erklärt, sie hätten über aktuelle Frontentwicklungen und dringende Bedürfnisse der Ukraine gesprochen. Er hebt die Bedeutung der Aufhebung des Verbots von Langstreckenfeuer hervor. Es ist das erste Gespräch der Minister seit Bidens Verzicht auf eine Wiederwahl. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Wichtigkeit der kontinuierlichen Zusammenarbeit betont. Die USA unter der Führung von Biden sind der größte Unterstützer der Ukraine gegen Russland. Die USA haben seit 2022 mehr als 50 Milliarden Dollar an Militärhilfe bereitgestellt.

Selenskyj: Ukraine wird selbst Raketen bauen

1.45 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Entwicklung und den Bau eigener weitreichender Raketen versprochen. "Unser Raketenprogramm hat eine gute Dynamik, und auch wenn die Aufgabe schwer ist, aber allmählich nähern wir uns der Möglichkeit, unsere Raketen einzusetzen und uns nicht nur auf die Raketen zu verlassen, die unsere Partner liefern", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Er forderte eine größtmögliche Selbstständigkeit bei der Waffen- und insbesondere der Raketenproduktion.


Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen AFP, dpa und Reuters
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