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Corona-Krise: Premier-League-Topklub muss in Kurzarbeit


Kampf gegen Coronavirus  

Premier-League-Topklub muss in Kurzarbeit

31.03.2020, 14:11 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Corona-Krise: Premier-League-Topklub muss in Kurzarbeit. Tottenham Hotspur: Der Premier-League-Klub hat Kurzarbeit angemeldet. (Quelle: imago images/Hartmut Bösener)

Tottenham Hotspur: Der Premier-League-Klub hat Kurzarbeit angemeldet. (Quelle: Hartmut Bösener/imago images)

Das Coronavirus hat auch den Sport fest im Griff. Noch ist völlig unklar, wann es in den großen europäischen Ligen weitergeht. Die aktuellen Entwicklungen im Überblick.

Die Bundesliga pausiert, der Sport steht still. Grund ist das Coronavirus, dessen Verbreitung durch diese drastische Maßnahme eingedämmt werden soll. Im Newsblog von t-online.de gibt es alle wichtigen Informationen zu den neuesten Entwicklungen. Große Nachrichten werden separat behandelt.

Die nachfolgenden Newsblog-Einträge sind der zeitlichen Abfolge nach geordnet. Die erste Meldung ist die aktuellste. Einträge ab Dienstagmittag, 31. März, lesen Sie im aktuellen Newsblog.

31. März: Tottenham Hotspur in Kurzarbeit

Die Coronakrise macht auch vor den wohlhabendsten Klubs nicht Halt. Der englische Spitzenklub Tottenham Hotspur, mit einem Umsatz von über 520 Millionen Euro achtreichster Fußball-Verein der Welt, hat 550 Angestellte in Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub geschickt. Die Spurs sind nach Newcastle United das zweite Team aus der Premier League, das diese Maßnahme ergreift.

Laut Präsident Daniel Levy wurde der Schritt eingeleitet, "um die Jobs zu schützen". Zuvor hatte die britische Regierung den Weg dafür freigemacht. Sie garantiert im Falle von Kurzarbeit bzw. Zwangsurlaub (engl. furlough) rückwirkend ab 1. März zunächst für drei Monate 80 Prozent des Gehalts bis zu einer Höhe von 2500 Pfund/Monat (2824 Euro). Bei den Spurs soll die Maßnahme für April und Mai gelten - für alle "nicht spielenden Direktoren und Angestellten".

Tottenham Hotspur: Der Premier-League-Klub hat Kurzarbeit angemeldet. (Quelle: imago images/Hartmut Bösener)Tottenham Hotspur: Der Premier-League-Klub hat Kurzarbeit angemeldet. (Quelle: Hartmut Bösener/imago images)

30. März: Hütter rechnet mit Europa-League-Abbruch

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter geht davon aus, dass zumindest die Europa League wegen der Folgen der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen wird. "Ich bin eher skeptisch, ob man die Saison zuende spielen kann", sagte der Österreicher, der mit seinem Team aber ohnehin vor dem Aus steht, der Bild-Zeitung. Der Bundesligist hatte das Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Basel 0:3 verloren.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wird am Mittwoch mit den Generalsekretären der insgesamt 55 Mitgliedsverbände per Videokonferenz über mögliche Änderungen im Terminkalender diskutieren. Zunächst wird dabei die vor zwei Wochen gegründete Task Force ihre erarbeiteten Entwürfe präsentieren. Neben neuen Terminen für Spiele auf Verbands- und Klubebene sollen zudem die Themen Spielerverträge und Transfersystem besprochen werden.

30. März: Italienische Regierung will Fußball retten

Der italienische Fußballverband (FIGC) will einen Rettungsfonds für die von der Coronakrise schwer belasteten Klubs einrichten. Einen entsprechenden Vorschlag machte der Verband der italienischen Regierung. Der Fonds soll zum Teil vom Fußballverband und zum Teil mit einer Quote (ein Prozent) auf alle Fußballwetten finanziert werden. Neben den Profiklubs sollen auch Amateurvereine unterstützt werden.

Derweil ist weiter völlig offen, wann die Ligen wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen können. Auch ein Saisonabbruch ist nicht vollkommen ausgeschlossen. Man müsse sich dem Problem des Saisonabbruchs "unter Berücksichtigung der sportlichen Ergebnisse und Verträge" stellen, sagte Damiano Tommasi, Chef der Fußballergewerkschaft AIC.

30. März: Barça-Stars verzichten auf 70 Prozent ihrer Gehälter

Die Spieler des spanischen Fußballmeisters FC Barcelona um Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen werden in der Coronakrise nun doch auf große Teile ihres Gehalts verzichten. In einer Erklärung über die sozialen Medien kündigten Superstar Lionel Messi und Sturmkollege Luis Suarez an, dass die Mannschaft auf 70 Prozent ihrer Bezüge verzichten werde.

Darüber hinaus würden die Spieler Geld zur Verfügung stellen, damit die Angestellten des katalanischen Vereins weiterhin ihre vollen Gehälter bekommen. Barça hatte am vergangenen Donnerstag angekündigt, für alle Angestellten im sportlichen und nicht-sportlichen Bereich Kurzarbeit anmelden zu wollen.

Noch vor wenigen Tagen hatte die Mannschaft einen ersten Vorschlag des Vereins für eine Gehaltskürzung abgelehnt. Messi kritisierte, dass von der Vereinsführung offenbar starker Druck ausgeübt worden sein soll. "Es ist überraschend, dass versucht wurde, uns unter gewaltigen Druck zu setzen, um etwas zu tun, was wir ohnehin getan hätten", erklärte der sechsmalige Weltfußballer.

Wenn es für die Einigung einige Tage gedauert habe, so Messi, "dann nur deswegen, weil wir nach einer Formel für die Hilfen für den Klub und seine Mitarbeiter gesucht haben."

30. März: Ex-Tour-Sieger Thomas gegen Frankreich-Rundfahrt ohne Zuschauer

Ex-Gesamtsieger Geraint Thomas steht einer Tour de France ohne Zuschauer kritisch gegenüber. "Ohne die Fans wäre es nicht die Tour", sagte der 33 Jahre alte Waliser, der die Frankreich-Rundfahrt 2018 gewonnen hatte, im Gespräch mit der britischen Zeitung "The Daily Telegraph". Bei der Entscheidung, ob die diesjährige Tour trotz der Coronavirus-Pandemie stattfinden kann, müsse aber die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle stehen.

"Ich möchte einfach wieder fahren", sagte Thomas, "von daher würde ich es lieben, dabei zu sein. Aber nur, wenn es sicher ist." Er könne beide Seiten der Diskussion verstehen. Zum einen sei es "natürlich" nur Sport, sagte Thomas. Allerdings würden an der Tour auch zahlreiche Arbeitsplätze hängen.

Die Rundfahrt ist bislang im Gegensatz zu den Olympischen Spielen und der Fußball-EM als drittes großes Sportereignis in diesem Sommer noch nicht abgesagt. Derzeit arbeiten die Verantwortlichen laut Medienberichten auch eher an einem Start mit erheblichen Einschränkungen für die Öffentlichkeit als an einer Verschiebung. Frankreichs Sportministerin Roxana Maracineanu bezeichnete die Tour, die am 27. Juni in Nizza starten soll, als Veranstaltung "von größter Bedeutung". Enden soll das Rennen nach drei Wochen am 19. Juli traditionell in Paris.

30. März: Ex-NBA-Star Marbury will 10 Millionen Masken in die USA transportieren

Der ehemalige NBA-Spieler Stephon Marbury will einen Deal einfädeln, bei dem 10 Millionen Masken von China nach New York importiert werden. Gegenüber der "New York Post" äußerte er, dass mit dem Deal mit einer chinesischen Firma die Masken zu einem Stückpreis von 2,75 Dollar importiert werden könnten. Der Preis liegt fast zwei Drittel unter dem Normalpreis.

"Es liegt mir am Herzen, der Stadt New York zu helfen. Ich habe Familie in Coney Island. Auch sie sind von der Sache betroffen, daher weiß ich, wie wichtig es momentan ist, genug Masken zu haben", so der ehemalige Basketball-Star.

Marbury spielte 13 Saisons in der NBA, davon fünf bei den New York Knicks. 2010 wechselte er nach China, wo er für acht Jahre weiterhin Basketball spielte. Seit dem vergangenen Jahr ist der Amerikaner Trainer.

30. März: Hummels verliert gegen Courtois im virtuellen Basketball

Mats Hummels trifft auf Thibaut Courtois – allerdings im Basketball. Die beiden Fußball-Profis duellierten sich am Sonntag in der Simulation NBA2K20, Hummels verlor 50:69. Der BVB-Profi Hummels vertrat dabei die Dallas Mavericks, Real Madrids Torhüter Courtois die Milwaukee Bucks. Auf dem Fußballplatz waren sich die beiden zuvor nie als Kontrahenten begegnet.

Die Begegnung fand im Rahmen der #NBATogether-Kampagne statt. Während der NBA-Pause wegen der Coronakrise wird Courtois jeden Sonntag gegen verschiedene Sportpersönlichkeiten, Prominente und Influencer antreten.

Die Spiele werden auf dem Twitch-Kanal von Thibaut Courtois gestreamt. "Ich bin ein großer NBA-Fan und liebe es, NBA2K zu spielen. Und in Zeiten wie diesen müssen wir zusammenhalten und uns bei Laune halten", sagte der belgische Nationaltorhüter.

29. März: Taiwans Premier League wird zur "Geisterliga"

Der taiwanesische Fußball geht angesichts der Corona-Krise mit einer "Geisterliga" an den Start. Die Premier League mit acht Mannschaften werde plangemäß am 12. April den Spielbetrieb aufnehmen, teilte der nationale Verband CTFA mit – allerdings unter Ausschluss von Zuschauern.

Nur Spieler, Trainer, Betreuer und ausgewählte Funktionäre sollen die Stadien betreten dürfen. Fiebermessungen und Desinfektionsmaßnahmen sind Pflicht, beim ersten Corona-Fall soll die Liga sofort unterbrochen werden.

29. März: Früherer spanischer Nationalspieler Capon an Virus gestorben

Der ehemalige spanische Nationalspieler und langjährige Profi von Atletico Madrid, Jose Luis Capon, ist als zweites prominentes Opfer im spanischen Fußball dem Coronavirus erlegen. Der ehemalige Abwehrspieler starb im Alter von 72 Jahren an Covid-19. Vor Wochenfrist war der langjährige Real-Madrid-Präsident Lorenzo Sanz aufgrund der Corona-Infektion gestorben.

Capon stand 1974 in jener Atletico-Mannschaft, die im Finale des Europapokals der Landesmeister in Brüssel nach dem 1:1 im ersten Duell gegen Bayern München im Wiederholungsspiel 0:4 im Heysel-Stadion verlor.

29. März: Türkischer Rekordnationalspieler in Krankenhaus eingeliefert

Der türkische Fußball ist in Sorge um seinen Rekordnationalspieler Rüstü Recber. Wie dessen Ehefrau bei Instagram bekannt gab, wurde der 46 Jahre alte Ex-Nationaltorhüter nach einem positiven Coronavirus-Test in ein Krankenhaus eingeliefert.

"Die Symptome haben sich rasend schnell entwickelt, nachdem zuvor alles in Ordnung gewesen war. Das sind kritische und schwere Zeiten", schrieb Isil Recber, die ebenso wie die gemeinsamen zwei Kinder negativ getestet wurden.

Rüstü hatte während seiner aktiven Laufbahn 120 Länderspiele für die Türkei bestritten, bei der WM 2002 erlangte er auch durch den Halbfinaleinzug in seiner Heimat Heldenstatus. Bis auf eine Saison beim FC Barcelona stand er ausnahmslos bei Vereinen in der Türkei unter Vertrag.

29. März: AS Rom lädt 5.000 Ärzte und Krankenpfleger zu erstem Heimspiel ein

Der italienische Erstligist AS Rom will das erste Heimspiel vor Fans nach dem Ende der Corona-Krise den Mitarbeitern im medizinischen Bereich widmen. Der Klub stellte dazu auf seiner Homepage ein umfangreiches Programm vor. Unter anderem sollen 5.000 Eintrittskarten an Krankenhauspersonal und Ärzte verteilt werden.

Ein Teil der sonstigen Ticketeinnahmen soll darüber hinaus in die Kampagne der Roma fließen, bei der Geld gesammelt wird für medizinische Geräte in Italiens Hauptstadt. Über eine halbe Millionen Euro kamen nach Angaben des Vereins bei der Spendenaktion bereits jetzt zusammen. Eingebettet ist die Aktion in das "Heroes"-(Helden)-Programm von AS Rom. Es sei denen gewidmet, die im Moment die tatsächlichen Helden seien.

29. März: US-Sportmogul positiv auf Coronavirus getestet

US-Geschäftsmann James Dolan, Besitzer der New York Knicks (NBA) und New York Rangers (NHL), ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 64-Jährige zeige "geringe bis gar keine" Symptome und habe sich in häusliche Quarantäne begeben, teilten die Knicks am späten Samstag mit.

Sowohl die Basketball-Liga NBA als auch die Eishockey-Liga NHL haben ihren Spielbetrieb wegen der Coronakrise unterbrochen. Der Bundesstaat New York ist mit mehr als 52.000 Fällen und 670 Toten besonders hart von der Corona-Pandemie getroffen.

28. März: Juventus-Profis verzichten auf 90 Millionen Euro Gehalt

Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin hat im Zuge der Coronakrise mit seinen Spielern um Superstar Cristiano Ronaldo und dem Trainerteam um Maurizio Sarri eine Einigung zu einem Gehaltsverzicht erzielt. Wie die "Alte Dame" am Samstag mitteilte, belaufen sich die Einsparungen durch die Übereinkunft für das laufende Geschäftsjahr auf 90 Millionen Euro. Betroffen sind die Gehälter für März, April, Mai und Juni. Detaillierte Vereinbarungen mit jedem Einzelnen sollen in den kommenden Wochen erfolgen.

"Juventus möchte sich bei den Spielern und dem Trainer für ihre Zusage bedanken", schrieb der Klub. Bei einer Fortsetzung der zurzeit pausierenden Saison sollen erneute Verhandlungen geführt werden. Zuletzt hatte die Serie A über eine Gehaltskürzung aller Profis um 30 Prozent nachgedacht, sollte der Spielbetrieb nicht wieder aufgenommen werden. Ein Beschluss wurde diesbezüglich aber noch nicht gefasst.

28. März: FC Barcelona spendet 30.000 Schutzmasken

Der spanische Erstligist FC Barcelona hat 30.000 Schutzmasken an die katalanische Regierung geliefert, um damit beim Kampf gegen die Corona-Krise zu helfen. Das teilte der Klub am Samstag mit. Die Masken seien in China produziert und vom Unternehmen Taiping gespendet worden, hieß es in einer Mitteilung. Die Versicherung gehört zu den Sponsoren des Vereins für den chinesischen Markt.

28. März: Dänischer Nationalspieler flüchtet wohl vor Corona aus Spanien

Der dänische Fußballprofi Pione Sisto ist Medienberichten zufolge ohne Erlaubnis seines Klubs Celta Vigo vor der Corona-Krise aus Spanien in sein Heimatland geflohen. Er muss nun mit einer Strafe seines Vereins rechnen, wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau unter Berufung auf spanische Medien berichtete. Eine offizielle Bestätigung von Celta Vigo gab es dazu am Samstag nicht.

Nach Angaben der spanischen Sportzeitung "AS" machte sich der 25 Jahre alte Offensivspieler per Auto aus der Stadt Vigo ins fast 3000 Kilometer entfernte Kopenhagen auf, nachdem er in Spanien 14 Tage in Quarantäne gesessen hatte. Den Erstligaklub soll er erst darüber in Kenntnis gesetzt haben, als er bereits auf dem Weg war.

28. März: AS Rom sendet Hilfspakete an ältere Fans

Der italienische Erstligist AS Rom kümmert sich in Zeiten der Coronakrise um seine ältesten Anhänger. Jeder Dauerkarteninhaber im Alter von mindestens 75 Jahren erhielt am Samstag im Rahmen der Aktion "Roma Cares" ein Paket vom dreimaligen Meister, darin enthalten unter anderem: Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Olivenöl und Mineralwasser, außerdem Desinfektionsmittel, Gesichtsmasken und Einweghandschuhe.

"Die ältesten Mitglieder unserer Gesellschaft sind im Moment besonders verwundbar, jedes Mal, wenn sie das Haus zum Einkaufen verlassen", teilte der Klub mit: "Daher hat der Verein mit Unterstützung seiner Sponsoren vier Lastwagen durch die Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus geschickt."

Der älteste Dauerkarteninhaber, Eliseo Lorenzetti, erhielt zudem ein von Roma-Stürmer Edin Dzeko (früher VfL Wolfsburg) signiertes Trikot. Lorenzetti kam im Jahr 1923 zur Welt, vier Jahre vor der Gründung des AS Rom.

27. März: Barca kürzt Stars das Gehalt

Nach dem Scheitern von Verhandlungen über einen Gehaltsverzicht mit seinen Stars hat der FC Barcelona dem Team und vielen Mitarbeitern die Arbeitszeit und damit den Lohn gekürzt. Der spanische Fußballmeister begründete die Eingriffe in die Verträge mit den wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Laut spanischem Recht können Unternehmen im Falle höherer Gewalt zu solchen Mitteln greifen. Zuvor hatte der Klub mit den Profis um Superstar Lionel Messi keine Einigung über eine freiwillige Gehaltskürzung erzielen können, wie spanische Medien berichteten.

Auch die spanische Liga hat wegen der Corona-Krise den Spielbetrieb vorläufig ausgesetzt. Zudem fehlen dem FC Barcelona die Einnahmen aus der Champions League, von Sponsoren und aus weiteren Quellen wie dem Vereinsmuseum, um sein teures Ensemble entlohnen zu können. Es wird erwartet, dass weitere spanische Erstligisten dem Beispiel des FC Barcelona folgen.

Barcelona: Alle Stars inklusive Messi bekommen das Gehalt gekürzt. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)Barcelona: Alle Stars inklusive Messi bekommen das Gehalt gekürzt. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

27. März: Mainz-Trainer: "Die Situation ist befremdlich. Der Tag hat eine ganz andere Taktung" 

In der Bundesliga ruht aktuell der Ball. Auch für Spieler und Trainer ist die Situation eine neue und ungewohnte. Daher sagte Mainz-Trainer Achim Baierlorzer nun in einem Interview mit der "Deutschen Presse-Agentur": "Die Situation ist natürlich befremdlich. Man merkt, dass man zwangsweise entschleunigt. Der Tag hat eine ganz andere Taktung. Alles ist jetzt komplett anders."

Weiter sagt er: "Aber man muss die Sache so nehmen, wie sie ist. Das alles Entscheidende ist, dass wir diese Krise allesamt gut überstehen, dass unsere Gesellschaft intakt bleibt und möglichst wenige Menschen durch das Coronavirus zu Tode kommen."

Achim Baierlorzer: Der Bundesliga-Trainer spricht über die Veränderungen, die mit der Coronakrise einhergehen. (Quelle: imago images/HJS)Achim Baierlorzer: Der Bundesliga-Trainer spricht über die Veränderungen, die mit der Coronakrise einhergehen. (Quelle: HJS/imago images)

27. März: NFL-Klubs spenden mehr als 35 Millionen Dollar

Die NFL hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 35 Millionen Dollar (ca. 31,6 Millionen Euro) für von der Coronavirus-Pandemie betroffene Menschen gespendet. Das Geld, das von Spielern, Besitzern, Teams und der NFL-Stiftung kam, ging demnach an zahlreiche Hilfsorganisationen, darunter das Amerikanische Rote Kreuz und Dienste, die Menschen mit Essen versorgen. Zudem veröffentlichte die nordamerikanische Profiliga für American Football Videos von Mitgliedern aller 32 NFL-Mannschaften, die ihre Mitbürger aufforderten, zu Hause zu bleiben und so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.26. März: Englischer Fußballverband annulliert Saison in unteren Ligen

Für die englischen Fußballklubs in der siebten Liga und den Spielklassen darunter ist die Saison wegen der Coronavirus-Pandemie mit sofortiger Wirkung beendet. Darauf verständigten sich der englische Fußballverband (FA) und das für die Wettbewerbe unterhalb der vierten Liga zuständige National League System (NLS), wie die FA mitteilte. In England ruht der Spielbetrieb derzeit wie in anderen europäischen Ländern komplett.

Alle bisherigen Ergebnisse der Spielzeit 2019/20 sollen in den betroffenen Wettbewerben annulliert werden. Es gibt weder Auf- noch Absteiger. Wie mit der fünften und sechsten Liga umgegangen wird, soll "sobald wie möglich" geklärt werden, hieß es. Bei den Frauen werden von der dritten bis siebten Liga alle Saisons beendet und ebenfalls die Ergebnisse annulliert. Welchen Einfluss das auf die Ligen eins bis drei hat, war zunächst noch offen.

26. März: Indy 500 wegen Corona-Krise verschoben

Das legendäre Autorennen Indy 500 kann wegen der Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant am 24. Mai stattfinden. Die Veranstalter gaben eine Verschiebung der Veranstaltung mit traditionell mehreren 100.000 Besuchern auf dem Rundkurs in Indianapolis auf den 23. August bekannt. Das 500-Meilen-Rennen wird seit 1911 ausgerichtet. Es ist Teil der IndyCar-Serie, dem US-Pendant zur Formel 1.

26. März: Bayern-Star spendiert Corona-Helfern ein Essen

Byern-Star Thomas Müller setzt mit einer besonderen Aktion in Zeiten der Coronakrise ein Zeichen in seiner Heimatregion. Der 30-Jährige spendiert Personen, die mit ihrer Arbeit "das öffentliche Leben im Landkreis Weilheim hochhalten", ein warmes Essen.

Interessierte können sich die Mahlzeit am Freitag und Samstag jeweils zwischen 12.00 und 19.00 Uhr in den Gaststätten "Alte Post" und "Neue Post" in Pähl abholen. Im erstgenannten Lokal gibt es Schweinebraten mit Kartoffelknödel, im anderen Schnitzel mit Kartoffelsalat - jeweils zum Mitnehmen.

"Wir befinden uns derzeit in einer Ausnahmesituation, wie es sie in den letzten 75 Jahren nicht gegeben hat", sagte Müller: "Ich versuche, mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag für die Menschen in meiner Heimat zu erbringen, die derzeit für unsere Gesellschaft Großartiges leisten."

Bundesliga: Bayern-Star Müller unterstützt Menschen, die sich im Kampf gegen das Coronavirus in seinem Landkreis einsetzen. (Quelle: imago images/ULMER Pressebildagentur)Bundesliga: Bayern-Star Müller unterstützt Menschen, die sich im Kampf gegen das Coronavirus in seinem Landkreis einsetzen. (Quelle: ULMER Pressebildagentur/imago images)

26. März: Formel 1-Mechaniker wieder zu Hause

Alle Mitglieder des McLaren-Rennstalls, die sich rund um die Absage des Formel-1-Saisonstarts wegen der Coronakrise in Australien in Quarantäne begeben hatten, sind wieder "sicher zu Hause" in Großbritannien angekommen. Das gab das Team am Donnerstag bekannt.

Insgesamt 16 Mitglieder des Traditionsrennstalls wurden auf Anweisung der australischen Behörden 14 Tage unter Quarantäne gestellt, nachdem ein Mechaniker positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden war. Drei Mitglieder des McLaren-Managements blieben ebenfalls in Australien, um die Betroffenen zu unterstützen.

26. März: PSG mit Sondertrikot um Krankenhaus-Personal zu unterstützen

Der französische Fußballklub Paris Saint-Germain will mit einer Trikotaktion Geld zur Unterstützung von Krankenhaus-Personal in der Hauptstadt sammeln. Zusammen mit seinem Ausrüster stellte PSG am Donnerstag das Oberteil mit dem Schriftzug "Tous Unis" (Alle Vereint) vor. 1500 Hemden wird es nur geben, zum Stückpreis von 175 Euro. PSG-Chef Nasser Al-Khelaifi kündigte weitere Aktionen in Kürze an.

26. März: Augsburg-Trainer Herrlich: "Sehe es als Chance, die Mannschaft in außergewöhnlichen Situation zu erleben"

Der neue Trainer Heiko Herrlich versucht beim Bundesligisten FC Augsburg das Positive aus der Zwangspause wegen der Coronavirus-Pandemie zu ziehen. "Ich sehe es nun als Chance an, die Mannschaft und jeden einzelnen Spieler in einer außergewöhnlichen Situation zu erleben und diese gemeinsam mit ihr zu meistern. Das ist eine Herausforderung für jeden von uns, die wir aber gemeinsam angehen", sagte Herrlich der "Augsburger Allgemeinen".

Der 48 Jahre alte Herrlich hatte am 10. März die Nachfolge von Martin Schmidt als FCA-Coach angetreten, war danach aber von der Corona-Krise gestoppt worden. Doch nun hat der FCA trotz Virus das Training wieder aufgenommen. Heiko Herrlich verteidigt das. "Jeder Fußballer möchte doch den Ball am Fuß haben und den Rasen spüren", sagte Herrlich der Augsburger Allgemeinen. Der FCA berücksichtige laut Herrlich alle Sicherheitsmaßnahmen, so werden nur in kleinen Gruppen und ohne Zweikämpfe trainiert. 

26. März: Bremen-Geschäftsführer erwartet Umsatzeinbruch auf Transfermarkt

Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann erwartet wegen der Coronakrise einen deutlich eingeschränkten Transfermarkt in diesem Sommer. "Man muss kein Prophet sein, um zu sagen, dass die Umsätze auf dem Transfermarkt signifikant einbrechen werden", sagte Baumann in einem Interview des vereinseigenen Werder-TV. "Die Umsätze in allen Ligen werden sich reduzieren, die Masse an Transfers wird es daher nicht geben." Derzeit wisse kein Club, mit welchen Mitteln er für die neue Saison planen könne, weil überall unklar sei, ob und wie die Saisons zu Ende gespielt würden, sagte Baumann.

26. März: Kandidatenturnier der Schach-WM unterbrochen

Das Kandidatenturnier der Schach-Weltmeisterschaft im russischen Jekaterinburg ist wegen der Coronavirus-Pandemie gestoppt worden. Man könne die sichere und rechtzeitige Heimreise der Spieler und Vertreter nicht gewährleisten, teilte der internationale Schachverband (Fide) am Donnerstag mit. Die weiteren Runden sollten zu einem späteren Zeitpunkt mit dem jetzigen Spielstand fortgesetzt werden. Wann das sein soll, war zunächst nicht bekannt. Hintergrund ist die Entscheidung der russischen Regierung, wegen der Ausbreitung des Coronavirus keine Flüge ins Ausland mehr zu erlauben.

26. März: Bericht – Olympiade zwischen Wimbledon und US-Open 2021 möglich

Das Internationale Olympische Komitee arbeitet laut einem Medienbericht eng mit den internationalen Sport-Verbänden zusammen, um die Sommerspiele von Juli bis August 2021 in Tokio zu veranstalten. Wie die japanische Zeitung "Yomiuri" berichtet, hoffe der Vorsitzende des australischen Olympischen Komitees, John Coates, der auch Leiter der IOC-Koordinierungskommission für die Spiele in Tokio ist, auf eine Entscheidung innerhalb von vier Wochen. Coates sagt der Zeitung, die Spiele müssten zwischen den Tennismeisterschaften in Wimbledon, die am 10. Juli nächsten Jahres enden sollen, und den US Open im September stattfinden.

25. März: Viertligist verkauft 62.000 Tickets – trotz Corona-Krise

Fußball-Regionalligist Lok Leipzig hat mit seiner Spendenaktion "Leute, macht die Bude voll" den virtuellen Zuschauerrekord im Bruno-Plache-Stadion geknackt. Am Mittwochnachmittag waren bereits über 62.000 Tickets für ein imaginäres Spiel am 8. Mai gegen einen "unsichtbaren Gegner" verkauft worden. Die Tickets sind im Fanshop der Sachsen für jeweils einen Euro zu erwerben. Das Geld kommt dem Klub in Zeiten der Coronakrise zugute.

Der reale Zuschauerrekord im Plache-Stadion datiert aus dem Jahr 1955, als der SC Rotation Leipzig Bayern München vor 55.000 Zuschauern empfing. Lok ist mit dem Ziel in die Aktion gegangen, auch den Allzeit-Vereinsrekord aus dem Europapokalspiel gegen Girondins Bordeaux 1987 (120.000 Zuschauer) zu knacken. Dieses Spiel fand im damaligen Zentralstadion statt.

25. März: Basketball-Bundesliga pausiert mindestens bis 30. April – Abbruch keine Option

Die Basketball-Bundesliga (BBL) hofft weiter auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, pausiert aber vorerst mindestens bis zum 30. April. Das gab die Liga nach einer Sitzung aller Klubs am Mittwoch bekannt. Nach wie vor ist es das Ziel, die Saison zu beenden.

BBLGeschäftsführer Stefan Holz hatte sich schon vor dem Videomeeting im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sid klar in diese Richtung positioniert. Es gehe darum, "zu spielen, wenn es irgendwie geht", sagte der 52-Jährige.

25. März: Fußball-Weltmeister Horst Eckel "total von der Umwelt abgeschottet"

Horst Eckel, der letzte lebende Fußball-Weltmeister von 1954, wird von seiner Familie in der aktuellen Corona-Krise besonders geschützt. "Wir haben die Eltern total von der Umwelt abgeschottet", sagte Eckels Tochter Dagmar der "Bild"-Zeitung. Der 88 Jahre alte Eckel und seine Frau Hannelore leben im pfälzischen Vogelbach. "Der Papa fühlt sich fit, wird langsam ungeduldig. Nur daheim und das ohne Fußball. Aber er akzeptiert, dass es keine Alternative gibt, bis der Spuk vorbei ist", sagte sie weiter.

Das Idol des 1. FC Kaiserslautern absolviert demnach Spaziergänge nur im Garten mit Abstand zur Straße. "Immer wieder wollen ihm Passanten die Hand drücken. Das ist zwar nett gemeint, aber im Moment lebensgefährlich", sagte Dagmar Eckel. "Jetzt kann er nur noch aus einigen Metern winken." Eckel gehörte zu jener legendären Nationalmannschaft um Kapitän Fritz Walter, die 1954 das "Wunder von Bern" schaffte. Der rechte Außenläufer bestritt 32 Länderspiele.

25. März: Tennis-Star Roger Federer spendet eine Million Schweizer Franken für Kampf gegen Corona

Tennis-Superstar Roger Federer folgt zahlreichen Sportgrößen und zeigt sich in der Coronakrise ebenfalls spendabel. Am Mittwoch teilte der Grand-Slam-Rekordsieger in den Sozialen Netzwerken mit, dass er zusammen mit seiner Ehefrau Mirka eine Million Franken (ca. 945.000 Euro) "für die am stärksten gefährdeten Familien in der Schweiz" spende.

"Dies sind herausfordernde Zeiten für uns alle und niemand sollte zurückgelassen werden", schrieb der 38 Jahre alte Schweizer: "Unser Beitrag ist nur ein Anfang. Wir hoffen, dass sich andere anschließen, um noch mehr bedürftige Familien zu unterstützen. Gemeinsam können wir diese Krise überwinden!"

25. März: Hannovers Handballer verzichten auf Gehalt

Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf verzichten wegen der Auswirkungen der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Zudem hätten die Profis und auch alle anderen Mitarbeiter des Klubs in die "unvermeidliche Kurzarbeit eingewilligt", hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung des Bundesligisten. "Wir wollen den unausweichlichen Folgen der Corona-Krise gemeinschaftlich entgegentreten und sie so ausgewogen wie möglich auf alle Schultern verteilen", sagte Geschäftsführer Eike Korsen.

"Es kann nur funktionieren, wenn jeder seinen Beitrag leistet", sagte Kapitän Fabian Böhm. Die Handball-Bundesliga hat ihren Spielbetrieb derzeit bis zum 22. April ausgesetzt.

25. März: Boxen – Rückkampf zwischen Fury und Wilder verlegt

Der dritte Kampf zwischen dem englischen Box-Weltmeister Tyson Fury und dem entthronten US-Amerikaner Deontay Wilder fällt ebenfalls der Coronakrise zum Opfer. Der für den 18. Juli in Las Vegas angesetzte erneute Rückkampf wird verlegt und frühestens im Oktober ausgetragen, das sagte Promoter Bob Arum dem US-Portal ESPN am Dienstag.

"Wir konnten den beiden nicht garantieren, dass der Kampf an diesem Tag stattfindet", sagte Arum: "Wo sollen sie dafür trainieren? Wie sollen wir Tickets verkaufen? Es macht auch keinen Sinn, den Kampf zu planen, wenn die Briten nicht mal anreisen können."

Wilder (34) hatte seinen WBC-Titel am 22. Februar in der MGM Grand Garden Arena gegen Fury (31) durch technischen K.o. in der siebten Runde verloren. Das erste Duell im Dezember 2018 in Los Angeles war mit einem Remis zu Ende gegangen.

24. März, 22.25 Uhr: Spieler bei Gosens-Klub Bergamo positiv getestet

Torwart Marco Sportiello ist als erster Spieler von Atalanta Bergamo positiv auf den Coronavirus getestet worden. Der Kollege des deutschen Mittelfeldspielers Robin Gosens zeige keine Symptome, teilte der Club aus der italienischen Serie A mit.

Bergamo ist ein Zentrum der Pandemie in Italien mit zahlreichen Todesfällen. Die Spieler des Fußball-Clubs befinden sich noch bis Freitag in Quarantäne. Gosens hatte zuletzt von bedrückenden Szenen in der Stadt berichtet.

Der 27 Jahre alte Sportiello ist der insgesamt 16 infizierte Spieler der Serie A. Er stand beim 4:3-Sieg in Valencia im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League im Tor von Atalanta. Beim Kontrahenten wurde seither ein Drittel der Mannschaft und Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet.

24. März, 21.15 Uhr: Ex-Bayern-Trainer spendet eine Million Euro

Pep Guardiola beteiligt sich mit einer großzügigen Spende am Kampf gegen das Coronavirus in seiner spanischen Heimat. Der Teammanager des englischen Fußballmeisters Manchester City, Ex-Trainer von Bayern München, spendete laut Mitteilung vom Dienstag eine Million Euro an die in Barcelona ansässige Fundacio Angel Soler Daniel.

Die Stiftung wird davon medizinisches Material wie Schutzmasken und Beatmungsgeräte kaufen und den Krankenhäusern bereitstellen. In Spanien sind rund 40.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, es gab mehr als 2600 Tote.

24. März, 14.10 Uhr: FC Arsenal schnürt Solidaritäts-Paket

Premier-League-Klub FC Arsenal hat angesichts der Coronakrise ein Solidaritäts-Paket geschnürt, das diversen lokalen Einrichtungen zugute kommen soll. Das gab der Londoner Verein am Dienstag via Instagram bekannt. Unter anderem spendet der Klub 100.000 britische Pfund an Wohltätigkeitsorganisationen. Auch Schulen und Kindergärten sollen von den Geldern profitieren. 

24. März, 13.01 Uhr: Spieler und Trainer des VfL Bochum verzichten auf Gehalt

Die Spieler und das Trainerteam des Zweitligisten VfL Bochum werden bis zum 30. Juni angesichts der zu erwartenden finanziellen Einbußen aufgrund der Corona-Krise auf einen Teil ihres Gehalts verzichten. Das teilten die Bochumer am Dienstag mit.

"Die Spieler und Trainer sind auf uns zugekommen und haben erklärt, dass sie sich solidarisch zeigen und freiwillig ihren Beitrag dazu leisten wollen, um den VfL in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen", sagte der Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz und fügte an: "Selbstverständlich wird sich auch die Geschäftsführung dieser Aktion anschließen und ihren Teil dazu beitragen, dem VfL finanziell zu helfen."

24. März, 8.04 Uhr: Australische Fußballliga verschiebt alle Spiele

Der australische Fußballverband FFA hat angekündigt, aufgrund der Coronavirus-Pandemie die Endrunde die Spiele der A-League mit sofortiger Wirkung zu verschieben. Die am Dienstagmorgen veröffentlichte Entscheidung wurde getroffen, nachdem die australische Regierung strenge Maßnahmen zur Vermeidung sozialer Kontakte ergriffen hatte. Vier Staaten und Gebiete haben als Reaktion auf die Covid-19-Krankheit Grenzbeschränkungen eingeführt.

Die A-League ist der letzte australische Wettbewerb, der aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausgesetzt wurde. Noch am gestrigen Montag trafen in "Down Under" Fußballteams aufeinander, der Streamingdienst DAZN übertrug die Partien auch in Deutschland.

24. März: Bayern-Stars geben wohl ein Fünftel ihres Gehalts ab

In der Fußball-Bundesliga deutet sich bei Spielern und Funktionären große Bereitschaft zu einem partiellen Gehaltsverzicht an. Medienberichten zufolge haben sich alle Spieler, der gesamte Vorstand und der komplette Aufsichtsrat von Rekordmeister Bayern München bereit erklärt, wegen der Einschnitte aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf 20 Prozent ihrer Bezüge zu verzichten. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung.

Die Personalkosten beim FC Bayern in der Saison 2018/19 beliefen sich bei allen Beschäftigten auf 336,2 Millionen Euro, der Umsatz lag bei 750,2 Millionen Euro.

Unter anderem die Spieler von Schalke 04 und Werder Bremen haben einen Gehaltsverzicht bereits selbst angeboten, auch bei Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund laufen demnach Gespräche.

24. März: DHB-Präsident verteidigt OPC-Chef Bach

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat sich im Zuge der Debatte um eine mögliche Olympia-Verschiebung hinter IOC-Präsident Thomas Bach gestellt. "Ich verstehe die mit der Diskussion verbundenen Emotionen, aber persönlich finde ich es falsch und fatal, wie die deutsche Öffentlichkeit derzeit mit IOC-Präsident Dr. Thomas Bach umgeht", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann der Deutschen Presse-Agentur. "Bach trägt nicht nur für Deutschland und Europa die Verantwortung, er ist als IOC-Präsident verantwortlich für den olympischen Sport der ganzen Welt."

Das IOC hatte zuletzt eine Vier-Wochen-Frist bis zu einer endgültigen Entscheidung über einen Termin der bisher noch vom 24. Juli bis 9. August vorgesehenen Tokio-Spiele verkündet. Eine Verschiebung sollte aus DHB-Sicht kein Tabu sein. "Für eine Verschiebung der Olympischen Spiele sprechen die dramatische Lage zum Beispiel in Italien, die weitere weltweite Ausbreitung des Coronavirus und der Respekt im Umgang mit der Gesundheit von Teilnehmern und Zuschauern", sagte Michelmann. Das müsse in Absprache mit den großen Weltverbänden lösbar sein. "Außerordentliche Umstände wie die Corona-Pandemie erfordern außerordentliche Maßnahmen."

24. März: Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung

Das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) hat seine Meinung geändert und nach einer Umfrage unter seinen Athletinnen und Athleten eine Verschiebung der Sommerspiele als "am vielversprechendsten" bezeichnet. Damit ist die Gruppe derjenigen, die sich wegen der Coronavirus-Pandemie gegen die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele zum geplanten Termin in diesem Sommer ausgesprochen haben, am Montag (Ortszeit) um ein schwergewichtiges Mitglied gewachsen.

1.780 Sportlerinnen und Sportler haben nach USOPC-Angaben an einer Umfrage teilgenommen und ihre Sorgen in der derzeitigen Situation zum Ausdruck gebracht. Die wichtigste Schlussfolgerung sei, dass "selbst wenn die signifikanten Sorgen um die Gesundheit bis zum Sommer gelindert werden könnten, die enormen Unterbrechungen im Trainingsumfeld, bei Dopingkontrollen und den Qualifikationen in keinem zufriedenstellenden Maß überwunden werden können", hieß es in der auf der Homepage veröffentlichten Stellungnahme. 

Zuvor hatten sich bereits die amerikanischen Verbände der Leichtathleten, Turner und Schwimmer für eine Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen. Noch am Freitag war das USOPC der IOC-Linie gefolgt und hatte gesagt, bis zu den Sommerspielen sei noch viel Zeit und es gebe keinen Grund jetzt schon über eine Verschiebung zu sprechen.

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