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Autobauer | Seat-Chef will Marke mit preiswertem E-Auto erhalten


Autobauer
Seat-Chef will Marke mit preiswertem E-Auto erhalten

Von dpa
29.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Modell Born der Seat-Marke CupraVergr├Â├čern des BildesBisher bietet die spanische VW-Tochter Elektro-Autos ausschlie├člich unter der 2018 aufgelegten Tochtermarke Cupra an - preislich liegt die deutlich ├╝ber Seat. (Quelle: Alex Blanco/Cupra/dpa-tmn/dpa-bilder)
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Seat- und Cupra-Chef Wayne Griffiths will auch in Zukunft weiter an beiden Marken festhalten. "Das ist kein Entweder-Oder", sagte er im Gespr├Ąch mit der Deutschen Presse-Agentur. Berichte, er k├Ânnte die Automarke Seat zugunsten von Cupra aufgeben, wies er zur├╝ck. "Ich freue mich, dass ich beide Marken habe."

Das gelte auch nach einem absehbaren Aus f├╝r die bisher von Seat gebauten Verbrenner, f├╝gt Griffiths hinzu. "Wie es dann mit Seat langfristig weitergeht, h├Ąngt nat├╝rlich mit der Elektrifizierung zusammen."

Die spanische Marke, im VW-Konzern traditionell unterhalb von Volkswagen positioniert, k├Ânnte k├╝nftig auch bei den E-Autos die Rolle der g├╝nstigen Einstiegsmarke ├╝bernehmen, sagte der geb├╝rtige Brite, der seit 2020 an der Spitze der spanischen VW-Tochter steht. "Das w├Ąre zumindest mein Ziel."

"Kleines Seat-Modell als Elektroauto" pr├╝fen

Bisher bietet die spanische VW-Tochter Elektro-Autos wie den Kompaktwagen Born ausschlie├člich unter der 2018 aufgelegten Tochtermarke Cupra an, die preislich deutlich ├╝ber Seat liegt. "Bis heute ist es schlicht nicht m├Âglich, mit einem kleinen Elektroauto im klassischem Seat-Segment wirklich Geld zu verdienen", begr├╝ndet Griffiths die Zur├╝ckhaltung seiner Stammmarke. "Daf├╝r brauchen wir eine andere Elektro-Plattform und auch g├╝nstigere Batterien." Und das werde noch einige Zeit dauern.

"Dann w├╝rde ich aber schon gern untersuchen, ob nicht auch ein kleines Seat-Modell als Elektroauto Sinn macht im Konzernportfolio neben VW und Skoda."

Bis dahin konzentriere sich Seat weiter auf die bestehenden Modelle mit Verbrennungsmotor. "Und die werden wir noch viele Jahre brauchen", so Griffiths. Erst wenn die Verbrenner nach 2030 auslaufen, brauche man dann elektrischen Ersatz.

"Wir haben auf jeden Fall Zeit bis 2035, bis wir dann wirklich keine Fahrzeuge mehr mit Emissionen verkaufen k├Ânnen. Und bis 2035 wird sich da noch einiges tun in der Entwicklung."

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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