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Verdi ruft Postbank-Beschäftigte erneut zu Warnstreiks auf


Tarifkonflikt
Verdi ruft Postbank-Beschäftigte erneut zu Warnstreiks auf

Von dpa
05.03.2024Lesedauer: 1 Min.
PostbankVergrößern des BildesAb Mittwoch streiken Postbank-Beschäftigte für zwei Tage: Verbraucher könnten geschlossene Filialen vorfinden. (Quelle: Marijan Murat/dpa/dpa)
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Mit weiteren Arbeitsniederlegungen will die Gewerkschaft in den laufenden Tarifverhandlungen den Druck erhöhen. Verbraucher könnten mancherorts vor geschlossenen Postbank-Filialen stehen.

Im Tarifkonflikt bei der Postbank erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck durch erneute Warnstreiks. Verdi rief die Beschäftigten der Postbank-Filialen und Callcenter bundesweit zu zweitägigen Ausständen ab diesem Mittwoch (6. März) auf.

"Wir gehen davon aus, dass der größte Teil der Filialen an beiden Tagen geschlossen bleibt und es auch an den Servicehotlines zu größeren Problemen bei der Erreichbarkeit kommen wird", sagte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck. Er kritisierte, das bisher vorgelegte Angebot der Arbeitgeberseite sei sehr weit von einem "verhandelbaren Kompromisskorridor entfernt".

Verdi fordert für etwa 12.000 Beschäftigte im Deutsche-Bank-Konzern mit einem Postbank-Tarifvertrag 15,5 Prozent mehr Geld, mindestens jedoch eine Anhebung der Gehälter um 600 Euro. Der Deutsche Bankangestellten-Verband will 14,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten von Postbank, Postbank Filialvertrieb, PCC Services und BCB erstreiten. Erste Warnstreiks in dem Konflikt hatte es Mitte Februar gegeben.

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Bei einem anderen Thema hatten sich die Tarifparteien schon kurz vor Weihnachten geeinigt: Der Kündigungsschutz, der Ende Januar ausgelaufen wäre, wurde verlängert. Die Deutsche Bank sicherte zu, bis Ende September 2024 auf betriebsbedingte Kündigungen für Tarifmitarbeiter im Bereich ihrer Privatkundenbank in Deutschland zu verzichten. Die Gewerkschaften hatten in dieser Frage Druck gemacht, nachdem das Geldhaus Ende Oktober angekündigt hatte, bis Mitte 2026 bis zu 250 der 550 Postbank-Filialen zu schließen und dabei auch Personal abzubauen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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