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Kino-Warnstreik: Gewerkschaft ruft Mitarbeiter von Kinoketten zum Streik auf


Mehrere Tage lang
Gewerkschaft ruft Mitarbeiter großer Kinoketten zum Streik auf

Von t-online, mam

14.02.2024Lesedauer: 1 Min.
Popcorn im Kino (Symbolbild): Mehrere Tage lang sind die Mitglieder der Gewerkschaft zum Streik aufgerufen.Vergrößern des BildesPopcorn im Kino (Symbolbild): Mehrere Tage lang sind die Mitglieder der Gewerkschaft zum Streik aufgerufen. (Quelle: Billy Bennight/imago-images-bilder)
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In mehreren Kinos könnten in den kommenden Tagen Filme ausfallen und Popcorntüten leer bleiben. Der Grund? Die Gewerkschaft ver.di ruft zum Streik auf.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat Beschäftigte der Kinokonzerne CinemaxX und CineStar im Rahmen der bundesweiten Tarifverhandlungen ab Donnerstag zum Streik aufgerufen. Dieser solle bis einschließlich dem Wochenende andauern, teilt die Gewerkschaft am Mittwoch in einer Mitteilung mit. Der Aufruf gelte demnach für Kinostandorte in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

"Das Kinovergnügen für Gäste ist hinter den Kulissen ein stressiger Job, deswegen fordern wir statt des Mindestlohns ein angemessenes Einstiegsgehalt von 14 Euro pro Stunde", begründet ver.di-Verhandlungsführerin Martha Richards die Warnstreiks. Die Einstiegslöhne bei CinemaxX und CineStar bildeten demnach derzeit lediglich den gesetzlichen Mindestlohn ab.

Gewerkschaft bezeichnet Angebot CineStars als "völlig unzureichend"

CinemaxX und CineStar gehörten zu den größten Kinobetreibern Deutschlands, die 2023 mit Filmen wie "Avatar 2", "Super Mario Bros." "Barbie" und "Oppenheimer" ein äußerst erfolgreiches Kinojahr verbuchen konnten, so die Gewerkschaft. "Die Mitarbeitenden hingegen haben Schwierigkeiten von den niedrigen Löhnen die rasant gestiegenen Lebenshaltungskosten zu bewältigen, kritisiert Richards.

CineStar zeige sich in den laufenden Tarifverhandlungen zwar bereit dazu, Verbesserungen anzubieten, räumt die Gewerkschaft ein. Das aktuelle Angebot der Kinoarbeitgeber sei aus ver.di-Sicht jedoch "völlig unzureichend und unakzeptabel". Demnach sieht das aktuelle Angebot für die Einarbeitungsphase nur fünf Cent mehr als den gesetzlichen Mindestlohn vor. Durch den Warnstreik hofft die Gewerkschaft auf Nachbesserungen in den kommenden Verhandlungen.

Verwendete Quellen
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