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Deutschland leidet an "industrieller Schwächephase"


Bericht der Bundesregierung  

Deutschland leidet an "industrieller Schwächephase"

13.06.2019, 11:28 Uhr | rtr

Deutschland leidet an "industrieller Schwächephase". Arbeiter in einem Industriebetrieb: Seit Anfang 2019 gehen die Aufträge zurück. (Quelle: Getty Images/industryview)

Arbeiter in einem Industriebetrieb: Seit Anfang 2019 gehen die Aufträge zurück. (Quelle: industryview/Getty Images)

Die Wirtschaftsaussichten in Deutschland bleiben gedämpft, teilt das Wirtschaftsministerium in seiner Konjunkturprognose mit. Vor allem Arbeitnehmer der Industriebranche müssen sich auf Einschnitte einstellen.

Die Bundesregierung rechnet mit anhaltendem Gegenwind für die deutsche Wirtschaft. "Die Binnenkonjunktur ist weiter intakt, aber die exportorientierte Industrie durchlebt eine Durststrecke", heißt es im Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums. Nach dem deutlichen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal von 0,4 Prozent blieben die Aussichten für das zweite erst einmal gedämpft.

"Industrielle Schwächephase" dauert an

"Der spürbare Rückgang der Auftragseingänge in der Industrie seit Jahresbeginn sowie das sich bis Mai weiter eintrübende Geschäftsklima signalisieren ein Andauern der industriellen Schwächephase", betont das Ministerium. Beschäftigung und Einkommen dürften aber nach wie vor spürbar zulegen, ebenso die Bauinvestitionen.

"Am Arbeitsmarkt zeigen sich erste Bremsspuren", schreiben die Experten des Ministeriums. "Beim Zuwachs der Erwerbstätigkeit verfestigt sich die niedrigere Dynamik." Die Arbeitslosigkeit habe im Mai nicht nur aufgrund von Sondereffekten zugenommen. Die Bundesagentur für Arbeit bereitet sich angesichts der abkühlenden Konjunktur bereits auf einen Anstieg der Kurzarbeit in Industriebranchen vor, wie Arbeitsagenturchef Detlef Scheele mitteilt.

Die Bundesregierung rechnet 2019 wegen der Handelskonflikte und Risiken wie dem Brexit nur mit einem Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent. 2018 hatte es noch zu 1,4 Prozent gereicht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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