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Ifo-Index: "Anzeichen für Rezession mehren sich"


Ifo-Index fällt erneut  

Deutsche Wirtschaft: "Anzeichen für Rezession mehren sich"

26.08.2019, 11:47 Uhr | rtr

 (Quelle: Reuters)
Ifo-Institut: Deutsche Wirtschaft erwartet bestenfalls Stagnation

Die aktuelle Umfrage des Münchner Ifo-Instituts zeigt schlechte Stimmung bei deutschen Führungskräften. Für die schlechten Prognosen ist auch der Handelsstreit zwischen den USA und China verantwortlich. (Quelle: Reuters)

Ifo-Index fällt: Deutsche Führungskräfte haben Angst vor einer Rezession und sehen dafür vor allem einen Treiber. (Quelle: Reuters)


Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im August den fünften Monat in Folge verschlechtert. Grund: Die deutsche Wirtschaft steht derzeit an der Schwelle zur Rezession.

Das Barometer für das Geschäftsklima fiel auf 94,3 Punkte von 95,8 Zählern im Vormonat, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Das ist der niedrigste Wert seit November 2012. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang auf 95,1 Punkte gerechnet.

Deutsche Wirtschaft an der Schwelle zur Rezession

"Die Anzeichen für eine Rezession in Deutschland mehren sich", so Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Führungskräfte beurteilten ihre Geschäftslage schlechter. Auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate werden skeptischer gesehen.

Die deutsche Wirtschaft steht derzeit an der Schwelle zur Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im Frühjahr um 0,1 Prozent. Geht es im Sommer das zweite Quartal in Folge bergab, wird von Rezession gesprochen. Die Bundesbank hält das für möglich.


"Die deutsche Konjunktur bleibt voraussichtlich auch im Sommer 2019 schwunglos", heißt es im aktuellen Monatsbericht. "Die gesamtwirtschaftliche Leistung könnte erneut leicht zurückgehen." Der exportabhängigen Industrie machen neben dem Ende Oktober anstehenden EU-Austritt Großbritanniens besonders die von US-Präsident Donald Trump entfachten Handelsstreitigkeiten zu schaffen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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