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Ölpreise sinken weiter – mögliche Einigung mit Iran


Nach Verhandlungen mit Iran  

Ölpreise sinken weiter

19.05.2021, 09:24 Uhr | dpa

Ölpreise sinken weiter – mögliche Einigung mit Iran. Erdölpumpe in Betrieb (Symbolbild): Eine mögliche Rückkehr zum Atomabkommen mit dem Iran lässt den Erdölpreis fallen. (Quelle: imago images/H. Tschanz-Hofmann)

Erdölpumpe in Betrieb (Symbolbild): Eine mögliche Rückkehr zum Atomabkommen mit dem Iran lässt den Erdölpreis fallen. (Quelle: H. Tschanz-Hofmann/imago images)

Nach Äußerungen zu Verhandlungen mit dem Iran sinken die Ölpreise weiter. Sollten die aktuellen Sanktionen gegen das Land wegfallen, so würde sich das weltweite Ölangebot steigern.

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel weiter gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent kostete am Morgen 68,08 US-Dollar. Das waren 63 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 64 Cent auf 64,85 Dollar.

Öl Brent

+76,18%74,74 USD
Öl Brent Rohstoff
Hoch
74,84
Zwischenwert Hoch / Mittel
65,49
Mittel
56,15
Zwischenwert Mittel / Tief
46,80
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37,45
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Am Dienstagabend waren die Erdölpreise um rund eineinhalb Dollar gefallen. Auslöser waren Äußerungen zu den Verhandlungen über eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran. Ein russischer Gesandter hatte von bedeutenden Fortschritten in den Gesprächen berichtet, zugleich aber auch von offenen Fragen gesprochen.

Amerikanische Sanktionen trafen den Iran hart

Mit einem Verhandlungserfolg könnte der Wegfall von Sanktionen gegen Iran verbunden sein. Das würde dessen Ölexport und damit das weltweite Ölangebot steigern.

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China versuchen derzeit, den Iran und die USA zur Einhaltung des Abkommens zu bewegen. Die USA waren 2018 aus der Vereinbarung ausgestiegen und hatten harte Sanktionen verhängt, die den Ölförderstaat Iran in eine schwere Wirtschaftskrise stürzten.

Der Iran hat sich seinerseits nicht mehr an alle Bedingungen des Abkommens gehalten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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