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Aktien Asien: Uneinheitlich - US-Arbeitsmarktdaten sorgen für Zurückhaltung


Aktien Asien: Uneinheitlich - US-Arbeitsmarktdaten sorgen für Zurückhaltung

04.06.2021, 08:56 Uhr | dpa-AFX

TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien haben am Freitag erneut uneinheitlich tendiert. Dabei überwogen die Verlierer etwas. Allerdings waren die Veränderungen zum Vortag überschaubar. Auch auf Wochensicht zeigte sich eine seitwärts gerichtete Entwicklung.

Vor den US-Arbeitsmarktdaten am Nachmittag herrschte Zurückhaltung. "Für die Finanzmärkte ist es der große Tag in dieser Woche", hieß es von der LBBW. Der Bericht könnte auch Hinweise auf das weitere Vorgehen der US-Notenbank liefern. "Die billionenschweren Monster-Anleihekäufe könnten doch schneller zurückgefahren werden, als die Verantwortlichen der Fed dies aktuell mehrheitlich verkünden", so die LBBW. "Immerhin spricht selbst das Beige Book der Fed diese Woche davon, dass die aktuelle Wirtschaftserholung zuletzt nochmals schneller vorangekommen ist." Sorgen vor inflationären Tendenzen und einer nicht mehr ganz so lockeren Politik der großen Notenbanken hatten an den internationalen Finanzmärkten in den vergangenen Monaten wiederholt zu Irritationen geführt.

Ohne großen Einfluss auf die Kursentwicklung blieben die Spannungen zwischen China und den USA. US-Präsident Joe Biden hatte das Vorgehen gegen chinesische Firmen mit angeblichen Verbindungen zum chinesischen Militär verschärft. Biden unterzeichnete eine Verfügung, wonach Amerikanern der Handel mit Wertpapieren von zunächst 59 chinesischen Firmen ab dem 2. August verboten wird. Die Liste habe im wesentlichen ein vorangegangenes Verzeichnis fortgeschrieben, begründeten die Marktstrategen der Deutschen Bank um Jim Reid die begrenzten Auswirkungen. Die Maßnahme baut auf einer Verfügung von Biden-Vorgänger Donald Trump vom November auf, in deren Folge mehr als 40 Firmen mit angeblichen Militär-Verbindungen auf die Schwarze Liste gesetzt wurden.

In Tokio fiel der Leitindex Nikkei 225 um 0,40 Prozent auf 28 941,52 Punkte. Der CSI-300-Index, der die Aktien der 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, stieg dagegen zuletzt um 0,11 Prozent auf 5261,01 Punkte. Der Hongkonger Hang Seng verlor im späten Geschäft 0,49 Prozent auf 28 825,04 Zähler.

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