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Zinsen allein reichen nicht: Was Anleger jetzt tun sollten


1 bis 2 Prozent Zinsen? Das allein hilft Ihnen nicht

Von Daniel Saurenz

06.11.2022Lesedauer: 3 Min.
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Geldscheine in einem Glas (Symbolbild): Auch in Zeiten von Inflation und Rezession bieten sich für Anleger Chancen.
Geldscheine in einem Glas (Symbolbild): Auch in Zeiten von Inflation und Rezession bieten sich Anlegern Chancen. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)
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Die ersten Direktbanken in Deutschland locken wieder mit Zinsen. Die Inflation sollte Anleger aber in eine ganz andere Richtung führen – ehe es zu spät ist.

Am Aktienmarkt sind Jahrhundertchancen eher selten zu finden. Inflationssorgen, Rezession und die Energiekrise hatten den deutschen Aktienindex Dax und seine Familienmitglieder SDax, MDax und TecDax im Spätsommer auf die tiefsten Stände der vergangenen Jahre gedrückt. Etliche Aktien gibt und gab es zu 50 bis 90 Prozent unter ihren bisherigen Höchstkursen.

Natürlich werden sich nicht alle Aktien in den nächsten Jahren linear erholen, manche dürften im Keller bleiben. Doch auf die große Basis bezogen, bietet das Jahr 2022 eine Jahrhundertchance. Diese sollte man nicht verspielen, indem man jetzt auf die erstbesten Angebote vermeintlich guter Zinsofferten hereinfällt.

Geldvernichtung beim Sparen vermeiden

So werben Direktbanken mit Zinsen zwischen 1 und 2 Prozent. Ernsthaft? Die Inflation befindet sich momentan bei rund 10 Prozent. Das bedeutet: Wer sich zinsseitig so bindet, vernichtet momentan bei 50.000 Euro Sparvolumen 8 Prozent netto pro Jahr, die Differenz aus dem vermeintlich interessanten Zins und der Inflation. 8 Prozent von 50.000 Euro – 4.000 Euro – sind und wären einfach weg. Bei Cash-Haltung auf dem Konto werden aus 50.000 sogar 45.000 Euro nach einem Jahr.

Der Aktienmarkt zeigt auf den ersten Blick 2022, dass Cash trotzdem eine gute Idee war. Denn Aktien fielen deutlich, im September stand zeitweise ein Minus von 30 Prozent im Dax seit Jahresbeginn. Die kleinen Indizes verloren noch mehr. Doch dies ist ein Argument für und keinesfalls gegen Aktien. Es ist ein Argument gegen den Abschluss von Zinssparen und für die Eröffnung eines Depots. Gerade jetzt, gerade in der Krise. Wie stellt man das aber am besten an, und wo klappt es gut?

Daniel Saurenz von Feingold Research begleitet Sie als Experte durch das Börsengeschehen.
Daniel Saurenz von Feingold Research begleitet Sie als Experte durch das Börsengeschehen. (Quelle: Goldlicht Fotografie)

Der Aktienprofi

Daniel Saurenz ist Finanzjournalist, Börsianer aus Leidenschaft und Gründer von Feingold Research. Mit seinem Team hat er mehr als 150 Jahre Börsenerfahrung und bündelt Börsenpsychologie, technische Analyse, Produkt- und Marktexpertise. Bei t-online schreibt er über Investments und die Lage an den Märkten, immer mit Fokus auf das Chance-Risiko-Verhältnis für Anleger. Sie erreichen ihn auf seinem Portal www.feingoldresearch.de.

Deutschland für Depotaufbau sehr günstig

Entscheidende Kriterien für die Wahl eines geeigneten Brokers sind die Ordergebühren und ein umfangreiches Angebot. Wer noch die alten und oftmals teuren Konditionen von Sparkassen oder Volksbanken kennt, der kann dies getrost vergessen. Neobroker, aber auch alteingesessene Direktbanken, haben das volle Angebot zu kleinen Konditionen. Im Grunde ist es nirgendwo so günstig wie in Deutschland, ein eigenes Depot aus Aktien, Zertifikaten, ETFs oder Währungen aufzubauen. Man muss nur wissen, wie.

Zu den klassischen Papieren, die bei Brokern angeboten werden, gehören Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs und Derivate wie Zertifikate und Hebelprodukte. Wie immer ist ein Blick auf Details wichtig. Ein paar Beispiele guter Anbieter helfen weiter. Der Kontoeröffnungsprozess ist dabei überall per Video- oder Post-Ident-Verfahren schnell und unkompliziert möglich.

Bei diesen Anbietern lohnt sich ein Blick

Vielfach getestet und für gut befunden wurde der Smartbroker aus Berlin. Er ist einer der am breitesten aufgestellten Broker und bietet den Zugang zu allen deutschen Börsenplätzen. Darüber hinaus sind 19 ausländische Börsen angebunden, und auch ein außerbörslicher Handel mit 16 Handelspartnern ist möglich.

Jede Wertpapierorder kostet pauschal 4 Euro. Ab einem Ordervolumen von 500 Euro können geringe Gebühren in Höhe von 1 Euro pro Order anfallen, vieles ist aber kostenfrei, etwa für Derivate im Direkthandel über die Premiumpartner.

Nach diesem Modell verfahren viele Anbieter, so auch Flatex, Consorsbank, Trade Republic oder Comdirect, wobei die Berliner von Smartbroker preislich vorne sind. Bei großen Depotvolumina überzeugt der Broker RoboMarkets mit einem guten Fokus auf US-Aktien und Währungen.

Wenn es etwas mehr sein soll

Eine Erweiterung des klassischen Brokerage ist die Kombination mit sogenannten Smart Portfolios, bei denen Kunden die Strategien erfolgreicher Anleger auf Social-Trading-Plattformen kopieren können. Mehr zu den Chancen und Risiken von Social Trading lesen Sie hier.

Etoro ist in diesem Bereich führend und hat auch ein umfangreiches Angebot an Kryptowährungen hierzulande. Marktführer bei Bitcoin und Co. ist jedoch Binance, und auch dort können Anleger einen kleinen Teil ihres Anlagekapitals einsetzen, sofern man Kryptos oder Gold im Depot beimischen möchte. Lesen Sie hier, wie Sie in drei einfachen Schritten ein Bitcoin-Konto eröffnen.

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Depotgebühren im Zweifelsfall prüfen

Wie anhand der kleinen Auswahl deutlich wird, sind Gebühren und Angebot entscheidend für die Auswahl eines passenden Brokers. Fast schon selbstverständlich sollte sein, dass Onlinebroker keine Depotgebühren verlangen. Aber auch das sollten Anleger im Zweifelsfall prüfen.

Übrigens: Falls Ihnen der eine oder andere Name bekannt vorkommen sollte – die Onlinebroker haben mitunter eines gemein: ihre Vorliebe fürs Sponsoring deutscher Fußballvereine. So konkurrieren RoboMarkets, Etoro und Flatex um Trikots und Bandenwerbung bei den Vereinen aus Wolfsburg, Leipzig, Frankfurt und Mönchengladbach. Zumindest in dieser Hinsicht hat sich nichts geändert.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
Hintergrund zum Beitrag

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