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Unfall ohne Gurt - Bin ich trotzdem versichert?

Unfall ohne Gurt - Bin ich trotzdem versichert?

01.03.2012, 09:31 Uhr | og (CF)

Unfall ohne Gurt - Bin ich trotzdem versichert?. Anschnallen ist Pflicht, auch für den Versicherungsschutz (Foto: imago)

Anschnallen ist Pflicht, auch für den Versicherungsschutz (Foto: imago)

Wer ohne Gurt fährt, riskiert nicht nur seine Gesundheit, sondern auch noch den Verlust des Versicherungsschutzes. Achten Sie also darauf, sich immer anzuschnallen. Was Sie sonst noch wissen sollten, verraten einige Tipps.

Nur angeschnallt sind Sie richtig versichert

Das Anlegen des Gurtes finden viele Deutsche zwar nervig, im Falle eines Unfalls ist es aber lebensnotwendig. Zahlreiche Statistiken belegen, dass der Gurt mehr positive als negative Folgen bei Unfällen hat und viele Verkehrsteilnehmer nur deshalb überlebt haben, weil sie angeschnallt waren. Zwar gibt es auch einige Beispiele, in denen der Gurt in Unfällen eher schädlich war, diese sind jedoch mit etwa einem Prozent verschwindend gering. Dagegen hat der ADAC in Crashtests herausgefunden, dass der Gurt die Insassen eines Autos schon bei geringen Geschwindigkeiten von 30 km/h schützt.

Das Anlegen des Gurtes ist daher auch gesetzlich vorgeschrieben. Haben Sie einen Unfall ohne Gurt, tragen Sie nach Entscheidungen mehrerer Gerichte auch die Mitschuld an eigenen Verletzungen und müssen Abzüge bei der Entschädigung der Versicherung in Kauf nehmen. Sind diese noch dazu schwerwiegend, kann dies im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin bedeuten.

Ein Unfall ohne Gurt kann teuer werden

Wem ein Unfall ohne Gurt passiert, der muss damit rechnen, einen Teil der anfallenden Krankenhauskosten selbst zu bezahlen. Besteht ein Anspruch auf Schmerzensgeld, kann auch dieses gekürzt werden, wenn nachgewiesen wird, dass kein Gurt getragen wurde. Auch bei Verkehrskontrollen wird ein Bußgeld fällig, wenn man nicht ordnungsgemäß angeschnallt ist. In der Regel werden hier 40 Euro fällig. Wenn auch Kinder im Auto nicht angeschnallt fahren oder der Kindersitz fehlt, sind zusätzliche Bußgelder und Punkte in Flensburg fällig. (Punkte in Flensburg: Was auf Autofahrer 2013 zukommt)

Richtig angeschnallt

Richtig angeschnallt ist man nur, wenn der Gurt durch ein Klicken hörbar eingerastet ist und die Gurtlänge an die individuellen Körpermaße angepasst sind. Auch wenn nur eine kurze Fahrt geplant ist, auf das Anschnallen darf nicht verzichtet werden. Erst wenn alle Insassen gesichert sind, sollte die Fahrt losgehen. Kindersitze sind bis zu einer Größe von 1,50 Metern und bis zwölf Jahre vorgeschrieben und sollten auch ordnungsgemäß angewendet werden. Der Gurt sollte möglichst immer straff gezogen werden. Dabei sollte der Bauchgurt möglichst tief sitzen, besonders wenn man schwanger ist. (Umweltzonen 2012: Mehr Städte, verschärfte Regeln)

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