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Digital statt analog: Rentenansprüche ab Herbst 2022 online einsehen

Altersvorsorge  

Bericht: Rentenansprüche künftig online einsehen

04.08.2020, 17:57 Uhr | mak, AFP

Digital statt analog: Rentenansprüche ab Herbst 2022 online einsehen. Bislang läuft der Austausch mit der Rentenversicherung meist analog. Doch bald soll es ein Onlineportal geben. (Quelle: imago images/Petra Schneider)

Bislang läuft der Austausch mit der Rentenversicherung meist analog. Doch bald soll es ein Onlineportal geben. (Quelle: Petra Schneider/imago images)

Bislang bekommen Millionen Deutsche mindestens einmal jährlich Post von der Rentenversicherung. Doch das könnte sich bald ändern. Das Arbeitsministerium plant offenbar ein Onlineportal für alle Bürger.

Bürger sollen ab Herbst 2022 ihre Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersvorsorge über ein Onlineportal abrufen können. "Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine ergänzende Informationsquelle für eine souveräne Altersvorsorgeplanung zu bieten, die eine Übersicht der bisherigen Altersvorsorge auf einen Blick ermöglicht", heißt es laut einem Bericht des Portals "The Pioneer" in einem Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Der Text befinde sich derzeit in der Ressortabstimmung, berichteten "The Pioneer" sowie das "Handelsblatt". Die verschiedenen Systeme der Altersversorgung sollen über die Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID) zusammengeführt werden.

Dafür wolle Heil eine neue Zentralstelle bei der Deutschen Rentenversicherung einrichten, die das Portal dann auch betreiben solle. Für den Aufbau dieser Stelle sowie des Portals plant das Arbeitsministerium laut "Handelsblatt" mit einmalig mehr als 18 Millionen Euro, für den Betrieb dann mit Kosten von 4,5 Millionen Euro jährlich.

Wohl erst einjährige Testphase

Die von Anbietern und Trägern bislang zur Verfügung gestellten Informationen oder Standmitteilungen seien "nicht immer leicht verständlich und nur sehr bedingt geeignet, einen Gesamtüberblick über die bereits erreichten oder erreichbaren Versorgungsleistungen im Alter zu erhalten", zitierte "The Pioneer" weiter aus dem Entwurf. Das neue Gesetz solle Anfang 2021 in Kraft treten.

Laut "Handelsblatt" ist allerdings zunächst eine einjährige Pilotphase vorgesehen. Der Regelbetrieb solle dann erst im Oktober 2023 starten, hieß es. Die Teilnahme der Vorsorgeeinrichtungen sei zunächst freiwillig, könne später aber auch per Verordnung vorgeschrieben werden. 

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