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Was Kleinanleger bei Negativzinsen tun k├Ânnen

Von dpa
Aktualisiert am 12.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Manche Banken verlangen f├╝r Guthaben auf dem Konto ab dem ersten Euro Strafzinsen.
Manche Banken verlangen f├╝r Guthaben auf dem Konto ab dem ersten Euro Strafzinsen. F├╝r Kunden kann sich ein Wechsel lohnen. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn./dpa)
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Frankfurt (dpa/tmn) ÔÇô Immer mehr Banken f├╝hren Negativzinsen f├╝r Tagesgeld- und Girokonten ein. Auch f├╝r Kunden, die keine Millionenbetr├Ąge auf der hohen Kante haben.

Lange gaben Banken und Sparkassen Negativzinsen nur an Firmenkunden und besonders reiche Privatkunden weiter. Denn f├╝r ├╝bersch├╝ssige Gelder, die sie bei der Europ├Ąischen Zentralbank (EZB) parken, m├╝ssen die Banken und Sparkassen 0,5 Prozent Zinsen zahlen.

Betroffene Kunden sollten sich mit alternativen Anlagem├Âglichkeiten oder sogar mit einem Kontowechsel auseinandersetzen, r├Ąt Max Herbst von derFMH-Finanzberatungim Interview mit dem dpa-Themendienst.

Warum f├╝hren immer mehr Banken auch auf kleinere Betr├Ąge Minuszinsen ein?

Max Herbst: Minuszinsen sind ein Instrument, mit dem die Banken ganz bewusst die Kunden abhalten wollen, dass sie zu viel Geld in kurzfristigen Anlagen parken, f├╝r das die B├Ąnker fr├╝her oder sp├Ąter Strafzinsen an die EZB bezahlen m├╝ssen.

Bei den Banken, die damit angefangen haben, hie├č es am Anfang, dass nur Kunden mit sehr hohen Anlagesummen Strafzinsen bezahlen m├╝ssten. Dann hat man gemerkt: Die Kunden schlucken das, die Kunden bleiben trotzdem bei der Bank. Und schon wurden die Betr├Ąge, ab denen Strafzinsen verlangt werden, immer geringer.

Der Normalb├╝rger, der sein Konto schon immer bei seiner Bank oder Sparkasse hatte und 25 000 Euro auf einem Tagesgeldkonto liegen hat, der wechselt die Bank nicht unbedingt ÔÇô auch wenn seine Hausbank ihm jetzt ein halbes Prozent Strafzinsen abkn├Âpft.

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Dabei wird auch immer wieder vergessen, dass die EZB den Banken extrem gro├če Freibetr├Ąge einger├Ąumt hat. Die Banken k├Ânnten diese Freigrenze verwenden, um den Kleinanleger ungeschoren zu lassen. Aber die Masse der kleinen Kunden bringt mehr als der Gro├čkunde, den man auch noch dazu verlieren k├Ânnte.

Welche Konten sind denn ├╝berhaupt betroffen?

Herbst: Wir sprechen vom Tagesgeldkonto und wir sprechen vom Girokonto. Es gibt etliche Banken, die schon ab dem ersten Euro auf dem Tagesgeld Strafzinsen verlangen. Auf dem Girokonto liegt die Untergrenze bei einigen wenigen Banken schon oder erst bei 5000 Euro, was zeigt, dass man den Girokunden nicht so schnell vergraulen will. Wenn die Bank Negativzinsen verlangt, muss sie das allerdings rechtzeitig mitteilen.

Welche Tipps haben Sie f├╝r Privatanleger?

Herbst: Die erste Frage ist: Muss ich so viel Geld auf dem Tagesgeld- oder Girokonto rumliegen haben? Nehmen wir mal einen Betrag von 50.000 Euro. Wie gro├č ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich das ganze Geld jetzt sofort brauche? K├Ânnte man vielleicht 40.000 Euro bei der gleichen oder fremden Bank auf ein Festgeldkonto mit 0,2 Prozent und mehr f├╝r ein Jahr anlegen? Dann habe ich dieses Geld von Konto A nach Konto B transferiert und statt Minuszinsen kriege ich Guthabenzinsen.

Dann hat man am Jahresende Zinsen verdient und nach einem Jahr entscheidet man erneut, wie man das Ersparte verteilt. Die M├Âglichkeiten, sich zu informieren sind gen├╝gend vorhanden. Und ein neues Konto zu er├Âffnen, dauert eine halbe Stunde.

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