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Grundrente kostet die Rentenkasse 380 Millionen Euro

Von t-online, cho

Aktualisiert am 20.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Schreiben der Rentenversicherung (Symbolbild): Die Grundrente ist im Juli 2021 erstmals ausgezahlt worden.
Schreiben der Rentenversicherung (Symbolbild): Die Grundrente ist im Juli 2021 erstmals ausgezahlt worden. (Quelle: Marijan Murat/dpa-tmn-bilder)
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Seit Juli prĂŒfen Rentenversicherung und FinanzĂ€mter, wer Anspruch auf den Grundrentenzuschlag hat – und verursachen damit hohe Kosten. Wir zeigen, welcher Aufwand hinter der Umstellung steckt.

Etwa 1,3 Millionen Rentnerinnen und Rentner sollen SchÀtzungen zufolge Grundrente beziehen können. Herauszufinden, wie viele es tatsÀchlich sind, ist seit vergangenen Sommer Aufgabe der Deutschen Rentenversicherungen (DRV) und der FinanzÀmter. Und die ist ganz schön kostspielig.

Wie DRV-PrĂ€sidentin Gundula Roßbach der "Bild"-Zeitung sagte, habe die EinfĂŒhrung der Grundrente bisher Verwaltungskosten im dreistelligen Millionenbereich bei der Rentenkasse verursacht. "Wir bewegen uns fĂŒr das erste Jahr bei rund 380 Millionen Euro", so Roßbach. "Das liegt im Bereich dessen, was wir ursprĂŒnglich prognostiziert haben."

Darum ist die Grundrente so teuer

Die PrĂŒfung der Daten sei aufwendig, begrĂŒndete Roßbach die hohen Kosten, betonte aber, dass der Datenaustausch mit den FinanzĂ€mtern sehr gut funktioniere.

"Seit Juli schauen wir bei den Menschen, die neu in Rente gehen, ob sie einen Grundrentenzuschlag bekommen können. Bislang haben wir mehrere hunderttausend FĂ€lle in die PrĂŒfung bei den FinanzĂ€mtern gegeben", sagte Roßbach.

Die Verwaltungskosten belaufen sich fĂŒr das Startjahr auf mehr als 25 Prozent der Ausgaben fĂŒr die RentenaufschlĂ€ge. Die Rentenversicherung erwartet aber noch eine "außerordentliche Belastung", weil der Grundrentenzuschlag auch auf Renten gezahlt werden soll, die schon vor dem Start der Grundrente begonnen haben.

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Bestandsrentner mĂŒssen lĂ€nger auf Grundrente warten

Die Rentenkasse muss also aus den fast 26 Millionen Renten all jene heraussuchen, die auf mindestens 33 Jahre Beitragszeiten beruhen. Ab dann gibt es die abgespeckte Form der Grundrente. Ab 35 Beitragsjahren erhalten RuhestĂ€ndler die Grundrente in voller Höhe. Auch muss geprĂŒft werden, welche dieser Renten Monat fĂŒr Monat auf den fĂŒr den Aufschlag vorgeschriebenen Anwartschaften basieren.

Dieser Aufgabe will sich die DRV laut Roßbach als nĂ€chstes widmen. Begonnen wird bei den Bestandsrentnern mit den Ă€ltesten JahrgĂ€ngen, nĂ€mlich jenen, die bereits vor 1992 eine Rente bezogen haben. Danach folgen schrittweise die jĂŒngeren JahrgĂ€nge. Gesamtzahlen zu Grundrentenbeziehern werde es deshalb erst im kommenden Jahr geben, sagte Roßbach. Die Bearbeitung sei aber im Zeitplan.

Die Grundrente war zum 1. Juli 2021 eingefĂŒhrt worden, um jene Rentner zu entlasten, die zwar lange gearbeitet haben, aber unterdurchschnittlich verdient haben. GrĂ¶ĂŸtenteils handelt es sich dabei um Frauen. Ein Antrag auf Grundrente ist nicht nötig. Sie fließt automatisch, sofern Anspruch besteht.

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Von Mauritius Kloft
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