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So teuer ist der Kauf auf Raten bei Onlinehändlern

Von t-online, cho

03.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Amazon-Logo (Symbolbild): Versandhändler bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Einkäufe in Raten zu zahlen. Doch wie sinnvoll ist das?
Amazon-Logo (Symbolbild): Versandhändler bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Einkäufe in Raten zu zahlen. Doch wie sinnvoll ist das? (Quelle: Lobeca/imago-images-bilder)
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Fast 1.600 Euro Zinsen für einen 5.000-Euro-Einkauf: Wer die Ratenzahlung von Onlineshops nutzt, zahlt ordentlich drauf. Welcher Händler noch am besten abschneidet und welche Alternative Sie haben.

Kaufe jetzt, zahle später – bei vielen großen Onlineshops können Kunden ihren Einkauf in Raten zahlen. Doch wer diese Option nutzt, zahlt mitunter bis zu ein Drittel mehr. Das zeigt eine Stichprobenauswertung des Vergleichsportals Verivox, die t-online exklusiv vorliegt.

Demnach werden für die Ratenfinanzierung eines Onlineeinkaufs in Höhe von 5.000 Euro mit vier Jahren Laufzeit in der Spitze fast 1.600 Euro Zinsen fällig. Die Kosten für einen günstigen Bankkredit wären dagegen mehr als 1.300 Euro niedriger. Für die Analyse wertete Verivox die Standardkonditionen einer Ratenfinanzierung bei den drei umsatzstärksten Onlinehändlern Amazon, Otto und MMS E-Commerce aus. Zu Letzterem gehören Media Markt und Saturn.

Ratenzahlung verteuert Einkauf um bis zu 32 Prozent

Für einen Ratenkauf zu Standardkonditionen zahlen Verbraucher bei den drei Händlern zwischen 7,69 Prozent und 15,31 Prozent Zinsen. Dadurch wird der Einkauf um bis zu 32 Prozent teurer. Das ergaben Verivox-Berechnungen für zwei Musterfinanzierungen. Beim ersten Ratenkauf werden in der Beispielrechnung ein Einkauf im Wert von 2.500 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren finanziert. Mit der zweiten Ratenfinanzierung wird ein 5.000-Euro-Einkauf über einen Zeitraum von vier Jahren abbezahlt.

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Am höchsten sind die Finanzierungskosten demnach bei Otto. Die Ratenfinanzierung des 2.500-Euro-Einkaufs schlägt hier mit insgesamt 390 Euro Zinskosten zu Buche – bei einem Zinssatz von 15,31 Prozent. Für eine vierjährige Ratenfinanzierung zahlen Otto-Kunden 15,2 Prozent Zinsen. Bei 5.000 Euro Warenwert entstehen dadurch Mehrkosten von insgesamt 1.587 Euro.

Etwas geringer fallen die Finanzierungskosten bei den anderen Händlern der Stichprobe aus. Kunden der Onlineshops von Media Markt und Saturn zahlen für beide Musterfinanzierungen 8,49 Prozent Zinsen. Für den 5.000-Euro-Einkauf entstehen dadurch zusätzliche Kosten von insgesamt 879 Euro, bei der Ratenfinanzierung des Einkaufs mit 2.500 Euro Warenwert summieren sich die Zinskosten auf 218 Euro.

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Amazon-Kunden können die gleiche Summe zum Zinssatz von 7,69 Prozent finanzieren und würden dafür in zwei Jahren insgesamt 198 Euro Zinsen zahlen. Für den 5.000-Euro-Einkauf müssten sie allerdings auf eine andere Bezahloption ausweichen. Amazon bietet die Ratenfinanzierung nur für Einkäufe bis 3.000 Euro an.

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Bankkredit bis zu 1.353 Euro gĂĽnstiger

"Die Ratenfinanzierung direkt über den Händler ist für Kunden zwar bequem, aber häufig sehr teuer und unflexibel", sagt Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH. "Vor allem größere Konsumwünsche können Verbraucher mit einem händlerunabhängigen Bankkredit deutlich günstiger finanzieren."

Günstige Banken vergeben einen Ratenkredit über 5.000 Euro mit vier Jahren Laufzeit zum bonitätsunabhängigen Festzins von 2,28 Prozent. Bei diesen Konditionen zahlen Kreditnehmer über die gesamte Laufzeit 234 Euro Zinsen – 1.353 Euro weniger als bei der teuersten Händlerfinanzierung.

Kleine Ratenfinanzierungen in einem Kredit bĂĽndeln

Allerdings kommt nicht für jeden Finanzierungswunsch ein Ratenkredit infrage. "Für Beträge unter 1.000 Euro vergeben die meisten Banken keinen Kredit", sagt Maier. Wenn Verbraucher kleinere Einkäufe in Teilbeträgen zahlen möchten, kann der Ratenkauf über den Händler also eine geeignete Lösung sein. Wer allerdings mehrere Ratenfinanzierungen parallel abbezahlt, kann schnell den Überblick verlieren.

"Sobald die Summe aller laufenden Verbindlichkeiten die Schwelle von 1.000 Euro übersteigt, sollten Verbraucher prüfen, ob sich die Umschuldung auf einen Ratenkredit für sie lohnt", rät Maier. "In den meisten Fällen sparen sie dadurch eine Menge Zinsen und künftig wird nur noch eine monatliche Rate vom Konto abgebucht."

Schnelle Kreditauszahlung durch volldigitale Prozesse

Auch Schnäppchenjäger, die es eilig haben, müssen nicht auf einen händlerunabhängigen Kredit verzichten. "Bei vielen Banken können Sie den Kredit komplett online beantragen und abschließen. Dann dauert es oft nur 24 bis 48 Stunden, bis das Geld ausgezahlt wird", so Maier.

Beim volldigitalen Kreditabschluss identifizieren sich die Kunden per Videochat. Die Onlinesignatur ersetzt die Unterschrift von Hand. Unterlagen wie Kontoauszüge und Gehaltsabrechnungen werden über ein Onlineformular hochgeladen. Bei manchen Instituten erfolgt die Bonitätsprüfung auch schon vollautomatisch und in Echtzeit über den sogenannten digitalen Kontoblick. Dann müssen Kreditnehmer gar keine Unterlagen mehr einreichen.

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