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Drohen Lieferengpässe bei den Supermarktketten?

  • Florian Schmidt
Von Florian Schmidt

Aktualisiert am 02.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Leere Regale in einem Supermarkt in Schwäbisch Gmünd: Viele Verbraucher decken sich aus Angst vor dem Coronavirus mit Lebensmitteln ein.
Leere Regale in einem Supermarkt in Schwäbisch Gmünd: Viele Verbraucher decken sich aus Angst vor dem Coronavirus mit Lebensmitteln ein. (Quelle: Marius Bulling/imago-images-bilder)
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Die Hamsterkäufe aus Angst vor dem Coronavirus schienen viele Supermärkte unvorbereitet zu treffen. Jetzt aber rufen die Betreiber Verbraucher zur Gelassenheit auf. Lieferengpässe gebe es nicht.

Konserven, Nudeln, Klopapier – zahlreiche Deutsche haben sich aus Angst vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus und damit verbundenen Quarantänen Vorräte angelegt. Die Folge der Hamsterkäufe: leere Regale in den Supermärkten.

In den sozialen Netzwerken kursierten am Wochenende Hunderte Fotos, die leere Regalbretter und Paletten zeigten. Viele Verbraucher sind deshalb in Sorge und fragen sich, ob die Märkte genügend Lagerbestände haben – oder ob für bestimmte Lebensmittel sogar Lieferengpässe drohen.

Die Aufnahmen aus deutschen Supermärkten sehen Sie oben im Video oder hier

t-online.de hat sich bei den Betreibern der großen Supermärkte in Deutschland erkundigt. Das Ergebnis: Sämtliche Ketten geben Entwarnung. Trotz kurzfristigen Ausverkaufs einzelner Artikel gebe es keinen Grund zur Sorge, die Versorgung mit Lebensmitteln sei gesichert.

"Die Warenversorgung ist gesichert"

"Obwohl wir in einzelnen Filialen aktuell eine höhere Nachfrage nach länger haltbaren Produkten wie beispielsweise Konserven sehen, ist die Versorgungslage in unserem Verkaufsgebiet nicht beeinträchtigt", sagt Aldi-Süd-Sprecherin Anamaria Inden.

Alle Bestände würden im Rahmen der üblichen Anlieferungen wieder aufgefüllt. "Auch an den Standorten, an denen zu Ladenschluss ein Ausverkauf bestimmter Produkte zu beobachten war, ist die Warenversorgung gesichert."

Auch in den Läden der Supermarktkette Real ließen sich in den vergangenen Tagen Hamsterkäufe beobachten. "Wir haben daher für bestimmte Produkte, insbesondere Konserven und Hygieneprodukte, bereits seit Mitte vergangener Woche unsere Lagerbestände aufgestockt", sagte Unternehmenssprecher Markus Jablonski t-online.de. "Bislang sind keine Produktkategorien komplett ausverkauft."

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Ähnliches berichtet Rewe-Sprecher Raimund Esser. Bundesweit seien besonders Konserven und Drogerieartikel gefragt. Als Konsequenz habe Rewe die Frequenz der Belieferung der Märkte erhöht. "Wir sind gut auf die Situation eingestellt", erklärt Esser.

Marktbetreiber erhöhen Bestände in Logistiklagern

Um die Märkte rechtzeitig mit genügend Produkten zu beliefern, passen einige Ketten auch die Bestände in ihren Großlagern an. Dabei sind sie wiederum auf die Zulieferer und Produzenten angewiesen.

So erklärt Lidl-Sprecherin Melanie Pöter: "Lidl Deutschland arbeitet gemeinsam mit seinen Lieferanten und Logistikpartnern intensiv daran, die Warenversorgung in seinen Filialen sicherzustellen und die Logistiklager mit stark nachgefragten Artikeln zu bevorraten." Auch Kaufland bemühe sich in Abstimmung mit Lieferanten, die Warenversorgung sicherzustellen, wie eine Sprecherin auf Anfrage mitteilte.

Alle Marktbetreiber eint dabei, dass sie das Coronavirus eng verfolgen, um frühzeitig mögliche Konsequenzen zu ziehen. "Aldi Nord nimmt die derzeitige Ausbreitung des Coronavirus weiterhin sehr ernst und prüft laufend mögliche Auswirkungen auf das Geschäft", sagt Christian Salmen, Sprecher von Aldi Nord.

Zwar sei auch bei dem Discounter die Versorgungssicherheit gewährleistet, "weitreichende Lieferengpässe" ließen sich gegenwärtig ausschließen. Dennoch beobachte Aldi Nord die Situation kontinuierlich, um auch kurzfristig auf mögliche Nachfrage-Änderungen reagieren zu können. "Hierfür wurden geeignete Maßnahmenpakete erarbeitet", teilte Salmen mit, ohne diese genauer zu erläutern.

Ă–konom: Lebensmittelproduktion ist regional

Bereits am Wochenende hatte der Handelsverband Deutschland (HDE) als zuständige Branchenvertretung erklärt, dass es keine größeren Engpässe im Einzelhandel gebe. Diese Position bekräftigte Verbandsprecher Stefan Hertel im Gespräch mit t-online.de. "Einschränkungen bei der Warenverfügbarkeit im Handel in Deutschland sind bislang nicht festzustellen", sagte er.

Zwar könne es sein, dass es "bei dem ein oder anderen Produkt" zu Engpässen komme, wenn die Artikel aus Ländern mit Quarantänezonen stammten. "Grundsätzlich sind jedoch die Lieferstrukturen im Handel effizient und gut vorbereitet, sodass die Versorgung der Bevölkerung gewährleistet ist", sagte Hertel.

Bereits am Wochenende hatte der Konjunkturchef vom Münchner ifo Institut, Timo Wollmershäuser, im t-online.de-Interview erklärt, dass es bei Lebensmitteln absehbar nicht zu dauerhaft leeren Regalen komme, weil die Lebensmittelproduktion weiterhin sehr regional ausgerichtet sei.

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