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Ryanair in der Corona-Krise: Billigflieger macht 185 Millionen Euro Verlust


Billigflieger  

Ryanair macht fast 200 Millionen Euro Verlust

27.07.2020, 12:17 Uhr | dpa, AFP

Ryanair in der Corona-Krise: Billigflieger macht 185 Millionen Euro Verlust. Ryanair-Maschinen am Flughafen Hahn: Der irische Billigflieger gerät wegen Corona in die Verlustzone. (Quelle: dpa)

Ryanair-Maschinen am Flughafen Hahn: Der irische Billigflieger gerät wegen Corona in die Verlustzone. (Quelle: dpa)

Die Corona-Krise setzt der Billigairline Ryanair schwer zu: Die Fluggesellschaft rutscht in die Verlustzone – allerdings nicht so tief wie erwartet. Doch im Herbst könnte es noch deutlich schlimmer werden.

Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat Europas größten Billigflieger Ryanair im abgelaufenen Quartal nicht so tief in die roten Zahlen gerissen wie befürchtet. Unter dem Strich stand im ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni ein Verlust von 185 Millionen Euro nach einem Gewinn von 243 Millionen ein Jahr zuvor, wie die Rivalin von Easyjet und der Lufthansa-Tochter Eurowings am Montag in Dublin mitteilte.

Der Umsatz sackte im Jahresvergleich um 95 Prozent auf 125 Millionen Euro ab. Die Zahl der Fluggäste brach sogar um 99 Prozent auf eine halbe Million ein.

Das Quartal sei das schwierigste in der 35-jährigen Geschichte von Ryanair gewesen, teilte das Unternehmen mit. Angesichts der Corona-Auswirkungen hatte die Airline bereits angekündigt, 3.000 Arbeitsplätze streichen zu wollen.

Angst vor zweiter Infektionswelle

Eine Gewinnprognose wagte das Management um Ryanair-Chef Michael O'Leary weiterhin nicht. Die größte Gefahr sei eine mögliche zweite Welle von Infektionsfällen im späten Herbst. Ryanair rechnet im Geschäftsjahr bis Ende März 2021 jetzt mit rund 60 Millionen Fluggästen.

Im zweiten Geschäftsquartal, das den Großteil der wichtigen Sommersaison umfasst, soll der Verlust aber geringer ausfallen als im abgelaufenen Jahresviertel, da der Flugverkehr seit 1. Juli wieder anzieht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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