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Prognose vom IW Köln: Ökonomen rechnen mit rascher Erholung

Neue Prognose  

Wirtschaftsforscher rechnen mit rascher Erholung

14.09.2020, 12:47 Uhr | dpa

Prognose vom IW Köln: Ökonomen rechnen mit rascher Erholung. Frauen in einer Fußgängerzone (Symbolbild): Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft schrumpft die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um knapp 6,25 Prozent. (Quelle: imago images/Olaf Döring)

Frauen in einer Fußgängerzone (Symbolbild): Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft schrumpft die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um knapp 6,25 Prozent. (Quelle: Olaf Döring/imago images)

Die deutsche Wirtschaft im Erholmodus bis Ende 2021 soll sie wieder auf Vorkrisenniveau sein, sagen Ökonomen. Es gibt jedoch eine entscheidende Voraussetzung: Einen zweiten Lockdown darf es nicht geben.

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet für das laufende Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts von knapp 6,25 Prozent. Ohne einen erneuten Corona-Lockdown könnte die deutsche Wirtschaft im nächsten Jahr um knapp 4,5 Prozent wachsen, berichtete das Kölner Institut am Montag.

Bruttoinlandsprodukt
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist der wichtigste Gradmesser für die wirtschaftliche Leistung eines Staates. Das BIP ist der Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen für den Endverbraucher, die innerhalb eines Zeitraums (meist wird ein Jahr betrachtet) in einem Land hergestellt oder angeboten wurden.

"Glücklicherweise hat die Wirtschaft im Sommer dank niedriger Corona-Fallzahlen wieder aufholen können", sagte IW-Direktor Michael Hüther. Wenn sich diese Entwicklung fortsetze, "werden wir zum Jahreswechsel 2021/2022 das Vorkrisenniveau wieder erreicht haben".

Das prognostizieren andere Ökonomen

Mit seiner Prognose liegt das IW im Bereich der Erwartungen anderer Institute. So rechnet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin in diesem Jahr mit einem Schrumpfen der Wirtschaft um 6,0 Prozent. Im nächsten Jahr sei ein Plus von 4,1 Prozent möglich.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte seine Prognose für dieses Jahr von einen Minus von 6,3 Prozent auf minus 5,8 Prozent geändert. Das aber wäre immer noch der bisher schwerste Einbruch in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Für 2021 erwartet er ein Wachstum von 4,4 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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