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Corona-Krise: Reiseanbieter Tui erhält 1,8 Milliarden Euro vom Staat


Wegen Corona-Krise  

Reiseanbieter Tui erhält 1,8 Milliarden Euro vom Staat

02.12.2020, 17:45 Uhr | dpa, AFP

Corona-Krise: Reiseanbieter Tui erhält 1,8 Milliarden Euro vom Staat. Tui-Flieger (Symbolbild): Der Reiseanbieter erhält eine Milliardenhilfe. (Quelle: imago images/Scanpix)

Tui-Flieger (Symbolbild): Der Reiseanbieter erhält eine Milliardenhilfe. (Quelle: Scanpix/imago images)

Der Reiseanbieter Tui bekommt wegen der Corona-Krise Hilfe vom Staat. Der Konzern einigte sich mit dem Bund auf eine Summe von 1,8 Milliarden Euro.

Der Tui-Konzern bekommt weitere Staatshilfen gegen einen möglichen finanziellen Absturz in der Corona-Krise. Wie der weltgrößte Reiseanbieter aus Hannover am Mittwoch mitteilte, einigte sich Tui mit privaten Investoren, Banken und dem Bund auf ein Finanzierungspaket im Volumen von 1,8 Milliarden Euro.

Dieses sei notwendig geworden "aufgrund der zunehmenden Reisebeschränkungen durch wieder ansteigende Infektionszahlen und ein damit verbundenes kurzfristigeres Buchungsverhalten einiger Kunden".

Tui hatte bereits Milliardenkredit erhalten

Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, die am Mittwoch beschlossene Maßnahmen seien "wichtig, denn das Unternehmen war vor der Krise profitabel und hat als Unternehmen der Reisebranche durch die Corona-Krise mit nie dagewesenen Schwierigkeiten zu kämpfen." Vorgesehen ist demnach, dass der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) den Konzern mit bis 1,1 Milliarden Euro stützt. Bis zu 400 Millionen Euro davon würden "gegebenenfalls auch durch Beiträge der Länder übernommen".

200 Millionen Euro werden laut Ministerium durch einen besicherten Bankenkredit aus dem Sonderprogramm der Förderbank KfW abgedeckt. Zudem ist eine Kapitalerhöhung von rund 500 Millionen Euro vorgesehen, die durch Großaktionäre und Investmentbanken abgesichert wird.

Tui hatte in der Corona-Pandemie bereits im März einen Kredit über 1,8 Milliarden Euro erhalten. Im August vereinbarten Bundesregierung und Konzern ein zusätzliches Stabilisierungspaket über 1,2 Milliarden Euro.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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