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Lufthansa streicht 29.000 Jobs bis zum Ende von 2020

Wegen Corona  

Lufthansa streicht bis Jahresende 29.000 Jobs

07.12.2020, 08:13 Uhr | dpa-AFX

Lufthansa streicht 29.000 Jobs bis zum Ende von 2020. Lufthansa-Flugzeuge in Berlin-Schönefeld: Die Airline hat zu viel Personal für die langfristige verringerte Nachfrage nach Flügen. (Quelle: dpa/Soeren Stache)

Lufthansa-Flugzeuge in Berlin-Schönefeld: Die Airline hat zu viel Personal für die langfristige verringerte Nachfrage nach Flügen. (Quelle: Soeren Stache/dpa)

Die Corona-Krise wird bei der Airline bis Jahresende 29.000 Stellen gekostet haben. 2021 sollen in Deutschland weitere 10.000 Jobs folgen. Es gibt aber auch eine gute Nachricht.

Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie lässt die Lufthansa viele Jets am Boden und baut massiv Jobs ab. Bis zum Jahresende werden 29.000 Stellen weggefallen sein, bestätigte eine Unternehmenssprecherin am Sonntag einen Bericht der "Bild am Sonntag".

Übrig bleiben demnach noch 109.000 Mitarbeiter. Im Ausland werden über 20.000 Jobs gestrichen. Zudem hat die Airline das Europageschäft der Catering-Tochter LSG mit 7500 Mitarbeitern verkauft.

Im nächsten Jahr sollen in Deutschland weitere 10.000 Stellen abgebaut werden. Unterdessen steige bei der Lufthansa die Nachfrage nach Flügen über Weihnachten und Silvester, sagte die Sprecherin. Buchungen für die Kanareninseln Teneriffa- und Fuerteventura hätten sich verdreifacht. Die Nachfrage nach Flugtickets nach Kapstadt in Südafrika und Cancún in Mexiko habe sich vervierfacht.

Lufthansa will Mitarbeitern das Einkommen kürzen

Wie andere Fluggesellschaften auch ist der Lufthansa-Konzern in der Corona-Krise wegen des stark reduzierten Flugangebots geschäftlich abgestürzt. Nach drei Quartalen hat das vom Staat gerettete Unternehmen im laufenden Jahr bereits einen Verlust von 5,6 Milliarden Euro ausgewiesen.

Die Lufthansa musste vom Staat vor der Pleite gerettet werden und hat zu viel Personal an Bord für eine langfristig verringerte Nachfrage. Die Stellenzahl soll auf knapp 100.000 sinken, bevorzugt über Teilzeit und freiwillige Abgänge, aber auch über betriebsbedingte Kündigungen. Zudem müssen Beschäftigte Sparbeiträge leisten und etwa auf Teile ihres Einkommens verzichten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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