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Handel schreibt Brandbrief an Angela Merkel: "Wut und Verzweiflung"


Forderung nach Ladenöffnungen
"Wut und Verzweiflung" – Handel schreibt Brandbrief an Merkel

Von afp
Aktualisiert am 26.02.2021Lesedauer: 2 Min.
Existenzbedrohender Lockdown: Der Handel setzt sich in einen Brandbrief an Kanzlerin Merkel für Öffnungen ein.Vergrößern des BildesExistenzbedrohender Lockdown: Der Handel setzt sich in einen Brandbrief an Kanzlerin Merkel für Öffnungen ein. (Quelle: imago-images-bilder)
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Der Handel ist wütend – und will aufmachen: Mit einem Brandbrief an Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten fordern Ketten eine "transparente Öffnungsstrategie".

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat in einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) "dringlichst" ein Konzept für eine Öffnungsstrategie gefordert. Die fehlende Perspektive und die täglich wachsende Ungewissheit trieben die Kaufleute angesichts des drohenden Existenzverlusts in "Wut und Verzweiflung", hieß es in dem am Freitag veröffentlichten Schreiben.

Die zuletzt getroffene Entscheidung, den Lockdown fortzusetzen, habe bei den betroffenen Händlern "größtes Unverständnis ausgelöst". Umso wichtiger sei es nun, dass Bund und Länder am kommenden Mittwoch die "angekündigte transparente, verbindliche und evidenzbasierte Öffnungsstrategie mit konkreten Maßnahmen beschließen".

Hierbei dürften Wirtschaft und Pandemiebekämpfung nicht gegeneinandergestellt werden, forderte der HDE. Unterzeichnet wurde das Papier auch von einigen Landesverbänden sowie Unternehmen wie Aldi, Galeria Karstadt Kaufhof und anderen Supermarktketten.

Handel verweist auf Hygieneregeln und Teststrategien

"Nach der langen pauschalen Lockdown-Phase vermisst die Wirtschaft schmerzlich eine klug zwischen Bund und Ländern abgestimmte Politik mit Impfkonzept, angepassten Hygieneregeln, Teststrategien und App-Lösungen, die funktionieren", hieß es in dem Schreiben weiter.

Dieses richtet sich auch an die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder. Der Handel und die betroffene Wirtschaft bieten demnach "ausdrücklich ihre Expertise zur Erarbeitung von differenzierten und konditionierten Ausstiegsszenarien an".

Die aktuellen Infektionszahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) deuten derweil auf ein zunehmendes Infektionsgeschehen hin. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 9.997 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 394 weitere Todesfälle verzeichnet. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9.113 Neuinfektionen und 508 neue Todesfälle verzeichnet.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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