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Deutsche Großkonzerne planen Mega-Windpark in der Nordsee


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RWE und BASF wollen Mega-Windpark bauen

Von dpa
Aktualisiert am 21.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Offshore-Windpark (Symbolbild): BASF und RWE wollen einen solchen bauen.
Offshore-Windpark (Symbolbild): BASF und RWE wollen einen solchen bauen. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Ein gigantischer Windpark soll in der Nordsee entstehen. Die Pläne der Großkonzerne RWE und BASF könnten mehrere Milliarden kosten.

Der Chemiekonzern BASF und der Energieerzeuger RWE wollen gemeinsam in der Nordsee einen der größten Windparks der Welt errichten. Die Anlage mit einer Kapazität von 2 Gigawatt soll ab 2030 den Chemiestandort Ludwigshafen mit grünem Strom versorgen, wie die Unternehmen am Freitag mitteilten.

Außerdem soll ein Fünftel des Stroms zur Herstellung von CO2-freiem Wasserstoff dienen. Die Kosten für den Windpark und die Elektrolyseanlage bezifferten die Unternehmen auf mehr als vier Milliarden Euro.

Der Windpark solle ein "Leuchtturmprojekt" für die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland sein und zeigen, wie industrielle Produktion nachhaltig und zukunftsfähig werden könne, sagte BASF-Chef Martin Brudermüller. "Wir wollen gemeinsam den Weg zu einer CO2-neutralen Chemieindustrie durch Elektrifizierung und den Einsatz von CO2-freiem Wasserstoff beschleunigen", so Brudermüller.

Firmen brauchen Hilfe aus der Politik

Beide Unternehmen betonten aber auch, dass sich das Projekt nur mit Unterstützung der Politik verwirklichen lasse. Damit der Windpark realisiert werden könne, sei unter anderem die rasche Ausschreibung von Flächen für Offshore-Projekte erforderlich. Die Nutzung eines Großteils der geeigneten Flächen sei bislang erst für die Zeit nach 2030 vorgesehen.

Außerdem sei eine Anpassung der Flächen- und Netzentwicklungspläne und die Befreiung des grünen Stroms von der EEG-Umlage notwendig. Eine finanzielle Förderung für den Bau durch die öffentliche Hand sei allerdings nicht nötig.

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Durch den Windpark könnten den Angaben der Unternehmen zufolge etwa 3,8 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr vermieden werden. Die Chemieindustrie gehört zu den energieintensivsten Branchen überhaupt. Besonders in der Basischemie ist der Bedarf immens hoch. Dies führt laut Brudermüller allein bei BASF zu Emissionen von 21 Millionen Tonnen CO2. Davon entfallen acht Millionen Tonnen auf Ludwigshafen.

BASF will Nordsee-Strom direkt nach Ludwigshafen leiten

Um den Emissionsausstoß zu senken, setzt BASF unter anderem auf den Ersatz fossiler Energieträger durch grünen Strom. Doch das steigert wiederum den Stromhunger des Unternehmens. "Am größten Chemiestandort der Welt, Ludwigshafen, heißt das mindestens eine Verdreifachung des Strombedarfs bis 2035 auf dann rund 20 Terawattstunden", sagte Brudermüller. Dies entspreche rund 15 Prozent des derzeit in Deutschland produzierten Stroms aus Windenergie.

Der neue Windpark soll deshalb helfen, den schnell wachsenden Strombedarf des weltgrößten Chemiekonzerns zu decken. Der überwiegende Teil des dort produzierten Stroms soll von der Nordsee direkt nach Ludwigshafen geleitet werden – ohne, dass Netzengpässe entstehen.

Rund 20 Prozent des Stroms sollen zur Herstellung von Wasserstoff verwendet werden, der auch von anderen industriellen Abnehmern genutzt werden könne, hieß es. Der Windpark, an dem BASF eine Beteiligung von 49 Prozent halten will, könne für 25 bis 30 Jahre Strom liefern. Wo genau in der Nordsee er gebaut werden soll, gaben die Unternehmen nicht bekannt.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Ein Kommentar von Frederike Holewik
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