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Lockere Geldpolitik bleibt: EZB belässt Leitzins bei null Prozent


Lockere Geldpolitik bleibt  

EZB belässt Leitzins bei null Prozent

22.07.2021, 17:43 Uhr | rtr

Lockere Geldpolitik bleibt: EZB belässt Leitzins bei null Prozent. Unverändert: Das Team um EZB-Chefin Christine Lagarde hält am ultraniedrigen Leitzins fest. (Quelle: Getty Images/Thomas Lohnes)

Unverändert: Das Team um EZB-Chefin Christine Lagarde hält am ultraniedrigen Leitzins fest. (Quelle: Thomas Lohnes/Getty Images)

Keine Experimente: Die Notenbank der Eurozone belässt den Leitzins bei null Prozent. Was das für Anleger und Banken bedeutet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird auf absehbare Zeit an ihrem ultralockeren Kurs zur Stützung der Wirtschaft festhalten. Die Währungshüter um Notenbank-Chefin Christine Lagarde passten am Donnerstag auf der ersten Zinssitzung nach ihrer Strategieerneuerung den geldpolitischen Ausblick an die geänderten Vorgaben an.

Im Zuge des Strategiechecks hatten sich die Euro-Wächter vor zwei Wochen ein neues Inflationsziel von zwei Prozent gesetzt, nachdem es zuvor auf unter, aber nahe zwei Prozent gelautet hatte.

Zugleich räumten sie sich etwas mehr Spielraum beim Erreichen ihres Ziels ein. Wenn die Zinsen wie derzeit bereits extrem tief liegen, sind aus Sicht der EZB besonders kraftvolle oder lang anhaltende Maßnahmen nötig.

Leitzins seit 2016 unberührt

Die EZB beschloss auf ihrer Sitzung zudem, die Leitzinsen auf ihren aktuellen rekordtiefen Niveaus zu belassen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bleibt damit weiterhin bei 0,0 Prozent. Auf diesem Niveau liegt er bereits seit März 2016. Auch am Einlagesatz von minus 0,5 Prozent rüttelte die EZB nicht. Banken müssen weiterhin Strafzinsen zahlen, wenn sie bei der Notenbank überschüssige Gelder parken.

Die Euro-Notenbank hat zur Bekämpfung der Folgen der Virus-Krise umfangreiche Hilfsmaßnahmen aufgelegt, um günstige Finanzierungsbedingungen sicher zu stellen und um dafür zu sorgen, dass der Kreditfluss an die Wirtschaft nicht abreißt. Dazu gehören unter anderem ein massives Notfall-Anleihenkaufprogramm, das insgesamt auf 1,85 Billionen Euro angelegt ist, und sehr günstige Langfrist-Kreditspritzen für die Banken.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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