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So geht es jetzt bei Volkswagen weiter

Von dpa, rtr, t-online
Aktualisiert am 09.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Der VW-Vorstandsvorsitzende Herbert Diess (Archivbild): Seit umstrittenen ├äu├čerungen zu potentiellem Stellenabbau beim Automobilkonzern, steht der Chef unter Druck.
Der VW-Vorstandsvorsitzende Herbert Diess (Archivbild): Seit umstrittenen ├äu├čerungen zu potentiellem Stellenabbau beim Automobilkonzern, steht der Chef unter Druck. (Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder)
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Die Situation in Wolfsburg ist angespannt. Lieferengp├Ąsse und Chipmangel belasten die Produktion bei Volkswagen. Doch auch intern brodelt es. VW-Chef Herbert Diess musste um seinen Posten zittern.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Was war der Ausl├Âser des Konflikts?
  • Warum gibt es ├ärger mit dem Betriebsrat?
  • Muss Herbst Diess gehen?
  • Welche ├änderungen stehen VW bevor?

Was ist los im Hexenkessel Wolfsburg? Auch f├╝r Volkswagen neigt sich das Jahr bald dem Ende zu. Dass es kein durchweg harmonisches f├╝r die F├╝hrung des Autogiganten war, zeigte sich im Rahmen der Aufsichtsratssitzung am heutigen Donnerstagnachmittag. Dort waren auch die vergangenen Querelen rund um VW-Chef Herbert Diess Thema.

Nach einem mehrw├Âchigen Machtkampf mit Teilen des Aufsichtsrats steht jetzt fest, dass Diess sein Amt behalten soll. Zus├Ątzlich wird im neuen Jahr aber der Leiter der Kernmarke Volkswagen, Ralf Brandst├Ątter, in den Vorstand aufr├╝cken. Diess selbst k├╝mmert sich demnach k├╝nftig in der gr├Â├čten europ├Ąischen Autogruppe vor allem um strategische Themen, etwa um die neue Software-Sparte Cariad.

t-online erkl├Ąrt, wieso Diess sich in den vergangenen Monaten keine Freunde im Aufsichts- und Betriebsrat gemacht hat und was die aktuellen Entscheidungen f├╝r die Zukunft von VW bedeuten.

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Was war der Ausl├Âser des Konflikts?

Ende September dr├╝ckte Diess auf einer Aufsichtsratssitzung seine Sorgen um die Zukunft des Konzerns aus. Sein Blick nach vorne ist vor allem von schneller Transformation zur Elektromobilit├Ąt gepr├Ągt ÔÇô und hat das US-Innovationsunternehmen Tesla als Blaupause (lesen Sie hier, welche Konzerne Tesla auf den Fersen sind). W├Ąhrend der Sitzung betonte Diess die zu geringe Auslastung im Stammwerk Wolfsburg und warnte vor gro├čen personellen Ver├Ąnderungen, die dem Konzern dahingehend bevorst├╝nden.

  • Aktueller Kurs: Wo steht die VW-Aktie gerade?

F├╝r einen effizienten und temporeichen Modernisierungsprozess des Automobilherstellers zeichnete der VW-Chef dann ein Szenario mit konkreten Zahlen: 30.000 Arbeitspl├Ątze weniger. Nach dieser Aussage breitete sich intern allgemeiner Unmut aus. Wohl auch, weil sie recht unerwartet kam und nicht abgesprochen war. Au├čerdem seien hinter dem R├╝cken der Belegschaftsvertretung diverse Spar- und K├╝rzungsvorschl├Ąge durchgerechnet worden.

Warum gibt es Ärger mit dem Betriebsrat?

Sp├Ąter dementierte Diess sein Drohszenario und rudert zur├╝ck ÔÇô das Vertrauensverh├Ąltnis zum Betriebsrat schien aber bereits stark angeschlagen zu sein. Das ist nicht das erste Mal. Auch mit dem ehemaligen Betriebsratschef Osterloh gab es zuvor Reibereien, die einer belasteten Beziehung zwischen Nachfolgerin Daniela Cavallo und Herbert Diess wohl den Weg ebneten (lesen Sie hier, wie es zu den Verwerfungen kam).

Mit seinen ├Âffentlichen Aussagen eckte Diess an und riskierte den konzerninternen R├╝ckhalt. Zwar schienen die Wogen nach au├čen hin gegl├Ąttet, hinter verschlossenen T├╝ren aber blieb die Lage weiterhin angespannt. So kam ein Vermittlungsausschuss des Aufsichtsrats mehrere Male zusammen, um die zuk├╝nftige Rolle des VW-Chefs in der Konzernf├╝hrung zu beratschlagen. Die Ergebnisse ├╝ber entscheidende Personalfragen werden nach der heutigen Aufsichtsratssitzung bekanntgegeben.

Muss Herbst Diess gehen?

Nein, Herbert Diess bleibt in der Chefetage von Volkswagen, aber dennoch wird gibt es Ver├Ąnderungen an der Konzernspitze. VW-Markenchef Ralf Brandst├Ątter r├╝ckt zum Jahresanfang in den Konzernvorstand auf und ├╝bernimmt das neue Ressort "Volkswagen Pkw". Diess soll im kommenden Jahr zudem die Leitung des wichtigen China-Gesch├Ąfts an Brandst├Ątter abgeben. Die Absatzprobleme wirkten sich insbesondere auf die Gesch├Ąfte in China aus. Dort sanken die Auslieferungen zuletzt um 41,8 Prozent.

Damit wird Diess sich in Zukunft den Vorstand mit Brandst├Ątter und dem Chefjuristen Manfred D├Âss teilen. Er selbst beh├Ąlt aber die Verantwortung f├╝r die Volumenmarken und wird oberster Chef der Software-Tochter Cariad. Diess muss also in einigen Einflussfeldern abtreten, nicht aber seinen Posten, denn formal bleibt er VW-Chef.

Welche Änderungen stehen VW bevor?

Die Zukunft des Konzerns wird weiterhin auf den Ausbau von Elektromobilit├Ąt ausgerichtet sein. So wird es eine Zusammenarbeit mit der Recycling- und Materialtechnik-Firma Umicore geben und auch mit dem Start-up 24M werde VW k├╝nftig gemeinsame Sache machen.

Der Aufsichtsrat segnete am Donnerstag nach wochenlangem Hin und Her mit dem Betriebsrat ein knapp 160 Milliarden Euro schweres Budget f├╝r die kommenden f├╝nf Jahre ab, mit dem Diess den Umbau von Volkswagen zu einem Technologieanbieter nach dem Vorbild des US-Elektroautobauers Tesla beschleunigen kann.

In dem neuen Investitionsplan f├╝r die Jahre 2022 bis 2026 machen Zukunftsinvestitionen, in erster Linie f├╝r Elektromobilit├Ąt und Digitalisierung, mit 89 Milliarden Euro erstmals den gr├Â├čten Anteil der Gesamtinvestitionen von 159 Milliarden Euro aus. Volkswagen peilt an, dass im Jahr 2026 jedes vierte verkaufte Fahrzeug einen batterie-elektrischen Antrieb hat.

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