Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Energieanbieter Neckermann Strom ist insolvent

Von afp, mak

Aktualisiert am 20.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Hochspannungsmasten (Symbolbild): Die Strompreise sind deutlich angezogen.
Hochspannungsmasten (Symbolbild): Die Strompreise sind deutlich angezogen. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextJörg Pilawa: Trennung nach 23 JahrenSymbolbild für einen TextOrbán verbreitet VerschwörungstheorieSymbolbild für einen TextFaktencheck: ESC-Gewinner mit Hitlergruß?Symbolbild für einen TextZDF-Serienstar Rainer Basedow ist totSymbolbild für einen Watson TeaserSophia Thomalla: Foto heizt Gerüchte an Symbolbild für einen TextHackerangriffe auf kleine Firmen nehmen zuSymbolbild für einen TextUrsache für Plötzlichen Kindstod entdecktSymbolbild für einen TextVollsperrung auf A7 nach UnfallSymbolbild für einen TextSexuelle Belästigung bei S04-Platzsturm?Symbolbild für einen TextDiese App erkennt Falschgeld für SieSymbolbild für ein VideoTourist fährt mit Luxusauto über Spanische Treppe

Die Pleitewelle im Strommarkt rollt weiter. Der Energielieferant Neckermann Strom hat Insolvenz angemeldet. Davon betroffen sind rund 13.000 Verbraucher.

Der Stromanbieter Neckermann Strom AG hat beim Amtsgericht Norderstedt in Schleswig-Holstein die Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Justus von Buchwaldt der Kanzlei BBL Brockdorff Rechtsanwaltsgesellschaft bestellt, wie aus einem am Montag veröffentlichten Beschluss des Amtsgerichts hervorgeht.

Bei dem Unternehmen handelt es sich nach eigenen Angaben um einen "Ökostromanbieter mit Schwerpunkt auf Grünstromtarifen für Privathaushalte und Gewerbe, Nachtspeicher- und Elektroheizsysteme und Elektrofahrzeuge". Zuerst hatte die "Wirtschaftswoche" über den Insolvenzantrag berichtet. Das 2013 gegründete Unternehmen beliefert nach eigenen Angaben Haushalte in ganz Deutschland mit Strom – laut dem Bericht geht es um mehr als 13.000 Verbraucher.

Zuletzt waren bereits fünf Stromanbieter wegen der stark gestiegenen Energiepreise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Im Oktober stellten beispielsweise auch das Hamburger Energieunternehmen Smiling Green Energy und der Brandenburger Strom- und Erdgaslieferant Otima Energie AG einen Insolvenzantrag.

Was Kunden nach der Pleite beachten sollten

Eine Herausforderung für die Unternehmen ist insbesondere, dass sie häufig an den derzeit teuren Spotmärkten, wo Strom kurzfristig gehandelt wird, einkaufen müssen, um ihre Kunden zu beliefern. Mit diesen haben sie jedoch oftmals Langzeitverträge mit einer festen Preisbindung abgeschlossen, können die Mehrkosten also nicht an ihre Kunden weitergeben.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Konsequenzen beim NDR? Sender äußert sich zur ESC-Blamage
Eurovision Song Contest 2022: Malik Harris landete für Deutschland auf dem letzten Platz.


Laut einer Analyse des Kreditversicherers Euler Hermes aus dem Oktober gefährden die aktuell hohen Strompreise vorwiegend kleine und mittelgroße Energieversorger in Deutschland und Großbritannien. Ob noch weitere Unternehmen pleitegehen oder die Verträge kündigen, hängt davon ab, wie lange die Preise noch steigen werden – und wie hart der Winter wird. Experten rechnen damit, dass sie sich erst im Frühjahr 2022 wieder erholen.

Weitere Artikel

Hohe Energiepreise
Der fünfte Stromanbieter gibt auf
Strommasten bei Sonnenuntergang (Symbolbild): Für den sächsischen Energieversorger Dreischtrom sieht es düster aus – er hat diese Woche als fünfter Versorger Insolvenz angemeldet.

"Nie dagewesene Preisexplosion"
Marken gas.de und Grünwelt stellen Gaslieferungen ein
Ein Heizungsregler in einer Wohnung wird aufgedreht (Symbolbild): Der Anbieter gas.de hat seine Lieferungen eingestellt.

Keine Raketen zu Silvester
Das Feuerwerksverbot ist verlogen
Feuerwerk (Symbolbild): Auch das zweite Silvester in Folge gibt es ein Verkaufsverbot für Raketen und Böller.


Wenn Anbieter Verträge kündigen, rutschen Kunden hierzulande automatisch in die sogenannte Ersatzversorgung – sie werden also weiter mit Strom und Gas versorgt. Lesen Sie hier mehr dazu. Anschließend können sie sich einen neuen Versorger suchen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
DeutschlandInsolvenzNorderstedtStrompreis
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website